„Flüchtlinge? Wollen wir nicht!“ – Vor 80 Jahren ging es um verfolgte Juden

Veröffentlicht am 28.06.2018 in Allgemein

Geschichte scheint sich zu wiederholen – Heute werden Asylsuchende aus mehreren Kontinenten abgewiesen

1938 trafen sich Vertreter von 32 Staaten in Evian (F), um zu beraten, wie man den vom Naziregime verfolgten Juden Schutz, sprich Asyl gewähren könnte. 10 Tage dauerte der Meinungsaustausch. Das Ergebnis lässt sich kurz und knapp zusammenfassen: Ja, wir erkennen, dass geholfen werden muss, aber nicht von und bei uns. Auch der Versuch, die Schutzsuchenden auf die 32 Länder, überwiegend aus der westlichen Welt, fair aufzuteilen, misslang komplett. Das schreckliche Ergebnis ist bekannt. Heute sind es 28 EU-Staaten, die unfähig und unwillig sind, gemeinsam ein Zeichen der Solidarität zu setzen. Das Ergebnis lässt sich kurz und knapp zusammenfassen: Ja, wir erkennen, dass geholfen werden muss, aber nicht von und bei uns. Zur Erinnerung: Unser Grundgesetz schreibt im Artikel 16a vor: Politisch Verfolgte genießen Asylrecht. Und auch die Genfer Flüchtlingskonvention, die von den 28 EU-Mitgliedern unterzeichnet wurde, lässt das derzeitige unwürdige Schwarze-Peter-Spiel eigentlich nicht zu. Aus der Geschichte lernen – das wäre die Antwort der Weltgemeinschaft auf das Versagen vor 80 Jahren. Stattdessen erkennen wir, dass sich Geschichte leider wiederholt. Mit allen negativen, inhumanen, unmenschlichen Begleiterscheinungen.

Eigener Bericht auf Grundlage eines ZEIT-Artikels „Keiner will sie“ von Prof. Claus Leggewie am 21.06.2018

 
 

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