Wer hat’s gemacht? Die Rhader SPD!

Veröffentlicht am 02.05.2018 in Gesundheit

Diskussion über ärztliche Versorgung auf dem Land kommt in Gang - CDU als Trittbrettfahrer

Obwohl es keine Sonderangebote gibt, bildet sich allmorgendlich eine Warteschlange in der Debbingstraße. Arztbesuch. Augenscheinlich ist das Verhältnis von Rhader Bürgern und Ärzten nicht stimmig. 2 für 6000. Viel zu wenig. Eine viel beachtete Bürgerversammlung der örtlichen SPD mit den beiden Allgemeinmedizinerinnen ergab, dass nur die Kassenärztliche Vereinigung (KV) über die Niederlassung von Medizinern entscheidet. Und diese betrachtet nicht Rhade für sich, sondern den gesamten Kreis Recklinghausen. Und hier stimmt anscheinend, statistisch gesehen, das Verhältnis. Unabhängig davon, dass in der Stadt eine Über-, auf dem Land dagegen eine Unterversorgung registriert wird. Zu einem offenen Klärungsgespräch auf Einladung der Rhader SPD war die KV nicht bereit. Sollte die Stadtverwaltung einladen, dann schon eher. So kurz zusammengefasst die Antwort.

 

Jetzt ist der Rhader Antrag über die SPD-Ratsfraktion im Haupt- und Finanzausschuss „gelandet“. Und hier zeigte sich wieder einmal, was die CDU-Mehrheit überhaupt nicht leiden kann. Nämlich, ein berechtigtes Bürgeranliegen, von der Konkurrenz eingebracht, einfach nur zu unterstützen. Stattdessen wird jetzt die Veranstaltung nicht als Folgeveranstaltung in Rhade organisiert, sondern gesamtstädtisch. Auf Antrag der CDU. Rhade wäre aber der richtige Veranstaltungsort, weil hier die Einstiegsdiskussion mit den betroffenen Bürgern und den Ärztinnen geführt wurde. Das geht aber nicht, weil die CDU-Mehrheit etwas überhaupt nicht leiden kann, wenn …

Beitrag von Dirk Hartwich, SPD-Ortsverein Rhade

 
 

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