Klimaschutz: Global denken – lokal handeln

Veröffentlicht am 22.09.2018 in Umwelt

Hier ist nachzulesen, wozu sich unsere Stadt verpflichtet hat.

Städte, Regionen und Unternehmen zeigen, dass da was geht

Wir alle sind Verursacher der bevorstehenden Klimakatastrophe. Wir persönlich verhalten uns verantwortungslos gegenüber den nächsten Generationen, die das auszubaden haben, was wir lange verneint und verdrängt haben. Nämlich, dass die fortschreitende Erderwärmung mit allen negativen Folgen „hausgemacht“ ist. Wir in Rhade und Dorsten sind ein Teil des Ganzen, ein Mosaikstein. Dass zwischen Reden und Handeln eine riesige Strecke liegt, wissen wir in Deutschland inzwischen besonders gut. Lange konnten wir den Eindruck auf internationalen Konferenzen hochhalten, Weltmeister im Klimaschutz zu sein. Unsere Ziele und verbindlichen Vorgaben werden und wurden aber nie eingehalten. Jetzt trafen sich in San Franzisko Städte, Regionen und fortschrittliche Unternehmen aus aller Welt, um mit „persönlichen“ Selbstverpflichtungen ein unübersehbares Zeichen zum Klimaschutz zu setzen. Und tatsächlich verspricht dieser Zusammenschluss von „Willigen“ ein bedeutsames Ergebnis zu erzielen. Mindestens 1/3 zusätzliche Einsparung von schädlichen Treibhausgasen weltweit wird angestrebt! Selbstverpflichtend! Zur internationalen Bewegung zählen inzwischen 9000 Bürgermeister, 200 Regionalregierungen, darunter Baden-Württemberg und 2000 Unternehmen. Die Konferenz trägt den Namen „Climate Action Summit“. Dorsten ist nicht vertreten. Noch warten wir darauf, unsere Selbstverpflichtung, bestens dokumentiert im Dorstener Klimaschutzkonzept, umzusetzen. Unabhängig davon können wir persönlich beginnen, unserer Verantwortung gegenüber unseren Kindern gerecht zu werden. Heute, zielstrebig und nachhaltig!

Eigener Bericht

 
 

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