Die Sanierung und Ausstattung unserer Schulen ist ureigenste Aufgabe unserer Stadt – nicht der Elternschaften!

Veröffentlicht am 15.10.2018 in Schule und Bildung

Fördervereine und engagierte Elternschaften leisten an unseren Dorstener Schulen wichtige, unverzichtbare und vor allem spürbare Arbeit. Da werden Klassenräume renoviert und gestrichen, Möbel angeschafft, W-LAN Netze organisiert sowie Arbeitsmittel und Tablets gekauft. Es werden Spielgeräte für den Schulhof und Dolmetscher finanziert, ganze Außenanlagen gestaltet, Übermittagsbetreuungen betrieben und sogar Toilettenräume saniert. Fördervereine machen es möglich, dass Zirkus-Projekte, Theaterbesuche und vieles mehr an unseren Schulen möglich wird.

 

Dieses Engagement ist mehr als lobenswert und eine unglaubliche Bereicherung für die Schulen, Lehrer und Kinder, die davon profitieren! „Aber das sind leider nicht alle Schulen, Lehrer und Kinder in Dorsten“, so Jennifer Schug, Parteichfin der Dorstener SPD. Denn nicht alle Schulen verfügen über solch aktive Fördervereine und nicht alle Fördervereine verfügen über die, für all diese Projekte erforderlichen finanziellen Mittel. Und das hat verschiedene Gründe. Da spielt das Einzugsgebiet der Schule eine große Rolle, die soziale Struktur der Bevölkerung des jeweiligen Stadtteils, das Bildungsniveau der Elternschaft und Sprachbarrieren.

Nun kann man einwenden, dass man an diesem Umstand nun mal nichts ändern kann, dass es immer engagiertere und weniger engagierte Fördervereine geben wird. Das stimmt!

„Und genau aus diesem Grund dürfen wir nicht zulassen, dass die Qualität unserer Schulen und damit auch die Qualität der Bildung unserer Kinder in Dorsten von unserer Verwaltung in die Hände der Eltern gelegt werden!“, so die Stadtverbandsvorsitzende.

Um das nochmals deutlich zu machen: Die Arbeit von engagierten Eltern und Fördervereinen verdient unser aller Respekt und ist unentbehrlich!

Aber es ist und bleibt die ureigenste Pflicht der Länder und Kommunen ein Schulsystem zu gewährleisten, welches jedem Kind, unabhängig von Herkunft, Religion oder Bildungsgrad der Eltern, die gleiche Chance auf bestmögliche Bildung bzw. auf höchstmöglichen schulischen Abschluss garantiert. Jennifer Schugs Forderung ist klar. „Unsere Stadt muss endlich Standards an baulicher und sachlicher Ausstattung festlegen, die dann an allen Dorstener Schulen von ihr umgesetzt werden!“

Ein - zusammen mit den Schulen ausgearbeiteter und festgelegter, baulicher und sächlicher Ausstattungsstandard für jede Schulform - und eine daraus resultierende Prioritätenliste der Verwaltung – so sieht ein verantwortungsvolles und sozial gerechtes System aus.

Und dann können unsere Fördervereine auch wieder die Aufgaben übernehmen, für die sie ursprünglich mal gegründet wurden – die Bildung, Erziehung, Förderung und Integration aller Schülerinnen und Schüler zu unterstützen und ein „Mehr“ an Ausstattung, Einrichtung und Aktivitäten zu ermöglichen.

 
 

Jennifer Schug 
Stadtverbandsvorsitzende
stadtverband@spd-dorsten.de

Friedhelm Fragemann
Ratsfraktionsvorsitzender

fraktion@spd-dorsten.de

Termine

Alle Termine öffnen.

27.08.2019, 20:00 Uhr - 22:00 Uhr Mitgliederversammlung
Wir sprechen über aktuelle politische Themen in Altendorf-Ulfkotte

Alle Termine

Counter

Besucher:3317684
Heute:102
Online:3

SPD Stadtverband

Halterner Straße 28
46284 Dorsten
Tel.: 02362 / 98140
Fax: 02362 / 98141
E-Mail: stadtverband@spd-dorsten.de

Öffnungszeiten SPD-Bürgerbüro
Montag bis Freitag:
9:00 - 12:00 Uhr

SPD Ratsfraktion

Halterner Straße 28
46284 Dorsten
fraktion@spd-dorsten.de

WebsoziInfo-News

10.07.2019 19:29 Unser Plan für gleichwertige Lebensverhältnisse
Die SPD-Bundestagsfraktion sorgt Schritt für Schritt für mehr gesellschaftlichen Zusammenhalt. Mit den Maßnahmen zur Umsetzung der Ergebnisse der Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ verstärken wir unsere Anstrengungen für ein solidarisches Land. Lebenschancen eines Menschen dürfen nicht von der Postleitzahl abhängen. „Herkunft darf nicht über die Zukunft entscheiden. Die SPD-Bundestagsfraktion steht genau dafür: Dass alle Kommunen ihre Kernaufgaben

10.07.2019 18:30 Smart City Modellstandorte ausgewählt
Heute wurden die ersten 13 „Modellvorhaben Smart Cities“ bekanntgegeben. Beworben hatten sich deutschlandweit rund 100 Städte und Gemeinden mit Projektskizzen. „Viele Kommunen sind heute schon Vorreiter in Sachen Digitalisierung. Ob Gera, Solingen oder Wolfsburg – Städte und Gemeinden haben sich inzwischen auf den Weg zur Smart City gemacht. Als Bund unterstützen wir mit dem neuen

04.07.2019 16:28 Ohne motivierten Nachwuchs geht es nicht in der Pflege
Noch immer sind Tausende Pflegestellen unbesetzt. Das ist ein Alarmsignal, sagt die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, und macht Druck, zügig das geplante Gesetz für bessere Löhne in der Pflege zu beschließen. „13.000 neue Pflegestellen in stationären Einrichtungen der Altenpflege wurden im Rahmen des Pflegepersonalstärkungsgesetzes finanziert. Dass laut Berichten noch keine Stelle aus dem Sofortprogramm besetzt ist, ist

02.07.2019 17:32 SPD lehnt Vorschlag von EU-Ratspräsident Donald Tusk ab
Die SPD-Spitze lehnt den Vorschlag der EU-Staats- und Regierungschefs, Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen zur EU-Kommissionspräsidentin zu machen, als nicht überzeugend ab. „Damit würde der Versuch, die Europäische Union zu demokratisieren, ad absurdum geführt“, sagten die drei kommissarischen SPD-Chefs Malu Dreyer, Thorsten Schäfer-Gümbel und Malu Dreyer. Das Statement im Wortlaut.Die Europäische Union (EU) steht vor

01.07.2019 07:48 Es ist gut, dass die Renten in West und Ost steigen
Katja Mast, SPD-Fraktionsvizechefin, macht klar, dass es bei Rentenerhöhungen um mehr als nur Prozentpunkte geht. Es geht um Respekt und Lebensleistung. Sie fordert deshalb mit Nachdruck die Grundrente. „Es ist gut, dass die Renten in West und Ost steigen. Dahinter verbergen sich nicht schlichte Prozentwerte. Im Kern geht es um die Lebensleistung von Menschen, die 

Ein Service von websozis.info