AfB/AsF: Internationaler Frauentag - Mehr Investitionen in gute Bildung sind ein wichtiger Beitrag zur Gleichstellung

Veröffentlicht am 09.03.2019 in Frauenpolitik

Aus Anlass des Internationalen Frauentages am 8. März erklären Meike Jensen, stellvertretende Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Bildung in der SPD (AfB) und die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF), Maria Noichl:

Gute Bildung ist der Schlüssel zu einem erfüllten Leben, nicht nur im Beruf. Sie ist notwendige Voraussetzung, um gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können. Bildungsinvestitionen sind Zukunftsinvestitionen! Daher fordern wir mehr Investitionen in die Bildung. Kaum ein Land in der Welt investiert gegenwärtig weniger für Bildung, gemessen am Bruttoinlandsprodukt, als Deutschland.

Quelle: https://www.spd.de/presse/pressemitteilungen/

Nr. 033/19 vom 08.03.2019

Frauen und Bildung, das gehört seit eh und je eng zusammen, das wussten schon die klugen Frauen, die sich bereits vor weit über 100 Jahren für die Teilhabe von Frauen an Beruf, Politik und Gesellschaft eingesetzt haben. Schon damals war klar, dass Gleichstellung nur mit einem gleichberechtigten Zugang zu Bildung möglich ist.

1865 gründeten sozialdemokratische Frauen den ersten Frauenbildungsverein, der sich für Bildung und Erwerbstätigkeit von Frauen einsetzte, damit Frauen ein selbstbestimmtes Leben führen konnten. Auch wenn Frauen in den letzten 150 Jahren vieles erkämpft und erreicht haben, so bleibt doch immer noch viel zu tun, um echte Chancengleichheit und Gleichstellung zu erreichen.

Gleichberechtigung beginnt schon in der Kita. Wir verlangen, dass Mädchen und Jungen gleichermaßen in all ihren Fähigkeiten gefördert werden, um Mädchen nicht frühzeitig auf ein bestimmtes Welt- und Berufsbild festzulegen. Immer noch wählen zu viele Mädchen hauptsächlich aus einer Handvoll Berufen aus, die als typisch weiblich gelten und schlechter bezahlt sind als die als männlich geltenden Berufsfelder.

Wir fordern daher schon in der Schule eine Berufsorientierung, die Mädchen die volle Bandbreite möglicher Berufe aufzeigt und sie speziell ermutigt, auch Berufe aus dem naturwissenschaftlichen Bereich zu wählen.

Mit der zunehmenden Digitalisierung des Unterrichts gilt es, besonderes Augenmerk auf die Mädchen zu legen. Lehrerinnen und Lehrer müssen in ihren Fortbildungen dafür sensibilisiert werden, speziell auch die Mädchen im Umgang mit den neuen Lernformen zu fördern.

Frauen verdienen bei gleicher Ausbildung immer noch weniger als Männer. Diese Lücke ist inakzeptabel. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Wir erwarten, dass Aufstieg durch Bildung und Weiterbildung auch für Frauen in der Berufswelt konsequent umgesetzt werden. Frauen in Führungspositionen dürfen keine Ausnahme mehr bilden.

In der Wissenschaft sind Frauen unterrepräsentiert, obwohl gleich viele junge Frauen wie Männer studieren. Die gläserne Decke muss durchbrochen werden; wir wollen, dass mehr Frauen als bisher als Professorinnen berufen werden. Hochschulbildung muss weiblicher werden!

Machen wir ernst - investieren wir in die Zukunft. Bildung ist Zukunft, auch und gerade für Frauen!

Quelle: https://www.spd.de/presse/pressemitteilungen/

Nr. 033/19 vom 08.03.2019

 
 

Homepage SPD Rhade

Jennifer Schug 
Stadtverbandsvorsitzende
stadtverband@spd-dorsten.de

Friedhelm Fragemann
Ratsfraktionsvorsitzender

fraktion@spd-dorsten.de

Termine

Alle Termine öffnen.

18.02.2020, 18:00 Uhr Mitgliederversammlung
Mitgliederversammlung zur Wahl von Delegierten für die Wahlkreiskonferenzen

18.02.2020, 19:00 Uhr Vorstandssitzung SPD Altstadt

18.02.2020, 19:30 Uhr - 22:00 Uhr Mitgliederversammlung
Themen u.a.: Kommunalwahlkampf Schließung Volksbank Filiale Nutz …

Alle Termine

Counter

Besucher:3317684
Heute:9
Online:2

SPD Stadtverband

Halterner Straße 28
46284 Dorsten
Tel.: 02362 / 98140
Fax: 02362 / 98141
E-Mail: stadtverband@spd-dorsten.de

Öffnungszeiten SPD-Bürgerbüro
Montag bis Freitag:
9:00 - 12:00 Uhr

SPD Ratsfraktion

Halterner Straße 28
46284 Dorsten
fraktion@spd-dorsten.de

WebsoziInfo-News

17.02.2020 20:21 Bärbel Bas zur Bertelsmann-Studie / Gesetzliche Krankenversicherung
Die Krankenversicherung muss solidarisch finanziert werden Würden auch privat Versicherte in die gesetzliche Krankenversicherung einzahlen, würden deren Beiträge laut einer Studie drastisch sinken. SPD-Fraktionsvizin Bas macht deutlich, wo ihre Fraktion steht. „Die private Krankenversicherung kommt der gesetzlichen Krankenversicherung teuer zu stehen. Gerade die, die mehr verdienen, beteiligen sich nicht an der Solidargemeinschaft. Wir fordern daher schon

16.02.2020 20:24 Wir sichern Mobilität für alle und fördern das Wirtschaftswachstum
SPD-Fraktionsvize Bartol erläutert den so genannten Investitionsrahmenplan. „Die steigenden Investitionen in den Verkehrsbereich beweisen, dass wir auf dem richtigen Weg sind: Wir sichern Mobilität für alle und fördern das Wirtschaftswachstum. Insbesondere im Schienenbereich müssen die Gelder jetzt schnell in die Infrastruktur fließen, denn Klimaschutz hängt unmittelbar von der Modernisierung der Infrastruktur ab. Da sich die

11.02.2020 08:04 In die neue Zeit. Zukunft gerecht verteilen.
In die neue Zeit. Zukunft gerecht verteilen. Die SPD hat auf einer Klausurtagung in Berlin wichtige Maßnahmen für „eine gerechte Ordnung auf dem Arbeitsmarkt im 21. Jahrhundert“ beschlossen. „Die SPD ist und bleibt die Partei der Arbeit“, sagte Parteichefin Saskia Esken am Sonntagabend. weiterlesen auf spd.de

06.02.2020 21:33 Katja Mast zur Grundrente
Die Grundrente kommt. Schon in der kommenden Woche soll das Bundeskabinett sich mit dem Gesetzentwurf befassen. Fraktionsvizin Katja Mast freut sich, dass die fachlichen Details geklärt sind. „Zielgerade bei den Verhandlungen zur Grundrente: Wir haben gesagt, sie kommt. Und sie kommt. Es ist sehr gut, dass die fachlichen Details geklärt sind. Das war eine große Kraftanstrengung

03.02.2020 11:52 Finanztransaktionssteuer führt zu mehr Steuergerechtigkeit
Die Kritik des österreichischen Bundeskanzlers an der Finanztransaktionsteuer hält einer genauen Betrachtung nicht Stand. Die Besteuerung des Aktienhandels ist der erste Schritt zu einer umfassenden Finanztransaktionsteuer. Kleinanleger werden nicht spürbar belastet, da sie Aktien zur Vermögensbildung erwerben und nicht auf kurzfristige Veräußerungsgewinne aus sind. „Die Finanztransaktionsteuer führt zu einer fairen Besteuerung des Finanzsektors, welcher weder

Ein Service von websozis.info