Dr. Hans-Udo Schneider hat beim Kindergartenbedarfsplan offenbar den Finger in die Wunde gelegt.

Veröffentlicht am 27.06.2018 in Kommunalpolitik

Anders lässt sich die rüde Reaktion von Ludger Samson, Pressesprecher des CDU Stadtverbands, nicht erklären, die unsere Stadtverbandsvorsitzende Jennifer Schug deutlich kritisiert: „Wenn also ein Bürger unserer Stadt – unabhängig von einer Zugehörigkeit zu einer Partei – den Mut und das Engagement aufbringt, mit seinem Namen in die Öffentlichkeit zu treten und seine Meinung kundzutun, kann und darf er nicht Gefahr laufen, persönlich angegangen, „an den Pranger gestellt“ und ins Lächerliche gezogen zu werden. „Das ist nicht das Niveau, das ich erwarte und auch nicht der gesellschaftliche und politische Umgang, den wir pflegen sollten!“, so Jennifer Schug.

Die SPD Ratsfraktion unterstützt Dr. Schneiders Kritik deutlich: „Er gießt zu Recht Wasser in den Wein der Erfolgsmeldung der Stadt bezüglich der Bedarfsdeckung an Kindergartenplätzen, indem er darauf hinweist, dass diese Bedarfsdeckung mit einer Überbelegung der einzelnen Gruppen und fehlenden Räumlichkeiten einhergeht, wenn auch Vieles durch die Tagespflege bei Tagesmüttern aufgefangen wird.“ Überbelegung der Gruppen und fehlende Räumlichkeiten sind keine gute Voraussetzung, um die wachsenden Herausforderungen im Kindergarten- bzw. Kita-Bereich (z. B. die abnehmende sprachliche und soziale Kompetenz, nicht nur bei Migranten-Kindern) zu meistern. Zurzeit werden die Turnhalle des Metastadt-Kindergartens und die Turnhalle des Kindergartens in Östrich für Gruppen genutzt. Es wird also improvisiert. Auf Dauer müssen mehr Regelplätze für die Kinder sowie die entsprechenden Räumlichkeiten geschaffen werden. Es gilt, die Qualitätsstandards für alle Kinder zu verbessern. Darauf hat Herr Dr. Schneider zu Recht aufmerksam gemacht.

Dass Dr. Schneider Recht hat, hat auch die Landesregierung inzwischen erkannt. Sie diskutiert über die Freistellung von den Gebühren und über Personalaufstockung. Deutliche Verbesserungen sind in Aussicht gestellt. „Die Konkretisierung steht allerdings immer noch aus, erst recht eine zügige Umsetzung, die dringend geboten wäre.“ so unser SPD Fraktionsvorsitzende Friedhelm Fragemann.

 
 

Jennifer Schug 
Stadtverbandsvorsitzende
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Friedhelm Fragemann
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