SPD-Dorsten: Weichen für Zukunft gestellt -Teil 3

Veröffentlicht am 20.11.2018 in Stadtverband

„Wir sind die Europa-Partei“

 

Die 43 Delegierten aus den 8 Dorstener SPD-Ortsvereinen vertreten (nur) noch 389 zahlende Mitglieder. Es waren mal über 1000. Ernüchternd und zugleich motivierend. Motivierend, weil genau hier angesetzt werden muss, um stärker zu werden. Nach innen und außen. Dem neuen Vorstand mit Jennifer Schug, Stephan Erbe, Marina Talaga und Daniel Hoffmann ist klar, dass der Erneuerungsprozess auch für Diskussionen und Auseinandersetzungen in den Ortsvereinen führen wird. „Aber“, so ein Delegierter, „haben wir eine andere Chance, um aus dem Tal der Tränen heraus zu kommen?“ Der erste Prüfstein, ob auch kurzfristig mit neuem Elan zahlenmäßig etwas erreicht werden kann, ist nur noch einen Steinwurf vom Parteitag entfernt. In 6 Monaten wird ein neues Europaparlament gewählt. Jens Bennarend heißt der Kandidat, übrigens aus Gladbeck, der eindringlich mahnte, die Wahl nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. „Wir sind die Europapartei“, so seine Kernaussage, die er mit Forderungen an das neue Parlament unterfütterte. Vermeidung von Steuerflucht, Kontrolle des Finanzmarktes, Frieden, Wohlstand, Gerechtigkeit. Die durch seinen engagierten Vortrag ausgelöste Diskussion zeigte, dass die Dorstener Sozialdemokraten verstanden haben. Aber verstanden im Sinne von Mitreden. „Europa muss eine Werte- und Wirtschaftsgemeinschaft, so wie es die Verträge vorsehen, bleiben, bzw. für alle Mitglieder werden“, so abschließend ein Statement, das auch beinhaltete, Mitglieder aufzufordern die Gemeinschaft zu verlassen, wenn sie die Werte nicht aktiv leben (wollen).

Wird fortgesetzt

 
 

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