Einblicke in die nordrhein-westfälische Energiepolitik

Veröffentlicht am 29.10.2018 in Landtagsfraktion

Dorsterner besuchen Abgeordneten Michael Hübner im Düsseldorfer Landtag.

Es war eine emotionale Debatte, die die über 40 Dorstener Bürgerinnen und Bürger am Mittwoch im Düsseldorfer Landtag beobachten konnten. Von der Besuchertribüne des Düsseldorfer Landtags aus beobachteten die Gäste des Dorstener Landtagsabgeordneten Michael Hübner die Aktuelle Stunde des Landesparlaments zum Rodungsstopp im Hambacher Forst. Auch während der anschließenden Diskussion mit dem direkt gewählten Abgeordneten interessierten sich die Gäste für die Klima- und Energiepolitik Nordrhein-Westfalens.

Quelle: Homepage Michael Hübner vom 24.10.2018

Es sei sehr ärgerlich, dass seit Jahren kein ausgewogenes und konsequentes Konzept im Umweltschutz verfolgt werde, andererseits tagesaktuelle Debatten oder einzelne Maßnahmen aber zu großer Verunsicherung bei Bürgerinnen und Bürgern führe, merkte beispielsweise ein Dorstener Besucher in der Diskussion mit Hübner an. „Das kann ich gut nachvollziehen. Ich ärgere mich auch über die taktisch geprägten öffentlichen Debatten. Es hat mich auch sehr geärgert, dass die Räumung des Hambacher Forsts von der Landesregierung zu einer Frage des Brandschutzes gemacht wurde“, merkte Hübner an. Es geht bei der Frage, ob RWE in Hambach weiter Braunkohle abbauen dürfe, um die Energiewende und die Energiesicherheit. „Klar ist, dass wir weiterhin Braunkohle für eine sichere Energieversorgung in NRW benötigen – gerade vor dem Hintergrund des Atomausstiegs. Wir sollten aber auch deutlich schneller den Ausbau der erneuerbaren Energien im Land vorantreiben“, ergänzt der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Landtag. Dazu gehöre auch, dass für Windräder vor Ort Akzeptanz der Anwohner geschaffen wird.

Hübner gab den Gästen zudem Einblicke in die Themenbereiche, die er als stellvertretender Fraktionsvorsitzender in Düsseldorf mitverantwortet: „Ich bin für die Europapolitik der SPD-Landtagsfraktion und die Haushalts- und Finanzpolitik zuständig. Wir treffen uns daher häufig mit Brüsseler Kollegen und diskutieren über den aktuellen Stand der Brexit-Verhandlungen. Daran hängt beispielsweise auch die Frage, ob die Europäische Union nach einem Ausstieg der Briten weiterhin Projekte im Ruhrgebiet fördern kann. Aus meiner Sicht wäre das wichtig, denn nur mit einer sichtbaren Union schaffe wir auch Zuspruch für den so wichtigen europäischen Gedanken.“

Quelle: Homepage Michael Hübner vom 24.10.2018

 
 

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