Rhader SPD wirbt für Europa

Veröffentlicht am 15.04.2019 in Ortsverein

Von der Montan-Union bis zu EU – Eine Erfolgsgeschichte

 

Gebannt folgten die Mitglieder der Rhader Sozialdemokraten der Geschichte der EU von der Gründung bis zum heutigen Tag. Und diese begann 1951 mit der Montan-Union für Kohle und Stahl, entwickelte sich 6 Jahre später zur EWG mit 6 Gründungsmitgliedern, darunter Deutschland, firmierte seit 1967 unter dem Kürzel EG, um schließlich 1993 zur Werte- und Wirtschaftsgemeinschaft EU zu werden. In der Zwischenzeit wuchs sie kontinuierlich. Unter anderem mit Großbritannien, das 1973 die Mitgliedsbedingungen unterzeichnete. Heute sind es (noch) 28, die in Europa für einen dauerhaften Frieden sorgen und schrittweise die Angleichung der Lebensverhältnisse in allen Ländern anstreben. In der folgenden engagierten Diskussion wurde besonders hervorgehoben, dass der dauerhafte Frieden in Europa „unbezahlbar“ sei und als größter Erfolg der Gemeinschaft bilanziert werden müsse. Dass es aber auch Fehlentwicklungen gegeben habe, und gibt, wurde nicht ausgeklammert. Besonders jüngste Entwicklungen in einigen Partnerländern wurden beim Namen genannt. Dazu gehören der Eingriff der polnischen Regierung ins Rechtssystem, die unsolidarische Haltung gleich mehrerer Länder gegenüber Flüchtlingen und Asylbewerbern und letztlich auch die unterschiedliche Steuergesetzgebung. "Europa muss reformiert werden, aber nicht kaputtgeredet", so ein Redebeitrag, der zustimmend bewertet wurde.Dorsten, das mit insgesamt 5 Partnerstädten in Europa „verbrüdert“ ist, 2 in Frankreich, 2 in England (mit Nordirland) und 1 in Polen, sollte alles daran setzen, durch ständige Kontakte weiter zusammenzuwachsen und gemeinsam für die Europawahl am 26. Mai zu werben, so der Aufruf und das Fazit der Rhader SPD-Versammlung.  

 
 

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