Berthold John schreibt an den Bürgermeister

Veröffentlicht am 12.03.2019 in Gesellschaft

Ein Leserbrief mit klarer Botschaft

 

„ als Zeichen der Geselligkeit“ so der Bürgermeister Tobias Stockhoff bei Überreichung einer Flasche Rotwein an den Ehrenbeamten der Stadt Dorsten. Damit spricht er aus und handelt, was vielen Leuten bereits bekannt ist. Alkohol ist gesellschaftsfähig schlechthin und wird nicht nur gesellschaftlich akzeptiert.

Dabei gibt mir zu bedenken, dass Alkohol die Volksdroge Nr. 1 ist.

Die DHS ( Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V.) geht von jährlich 74.000 Todesfällen aus, die durch reinen Alkoholkonsum oder von Tabak und Alkohol bedingt sind. Die direkten und indirekten Kosten des Alkoholkonsums werden auf jährlich 40 Milliarden € beziffert, bei Einnahmen aus alkoholbedingten Steuern in Höhe von 3,165 Milliarden €.

Als Mitglied der Selbsthilfegruppe des Bke Wulfen (Blaues Kreuz in der ev. Kirche) übe ich gemeinsam mit der Caritas Dorsten Präventionsmaßnahmen in Schulen aus. Es geht mir nicht darum, den Alkohol als Genussmittel mies zu machen, sondern gerade der Jugend aufzuzeigen, sorgsam mit dem Thema „ Alkohol“ umzugehen.

Die von dem Bürgermeister vertretene Auffassung ist nicht hilfreich für unsere Aufklärungsarbeit. Ich denke da auch an die Karnevalsumzüge, bei denen Jugendliche durch zu hohen Alkoholgenuss und Vorglühen negativ auffallen. Vielleicht geht der Bürgermeister ja auch mit gutem Beispiel voran und sucht demnächst andere Möglichkeiten der Anerkennung als ein Alkoholpräsent.

Mit freundlichen Grüßen

Berthold John

Ruhrstr. 104

46286 Dorsten

 
 

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