Leserbrief zum Interview Friedhelm Fragemann

Veröffentlicht am 20.09.2018 in Ortsverein

Ruhr-Nachrichten

Betr.: Lokalteil Dorsten vom 18.09.2018

Leserbrief zum Interview Friedhelm Fragemann

Mit Erstaunen haben wir das heutige Interview mit dem Fraktionsvorsitzenden der SPD im Rat der Stadt Dorsten zur Kenntnis genommen.

Man fragt sich welche Mütze Herr Fragemann während des Interviews getragen hat. Tatsächlich die des Fraktionsvorsitzenden der SPD-Ratsfraktion? Handelt es sich um die Meinung der Fraktion? dann „Gute Nacht“! Gibt es eine Reaktion der SPD?

Oder trug er die Mütze des Privatmanns, der sich in der Fraktion mit seiner Sicht der Dinge nicht durchsetzen konnte, das wäre ein starkes Stück!

Vielleicht hat er sich auch als Expädagoge geäußert, oder hat er eine Kappe getragen, die bisher noch nicht bekannt war?

In seiner Analyse wiederholt er die zurzeit gängigen Klischees – Leugnung von Sicherheitsproblemen, inkonsequente Ahndung von Regelverletzungen, Definition von kriminellen Aktivitäten als Einzelfälle, Beschwichtigungspolitik, pp. -. Durch die ständige Wiederholung – auch wenn er Steinbrück und Gabriel, warum nicht gleich auch Sarrazin – als „Zeugen“ anführt werden diese nicht richtiger.

Für die Ahndung von Regelverletzungen ist die Justiz zuständig. Hier hat in der Vergangenheit auch eine ganze Reihe von engagierten Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten als Schöffen ehrenamtlich Recht gesprochen und so für eine Reaktion auf Regelverletzungen und gesellschaftliche Befriedung gesorgt.

Im Übrigen „zahlt sich Milde aus“ (so der Kriminologe und Exjustizminister in Niedersachsen Pfeiffer). Diese Aussage hält auch wissenschaftlichen Überprüfungen stand!

Was ist mit konsequenter Ahndung gemeint? Mehr Haftstrafen? Dazu muss man sich nur die Rückfallquoten von ehemaligen Inhaftierten ansehen.

Man hätte dem Interviewten vielleicht vorab die Titelseite der heutigen Ausgabe der Ruhr Nachrichten (Mehr Angst-aber ohne Grund) zur Einstimmung auf das Thema geben sollen.

Seine Forderung nach mehr Prävention ist natürlich zu unterstützen. Dabei sollte aber nicht vorschnell auf Bund und Land verwiesen werden. Eine ganze Reihe Gestaltungsmöglichkeiten bezüglich der Integration von Zugewanderten gibt es auch auf kommunaler Ebene. Zum Beispiel großzügigerer Umgang mit Arbeitsgenehmigungen.In der Hoffnung, dass eine rationale Diskussion zu dem oben angerissenen Thema möglich ist,

verbleiben wir mit freundlichen Grüßen

A. Stamm

-Bewährungshelfer i.R.

Helmut Meyer

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