Jennifer Schug: Merkel verschließt Augen vor Lebenswirklichkeit der Menschen

Stadtverband


Jennifer Schug, Vorsitzende der SPD Dorsten.

Martin Schulz hat einen Plan

Das TV-Duell hat gezeigt, dass die Menschen in Deutschland und in Dorsten eine Wahl zwischen zwei unterschiedlichen politischen Konzepten haben. Auf Seiten der CDU steht Frau Merkel mit der Haltung "Deutschland geht es gut. Weiter so!". Dabei verschließt sie die Augen vor der Realität vieler Menschen in unserem Land. Martin Schulz erkennt dagegen zwar an, dass es Deutschland insgesamt gut geht. Er sieht aber, dass nicht alle Menschen davon profitieren und hat bei den Themen, die im Duell aufgegriffen wurden dargestellt, mit welchem Plan er Herausforderungen und Probleme konkret angehen will. Frau Merkel ist da - wie erwartet - sehr vage geblieben.
 

Es ist schade, dass der grundlegende Unterschied zwischen den beiden nicht deutlicher herausgestellt werden konnte. Hierfür fehlten wichtige Themen wie Bildung, Arbeit, Rente und Digitalisierung. Das sind Themen, von denen die Menschen in unserem Land direkt und unmittelbar betroffen sind. Es wäre Aufgabe der Moderatoren gewesen, für eine breitere Themenpalette zu sorgen. Die Möglichkeit eines zweiten Duells, das Raum gäbe, weitere Politikbereiche aufzugreifen und zu vertiefen, wurde von Frau Merkel kategorisch abgelehnt. Von einem wirklichen Duell kann insgesamt keine Rede sein. Direkt miteinander diskutiert oder gestritten haben Martin Schulz und Frau Merkel fast überhaupt nicht. Stattdessen hatten beide nur die Möglichkeit abwechselnd Statements abzugeben. Schuld daran war das Format der Sendung, das von Frau Merkel im Vorfeld zur Bedingung dafür gemacht wurde, dass es überhaupt ein direktes Aufeinandertreffen von Merkel und Schulz kurz vor der Bundestagswahl gab.

Es wurde offenbar, dass konkrete Bezüge zur Lebenswirklichkeit der Menschen vor Ort - und somit auch in Dorsten - in einem TV-Format, das globale Themen behandeln will, nur schwer darstellbar sind. Denn weder Politik, noch die Entscheidung des verantwortungsvollen Wählers kann in 90 Minuten hineingepresst werden - auch wenn die Medien uns da etwas anderes suggerieren wollen. Und gewählt wird erst in knapp drei Wochen - am 24. September!

Jennifer Schug, Vorsitzende des SPD-Stadtverbands Dorsten

 
 

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