Die Gewinner des Flüchtlingsdramas

Veröffentlicht am 23.10.2015 in Gesellschaft

Die ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer verdienen Lob. Andere Akteure harte Euros. Gehört zur Wahrheit dazu.

Goldgräberstimmung in vielen Branchen

Ohne die vielen ehrenamtlich helfenden Bürger, die Herz, Zeit und eigene Mittel einbringen, wäre die wichtige Botschaft, „Wir schaffen das“, schon lange Makulatur. Ohne die engagierten hauptamtlichen Mitarbeiter in den kommunalen Verwaltungen, wäre die Betreuung, Registrierung und Unterbringung der Flüchtlinge nie und nimmer zu stemmen. Ohne die vielen professionellen Unternehmen, die sich ihren Aufwand natürlich vom Staat vergüten lassen, müsste auch Angela Merkel und Co. kapitulieren. Diese 3. Gruppe, die u. a. aus Immobilienmaklern, Bauunternehmern, Sicherheitsunternehmen und Wohlfahrtsverbänden besteht, verdient sich zurzeit eine „goldene Nase“. Wohnraum knapp – Mieten und Vermittlungsgebühr rauf. Container ausverkauft – lange Lieferzeiten und 4-facher Preis. Sicherheitsdienste und Wohlfahrtsverbände – jeder neue Flüchtling lässt den Umsatz/Gewinn steigen. Während die ehrenamtlichen Helfer reich an Erfahrung werden, definieren die anderen Akteure Reichtum ganz anders.

Eigener Bericht. Quelle u. a. ZEIT Nr. 42 „ Die Goldgrube“

 
 

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