Nebenbei bemerkt: Nur keinen Neid aufkommen lassen

Veröffentlicht am 06.04.2019 in Kommunalpolitik

400.000 Euro für die Renovierung der Fußgängerbrücke in Dorsten

 

Während sich in Dorsten Verwaltungsmenschen und von ihnen beauftragte Beratungsfirmen Gedanken machen, wie die Hochstadenbrücke mit 400.000 Euro farblich aufgehübscht werden kann, fragen nicht wenige Rhader, warum unsere Geh- und Radwege entlang der Lembecker Straße eigentlich nicht benutzbar sind? Warum gibt es Fördermittel ohne Ende für die Mitte Dorstens und nicht auch angemessen für die Stadtteile der Lippestadt? Sind wir doch eher eine Randgemeinde als eine der Lippestadt zugehörige Landgemeinde? An dieser Stelle wurde mehrfach gefordert, dass der Fokus der Verwaltung und des Rates konzentriert auch auf Rhade gerichtet werden muss. „Ein Rhade-Jahr mit entsprechenden Planungen und Zukunftsinvestitionen ist überfällig“, so eine Forderung der Rhader Sozialdemokraten seit langer Zeit. Eine Neiddebatte wäre fehl am Platze, aber Vorschläge, gleiche Bedingungen mit passender Infrastruktur in ganz Dorsten zu schaffen, sollten ernst genommen werden. Ansonsten überwiegt nämlich nicht Neid, sondern heftiger Unmut.

Ein Zwischenruf aus Rhade

 
 

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