Rhade zukunftsfähig machen – mit flächendeckender Digitalisierung

Veröffentlicht am 01.08.2019 in Kommunalpolitik

Eigenes Foto vom Magazin der Bundesregierung

Ein Modell aus Rheinland-Pfalz könnte Vorbild sein

 

Dass die persönliche Begegnung, das direkte Gespräch immer wichtiger sind als die Kommunikation per Smartphon, ist unbestritten. Dass aber die fortschreitende Digitalisierung eine wesentliche Ergänzung sein wird, darüber sind sich alle Zukunftsforscher einig. Was kann Rhade von Betzdorf-Gebhardshain, im Westerwald gelegen, lernen? Hier wird mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz und des Fraunhofer Instituts das Projekt „Digitale Dörfer“ oder „Lebenswerte Regionen in denen Jung und Alt gerne leben“ umgesetzt. Und zwar erfolgreich. 700 Bürger haben sich schon untereinander vernetzt, um sich auszutauschen und sich zu helfen. Das Rathaus ist natürlich auch mit an Bord, um Nachrichten aus der Gemeinde weiterzuleiten. Selbst der Arzt, der inzwischen sich mit digitalen Sprechstunden angefreundet hat, die Apotheke, der Discounter, usw., könnten die „Netzgemeinde Rhade“, so nennen wir sie einfach einmal, bestens ergänzen. Vielleicht greift der „Arbeitskreis Demografie“ des Bürgerforums diesen Gedanken einmal auf, studiert das Modell Betzdorf-Gebhardshain, knüpft Kontakte, motiviert Mithelfer und entwickelt so Rhade ein Stück weiter. Eigentlich eine gute Idee.

 

Eigener Bericht auf Grundlage der Broschüre SCHWARZROTGOLD der Bundesregierung (3/2019)

 
 

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