Klimaschutz: Global denken – lokal handeln

Veröffentlicht am 20.04.2019 in Umwelt

Dorsten hat ein Konzept aber keinen Plan – Rhader SPD lässt nicht locker

Nicht erst seit Greta und „Fridays for future“ wissen wir alle, dass es so wie jetzt nicht weitergehen kann. Die galoppierende Klimaveränderung bedroht unseren Planeten und damit uns. Trotzdem wechseln nur ganz wenige Menschen ihre Gewohnheiten. An dem simplen Beispiel „Schotterbeete“ ist für jeden Laien erkennbar, dass der Slogan „Global denken – lokal handeln“ ins Leere läuft. Obwohl sie auch in  der Lippestadt wie Pilze aus dem Boden schießen und das wichtige Kleinklima schädigen, gibt es keinen Aufschrei der Parteien und Politiker. Die Rhader SPD hat  vor Monaten einen Antrag gestellt, darüber nachzudenken, ob nicht die Verursacher der Bodenversiegelung zu Ausgleichsmaßnahmen herangezogen werden müssten. Der Umwelt- und Planungsausschuss wird um eine Antwort nicht herumkommen. Heute wollen wir noch einmal den Finger in die Wunde legen, und Rat wie Verwaltung daran erinnern, was einstimmig 2014 beschlossen wurde. Der Auszug aus dem Integrierten Klimaschutzkonzept der Stadt Dorsten lautet:

„… in Zusammenarbeit mit Gartenbaubetrieben oder Gartencentern sollen die Grundstückseigentümer über die Bedeutung einer naturnahen Garten- und Innenhofgestaltung informiert werden und zu Entsiegelungsmaßnahmen motiviert werden. Finanzielle Anreize zur Entsiegelung von Grundstücksteilen bestehen z. B. über die hierdurch zu erzielende Reduzierung der Niederschlagsentwässerungsgebühren …“.

Das Konzept ist da, der Plan zur Umsetzung (noch) nicht.

 

Eigener Bericht

 
 

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