24.07.2019 in Arbeit und Wirtschaft von SPD Rhade

Der Soziale Arbeitsmarkt ist das richtige Instrument

 

Statement von Katja Mast

SPD-Fraktionsvizechefin Mast weist Kritik am Konzept des Sozialen Arbeitsmarktes zurück. Neue Zahlen belegten, dass das Instument der richtige Weg sei, um Langzeitarbeitslosen Perspektiven zu eröffnen.

"Der Soziale Arbeitsmarkt entwickelt sich gut. Das zeigt, er ist das richtige Instrument um Arbeit statt Arbeitslosigkeit zu ermöglichen. Er eröffnet Menschen neue Perspektiven. Wir sind auf dem richtigen Weg. Das belegen die Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. Deswegen läuft plumpe Kritik daran ins Leere.

Mit dem Sozialstaatspapier der SPD haben wir beschrieben, wie es weiter geht. Unser Ziel bleibt ein 'Recht auf Arbeit',  statt einem bedingungslosen Grundeinkommen."

Quelle: https://www.spdfraktion.de/presse/statements/soziale-arbeitsmarkt-richtige-instrument

26.06.2019 in Arbeit und Wirtschaft

Langzeitarbeitslose erhalten endlich eine neue Chance

 

SPD: Sozialer Arbeitsmarkt kommt gut aus den Startlöchern

Der soziale Arbeitsmarkt kommt gut aus den Startlöchern. Seit Jahresbeginn fanden fast 4.000 langzeitarbeitslose Menschen über dieses neue Instrument eine sozialversicherungspflichtige Einstellung. Auch in Dorsten gibt es Erfolgsmeldungen zum Start.

„Menschen, die seit sechs, sieben oder mehr Jahren arbeitslos sind, erhalten jetzt endlich wieder eine Chance auf dem Arbeitsmarkt. Genau dafür hat sich die SPD im Landtag NRW jahrelang eingesetzt. Zu Jahresbeginn hat unser SPD- Bundesarbeitsminister Hubertus Heil ihn umgesetzt“, freut sich der Dorstener Landtagsabgeordnete Michael Hübner.

 

15.10.2018 in Arbeit und Wirtschaft von SPD Rhade

Sechs Jahre Wirtschaftswachstum – weiter gute Prognose trotz leichter Abschwächung

 

Bernd Westphal, wirtschafts- und energiepolitischer Sprecher:

Seit sechs Jahren befindet sich Deutschland im wirtschaftlichen Aufschwung. Die Bundesregierung geht in ihrer Herbstprojektion von einer Zunahme der Wirtschaftsleistung um 1,8 Prozent aus, obwohl die Projektion im Vergleich zum Vorjahr leicht abgeschwächt werden musste.

Quelle: spdfraktion/Presse vom 11.10.2018

21.07.2018 in Arbeit und Wirtschaft von SPD Rhade

Heuschrecken destabilisieren deutsche Unternehmen

 

Franz Müntefering hat frühzeitig gewarnt

Thyssen-Krupp wird ausgeplündert. So sehen es nicht wenige Experten, die die Entwicklung des früheren Stahlkochers mit großen Sorgen betrachten. Erst wurde der Vorstandsvorsitzende so lange von ausländischen Investoren, besser als Hedgefonds bekannt, „gemobbt“, bis er hinwarf. Nun folgt der Aufsichtsratschef, der von Psychoterror spricht, dem die bisherigen Macher von Thyssen-Krupp ausgesetzt waren, um die komplette Zerschlagung des ehemaligen Weltkonzerns zu verhindern. Das Ziel der „Heuschrecken“: So schnell wie möglich für das eingesetzte Kapital Dividenden einzustreichen. Ohne Rücksicht auf die Mitarbeiter und das Unternehmen. Die Warnung von Franz Münterfering, dem früheren Vorsitzenden der SPD, dass „Kapital-Heuschrecken dabei sind, unsere Unternehmen ausplündern“, ist heute aktueller denn je. Wer die Geschichte Krupp und insbesondere die von Berthold Beitz, dem langjährigen Generalbevollmächtigten kennt, der nie das Wohl der Mitarbeiter an den deutschen Standorten aus den Augen verloren hat, muss sich große Sorgen um die Zukunft unserer Unternehmen immer dann machen, wenn Hedgefonds mit ihrem schnellen Geld auf der Bildfläche erscheinen. Vielleicht wäre es hilfreich, wenn Mahner wie Franz Müntefering heute von der neuen Politikergeneration gehört werden.

Ein Zwischenruf aus Rhade

12.12.2017 in Arbeit und Wirtschaft von SPD Rhade

Mercaden: Die Rhader SPD hat bereits am 20. Juli 2017 so kommentiert

 

Sparkasse, verkaufsoffene Sonntage, mehr als ein Trend - 3 Meldungen, ein Zusammenhang

  • Die Leerstände in den Mercaden sind beunruhigend. Die Erklärung ist relativ einfach. Zuwenig Kunden suchen das neue Einkaufscenter auf.
  • Die Umwandlung der Sparkasse in Wulfen in eine Automatenstelle ist beunruhigend. Die Erklärung ist relativ einfach. Zuwenig Kunden suchen die Filiale auf.
  • Die Forderung nach mehr verkaufsoffenen Sonntagen in NRW ist die verzweifelte und nachvollziehbare Offensive von Unternehmern, denen die Kunden wegbleiben. Die Erklärung ist relativ einfach. Zuwenig Kunden suchen die Geschäfte auf, dafür shoppen sie umso mehr online.

Drei Meldungen, die deutlich machen, dass sich unser Kauf- und Verbraucherverhalten dramatisch schnell ändert. Und das hat Auswirkungen. Siehe oben. Der Trend ist nicht aufzuhalten. Im Gegenteil. Die Vorhersagen lauten: Der Onlinehandel und die Online-Geldgeschäfte nehmen weiter zu. Wir werden in Dorsten, Wulfen und Rhade weitere Einschnitte in der vorhandenen, schon ausgedünnten Infrastruktur, hinnehmen müssen. Wir sind die Verursacher.

 

Der Rhader Kommentar wurde am 20. Juli 2017 formuliert. Er ist nach wie vor gültig und passend, um die negativen Entwicklungen in Dorsten zu beschreiben. 

29.11.2017 in Arbeit und Wirtschaft von SPD Wulfen

Rede von Martin Schulz beim Arbeitgebertag in Berlin am 29.11.17

 

Am 29.11.2017 veröffentlicht   Rede von Martin Schulz (Parteivorsitzender, SPD) beim Arbeitgebertag in Berlin.

 

13.11.2017 in Arbeit und Wirtschaft

Michael Groschek: Kein Feierabend beim Feierabend

 

Zur Debatte um den Acht-Stunden-Arbeitstag äußert sich der Landesvorsitzende der NRWSPD wie folgt:

„Vertreter des digitalen Kapitalismus wollen Feierabend mit dem Feierabend machen. Nicht anders sind die Rufe aus der Wirtschaft nach einer gesetzlichen Flexibilisierung der Arbeitszeiten zu interpretieren. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wissen, was die Abschaffung des Acht-Stunden-Tages bedeuten soll: längeres Arbeiten und ständige Erreichbarkeit. Niemand hat beim Abendessen, beim Sport, bei der Erziehung der Kinder gerne den Chef oder die Chefin wegen irgendwelcher Lappalien am Telefon. Schon heute führt weniger Freizeit dazu, dass immer mehr Menschen durch den ständigen Arbeitsdruck erkranken.

Es kommt gerade jetzt darauf an, die soziale Marktwirtschaft in Zeiten der Digitalisierung zu erneuern. Flexibilität muss für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Selbstbestimmung und Sicherheit verbunden werden. Die IG Metall geht hier mutig voran. Ihr stärken wir den Rücken. Eine faire Neuregelung der Arbeitszeiten würde familiäre Pflege- und Erziehungszeiten beispielsweise anerkennen. Aber so ist der aktuelle Vorschlag des Wirtschaftsweisen Christoph Schmidt nicht zu verstehen.

Die Lobbyisten einer „Kapitalismus pur“-Variante machen mobil. Sie sehen mit der Schwampel-Koalition aus CSU, FDP, Merkel und ein bisschen Grün ganz offensichtlich ihre Zeit gekommen. Denn abenteuerliche Appelle zum Abbau sozialer Errungenschaften häufen sich, zuletzt mit der Forderung der „Rente ab 70“. Währenddessen reagiert in NRW die Laschet-Regierung auf drohende Jobverluste bei Thyssen, Siemens, Uniper, Evonik oder Air Berlin lediglich mit einem Schulterzucken.

Gute Arbeit gehört aber weiterhin auf die Tagesordnung. Die SPD wird in Berlin und Düsseldorf als Opposition im Parlament und von außerhalb Druck machen, um gut bezahlte Arbeitsplätze und Arbeitnehmerrechte zu verteidigen.“

15.10.2017 in Arbeit und Wirtschaft

Michael Groschek und Andreas Rimkus (MdB): "Arbeitsplätze der Air Berlin Technik in Düsseldorf müssen erhalten bleiben"

 

Zur Zukunft der Air Berlin Technik in Düsseldorf erklären Michael Groschek, Vorsitzender der NRWSPD, und der Düsseldorfer SPD-Bundestagsabgeordnete Andreas Rimkus:

„Offenbar hat der Lufthansa-Konzern leider kein Interesse an der Weiterführung der Air Berlin Technik. Der Erhalt der Air Berlin Technik und der Arbeitsplätze muss uneingeschränkt Richtschnur des Handelns sein und nicht einseitige Interessen der Lufthansa. Wir unterstützten die Belegschaft und den Betriebsrat der Air Berlin Technik in ihrem Kampf für den Erhalt der Arbeitsplätze. Allen Kolleginnen und Kollegen der Air Berlin Technik gebührt der gleiche Respekt. Deshalb bedarf jetzt einer tragfähigen Lösung am Verhandlungstisch.“

15.08.2017 in Arbeit und Wirtschaft

Michael Groschek: Air Berlin-Insolvenz darf nicht zu Lasten der Beschäftigten und der Kunden gehen

 
Michael Groschek, Landesvorsitzender der NRW-SPD.

Zur Insolvenz von Air Berlin erklärt der Landesvorsitzende der NRWSPD, Michael Groschek:

Die Standortqualität des Flughafens Düsseldorf ist so groß, dass es andere Wege geben muss, als über Sozialdumping den Ausfall von Air Berlin zu kompensieren. Die Beschäftigten am Flughafen brauchen schnell Klarheit, wie eine solide Anschlusslösung aussieht. Und neben den Beschäftigten müssen die Kunden wissen, dass sie auch im – für NRW so wichtigen – Interkontinentalbereich nicht auf Billigheimer angewiesen sind. Die Verkehrsminister in Bund und Land müssen jetzt politische Mitverantwortung beweisen und nicht bloß mit den Schultern zucken.

02.08.2017 in Arbeit und Wirtschaft

Deutsche Automobilindustrie verspielt jeden Kredit – Nichts ist unmöglich

 

Betrug muss auch Betrug genannt werden - Heute "Dieselgipfel"

Sie ist eine der wichtigsten Industriebranchen in Deutschland: Die Automobilindustrie. Jeder 7. Arbeitsplatz hat irgendwie mit dem Automobil zu tun. Jahrzehntelang jagte eine Erfolgsmeldung die andere. Nicht nur die Nachfrage stimmte, auch der Gewinn. Dieser floss teilweise in Neuinvestitionen, Dividenden, gute Löhne der Beschäftigten und in unverschämte Vorstandsgehälter. Heute wissen wir, dass vermutlich alle Unternehmen „mitgespielt“ haben, zu betrügen. Saubere Dieselmotoren? Auf dem Papier ja, in der Praxis nein.

Wenn einer das bestehende Recht vorsätzlich aushebelt, um materielle Vorteile zu erschleichen, spricht man auch von krimineller Energie. Nur scheibchenweise kommt jetzt heraus, dass es wohl ein Kartell der Automobilindustrie war, das sich dieses betrügerische Geschäftsmodell ausgedacht hat. Wo sind unsere Aufsichtsbehörden? Wurden sie vom Verkehrsminister Dobrindt (CSU) „gegängelt“. Nichts ist unmöglich! Und noch etwas: In diesem Rausch des betrügerischen Erfolgs wurde die neue Elektrotechnologie komplett verschlafen. Ein provozierender Buchtitel lautete vor Jahren: Nieten in Nadelstreifen. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Ein Kommentar von Dirk Hartwich, SPD-Ortsverein Dorsten-Rhade

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