Ein Besuch im Dorstener Jüdischen Museum Westfalen

Veröffentlicht am 02.02.2019 in Gesellschaft

Die Gedenktafel der Dorstener Künstlerin Schwester Paula - Tisa von der Schulenburg

„Auf das Leben!“

Es ist ein kleines Museum, aber es bietet Großes. Das Jüdische Museum Westfalen, das 1992 eröffnet wurde. Die Gruppe „Dorsten unterm Hakenkreuz“ um den Journalisten Wolfgang Stegemann und das SPD-Ratsmitglied Dirk Hartwich, begann in den 80er Jahren nachzufragen, was aus den hier lebenden jüdischen Bürgern während der Nazi-Zeit geworden ist. „Gedemütigt, verfolgt, vertrieben und ermordet“, lautet die Inschrift der Gedenktafel von Schwester Paula, die in der Nähe der ehemaligen Synagoge in der Wiesenstraße mahnt. Mehrere Publikationen haben zu großer Aufmerksamkeit und Anteilnahme in unserer Stadt und darüber hinaus geführt. Dass diese Bürgerarbeit, inzwischen mit weiteren Akteuren, darunter Schwester Johanna Eichmann, 1992 in die Eröffnung eines Jüdischen Museums in Dorsten münden würde, war anfangs gar nicht angedacht. Zeitzeugen hören, den Opfern Würde zurückgeben und die Dorstener Bürger darüber informieren, welche nicht zu vergessene Schuld viele in der Lippestadt, die einen aktiv, die anderen durch Wegsehen, auf sich geladen haben. So das Ziel der Forschungsarbeit von unten. Das Museum, hat mit wechselnden Ausstellungen über das jüdische Leben einen wichtigen Beitrag zur Versöhnung in unserer Stadt geleistet. Die aktuelle Ausstellung mit neuer Konzeption ist sehenswert und mehr als einen Besuch wert. „L’chaim! - Auf das Leben!“, so der Titel der Ausstellung, der mehr aussagt als weitere Worte. Eine persönliche Anmerkung: Etwas mehr Lokalgeschichte, zum Beispiel über die Verlegung der Stolpersteine, wäre eine gute Ergänzung der Präsentation.

Dirk Hartwich

 

Jüdisches Museum Westfalen, Julius-Ambrunn-Straße 1, 46282 Dorsten

Öffnungszeiten:

Dienstag – Freitag 10 – 12.30 Uhr und 14 bis 17 Uhr

Samstag, Sonntag, Feiertag: 14 bis 17 Uhr

 
 

Homepage SPD Rhade

Jennifer Schug 
Stadtverbandsvorsitzende
stadtverband@spd-dorsten.de

Friedhelm Fragemann
Ratsfraktionsvorsitzender

fraktion@spd-dorsten.de

Termine

Alle Termine öffnen.

27.08.2019, 19:00 Uhr Vorstandssitzung OV Altstadt

27.08.2019, 20:00 Uhr - 22:00 Uhr Mitgliederversammlung
Wir sprechen über aktuelle politische Themen in Altendorf-Ulfkotte

Alle Termine

Counter

Besucher:3317684
Heute:111
Online:4

SPD Stadtverband

Halterner Straße 28
46284 Dorsten
Tel.: 02362 / 98140
Fax: 02362 / 98141
E-Mail: stadtverband@spd-dorsten.de

Öffnungszeiten SPD-Bürgerbüro
Montag bis Freitag:
9:00 - 12:00 Uhr

SPD Ratsfraktion

Halterner Straße 28
46284 Dorsten
fraktion@spd-dorsten.de

WebsoziInfo-News

23.08.2019 10:09 Thorsten Schäfer-Gümbel im Interview
„Vermögensteuer wird keine Arbeitsplätze gefährden“ Das Interview auf rp – https://rp-online.de/politik/deutschland/kommissarischer-spd-chef-thorsten-schaefer-guembel-vermoegensteuer-wird-keine-arbeitsplaetze-gefaehrden_aid-45256001

21.08.2019 16:14 Soli: Koalition hält Wort und entlastet Millionen von Bürgerinnen und Bürgern
Von 2021 fällt der Solidaritätszuschlag für mehr als 90 Prozent aller Steuerzahler weg. Achim Post erläutert, warum die SPD-Fraktion aber will, dass die absoluten Top-Verdiener weiter ihren Beitrag leisten sollen. „Mit dem heute im Kabinett auf den Weg gebrachten Gesetz zur weitgehenden Abschaffung des Soli hält die Koalition Wort und entlastet Millionen von Bürgerinnen und

21.08.2019 16:13 Steigende Anerkennungszahlen belegen den Erfolg des Anerkennungsgesetzes
Heute veröffentlichte Zahlen des Statistischen Bundesamtes belegen: Seit Inkrafttreten des Anerkennungsgesetzes haben sich die jährlichen Antragszahlen verdoppelt. Insgesamt wurden etwa 140.700 Anträge in den Jahren 2012 bis 2018 gestellt. Das ist ein wichtiger Beitrag zur Fachkräftesicherung, es müssen aber noch weitere Maßnahmen ergriffen werden. „Die steigenden Anerkennungszahlen belegen den Erfolg des Anerkennungsgesetzes und das große

21.08.2019 16:12 Brexit: Johnson will offenbar nicht aus der Rolle des Populisten heraus
SPD-Fraktionsvizechef Post stellt klar: Das, was der britische Premier als Verhandlungsangebot bisher an die EU übermittelt hat, sind Wünsch-Dir-Was-Ideen, die nichts mit der realen Verhandlungskonstellation zu tun haben.  „Bei Boris Johnson hat man leider den Eindruck, dass er nicht aus der Rolle des Populisten heraus will – oder es gar nicht kann. Das, was er als

18.08.2019 17:31 Abbau des Soli darf kein Entlastungsprogramm für Millionäre sein
SPD-Fraktionsvize Post stellt klar, unter welchen Bedingungen die SPD-Fraktion zu einer kompletten Abschaffung des Solidaritätszuschlags bereit wäre: höhere Einkommen- und Reichensteuer für Topverdiener.  „Wir sollten in der Koalition jetzt das machen, was wir gemeinsam vereinbart haben und den Soli für 90 Prozent der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler abschaffen. Das ist kein Pappenstiel, den wir da planen,

Ein Service von websozis.info