Eine intakte Natur bietet höchste Lebensqualität – aber wo ist die Lerche geblieben?

Veröffentlicht am 30.01.2019 in Umwelt

Der Vogel des Jahres 2019 - die Feldlerche. Eigenes Foto von NABU-Mitgliederzeitung Jan. 2019

NABU macht mit dem „Vogel des Jahres“ auf das Artensterben aufmerksam

 

Die älteren Rhader erinnern sich sicherlich, dass die Feldlerche hier einmal heimisch war. Unverwechselbar ihr Flug, verbunden mit schönstem, anhaltendem, jubelndem Gesang. 2 bis 3 Mal brütet sie in selbst gescharrten Bodenmulden. Der Name Feldlerche signalisiert ihren Lebensraum. Bereits vor 20 Jahren hat der Naturschutzbund Deutschland, kurz NABU, vor dem Aussterben des beeindruckenden Sängers gewarnt und ihn zum Vogel des Jahres gewählt. Damit sollte aufgezeigt werden, dass die Feldlerche stark bedroht ist. Durch die immer intensivere Landwirtschaft wurde ihr Lebensraum weiter eingeschränkt. Motiv des NABU, den kleinen Vogel, der sich überwiegend von Insekten ernährt, nochmals zum Vogel des Jahres zu küren. Das Artensterben ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Inzwischen erkennen immer mehr Landwirte, dass eine intakte Natur mit großer Artenvielfalt, neudeutsch Biodiversität, nachhaltige Vorteile bietet. Daher sind auch in Rhade alle Bemühungen zu unterstützen, der Feldlerche ihren Lebensraum zurückzugeben.

Eigener Bericht

 
 

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