27.11.2019 in Bildung & Forschung von SPD Rhade

Schwarz und Grün im Süden bilden Egoismus-Koalition

 

Söder und Kretschmann torpedieren Nationalen Bildungsrat

 

Die Arbeitsteilung zwischen dem Bund und den 16 Ländern hat sich im Prinzip bewährt. Immer dann, wenn aber erkennbar wurde, dass die aktuelle Entwicklung zur Neujustierung zwingt, wurde gehandelt. Solidarisch. Jetzt zeigen Bayern und Baden-Württemberg, sprich deren Ministerpräsidenten Söder und Kretschmann, wie sie Solidarität buchstabieren. Nämlich: Wir zuerst. Mit unglaublicher Arroganz verhindern beide, dass im Bildungssektor die Bedingungen in allen Bundesländern so vereinheitlicht werden, dass die Chancengleichheit in München, Stuttgart und Gelsenkirchen gleichermaßen gewahrt ist. Obwohl im Koalitionsvertrag der GroKo, den auch BW und BAY unterschrieben haben, steht, dass ein Nationaler Bildungsrat darüber beraten soll, wie z. B. vorhandene Defizite in der Lehrerausbildung und der Förderung aller Schülerinnen und Schüler in allen Bundesländern solidarisch ausgeglichen werden könnten, scheren die genannten Ministerpräsidenten aus. Damit ist der Nationale Bildungsrat geplatzt und die Illusion, dass gleiche Bildungsstandards ein parteiübergreifendes politisches Ziel sind.  "Wir befürchten, dass am Ende ein Berliner Zentralabitur das Ziel ist, was eine Verschlechterung des Bildungsniveaus in Bayern bedeuten würde", so Söder. „Arrogant und unsolidarisch“, so müssten die 14 düpierten Länder genauso laut und deutlich reagieren. So wie die NRW-SPD-Landtagsfraktion. Dazu in Kürze mehr. 

Eigener Bericht

22.05.2018 in Bildung & Forschung von SPD Rhade

Schule: Schafft endlich mehr Chancengleichheit!

 
Investitionen in Grundschulen versprechen den größten Bildungserfolg für ALLE Kinder

Fakten, Fakten, Fakten

Nach wie vor leistet sich unser Land, besser leisten sich unsere 16 Bundesländer ein Bildungssystem, das von gestern ist. Ideologische Scheuklappen der Politik verhindern „erfolgreich“ Verbesserungen, die die Wissenschaft „alle Jahre wieder“ fordert und mit Fakten unterlegt. Nach wie vor entscheidet die soziale Herkunft über den Bildungserfolg. Der Beweis:

  • Von 100 Kindern mit mindestens einem studierten Elternteil beginnen 74 ein Studium
  • 63 davon schließen mit Bachelor ab, 45 mit dem Masterabschluss, 10 promovieren.
  • Von 100 Kindern, deren Eltern keine Hochschule besucht haben, sind es nur 21, die ein Studium beginnen.
  • Davon schaffen nur 15 den Bachelor, 8 machen weiter bis zum Master und nur eine Person erlangt den Doktortitel.

Während im Durchschnitt die OECD-Staaten 5,2% ihrer Wirtschaftsleistung in Bildung investieren, sind es bei uns nur 4,3%! Es ist aber nicht nur das Geld, das einen Durchbruch zum Besseren verhindert, es ist auch unser Schulsystem. Die wissenschaftliche Forschung nennt 3 Maßnahmen, die eine Wende bringen würden:

  1. Stärkere Investition in die frühkindliche Bildung. Je früher gefördert, je geringer die spätere Benachteiligung.
  2. Die frühe Verteilung der Schulkinder auf unterschiedliche Schularten fördert die Ungleichheit, verhindert die Chancengleichheit der Schüler. Alle wichtigen Industrieländer wären hier Vorbild für Deutschland.
  3. Die Bildungsausgaben fließen nicht gerecht. Anstatt mit der Gießkanne zu verteilen, müssen besonders Grundschulen gefördert werden, so mehrere wissenschaftliche Studien, die sich mit der geschilderten Faktenlage auseinandergesetzt haben.

Es läuft also einiges falsch bei uns. Obwohl wir das wissen, lernen ...

07.06.2017 in Bildung & Forschung von SPD Altendorf-Ulfkotte

Wie erwartet, sinnloser Koalitionskompromiss in der Bildungspolitik von CDU und FDP

 

Christian Lindner hat gerade stolz die Rolle rückwärts als den Kompromiss der Koalitionsverhandlungen in der gymnasialen Schulbildung verkündet. Die neue Landesregierung setzt dabei ab 2019/20 auf G9 als Leitentscheidung, will aber für die G8 Gymnasien als Hintertürchen die Wahlfreiheit einführen, bei dem System G8 zu bleiben. Zur Belohnung gibt es dafür dann auch mehr Geld für die Schulen, die an G8 festhalten. Sinnloser kann Schulpolitik nicht betrieben werden. Gymnasien, die dem Willen der meisten Eltern in NRW folgen und in den G9 Betrieb wechseln, werden somit finanziell schlechter gestellt als die G8 Gymnasien. 

23.03.2017 in Bildung & Forschung

"Bildung und Schule sind die zentralen Themen unserer Zeit"

 
Jennifer Schug, SPD-Stadtverbandsvorsitzende.

"Bildung und Schule stellen für mich persönlich, als Mutter von 3 schulpflichtigen Kindern und als Vorsitzende der SPD in Dorsten, die zentralen Themen unserer Zeit dar!"

Bildung als zentrales Erziehungswerkzeug

Bildung ist eine der Säulen unserer Gesellschaft, die - wie nichts anderes - jeden einzelnen Bereich unseres Miteinanders und maßgeblich die soziale Gerechtigkeit in unserem Land beeinflussen. Es gibt kein anderes Mittel, mit dem wir Menschen so stark lenken und prägen können, wie mit (schulischer) Bildung. Und das müssen wir stärker nutzen!

 

16.03.2017 in Bildung & Forschung

Erkenntnisgewinn bei der CDU ist unglaubwürdig. Wir treten aus Überzeugung gegen Studiengebühren ein!

 
Wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion NRW.

Der nordrhein-westfälische Landtag hat heute den von SPD und Grünen eingebrachten Antrag "Studiengebühren bleiben abgeschafft - Studierende und ihre Familien haben klare Aussagen verdient" beraten und über ihn abschließend in einer namentlichen Abstimmung befunden. Dazu erklärt Dietmar Bell, wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

"Wir gratulieren Armin Laschet und der CDU zum scheinbaren Erkenntnisgewinn. Leider lässt dieser die notwendige Glaubwürdigkeit vermissen. Wie schon Norbert Röttgen kurz vor der Landtagswahl 2012, tritt nun auch Armin Laschet vorübergehend dem Club der Campusmautgegner bei. Nicht aus Überzeugung, sondern aus Angst vor Stimmverlusten. Genauso wie bei der vergangenen Landtagswahl wird das vorsichtige Bekenntnis der CDU gegen Gebühren maximal bis zum Wahltag halten.
 

14.02.2017 in Bildung & Forschung

Michael Hübner: „Ich zolle allen Lehrkräften in NRW meinen Respekt“

 
Michael Hübner, Landtagsabgeordneter für Dorsten und stellv. Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion.

In der letzten Woche wurden im nordrhein-westfälischen Landtag die Einstellungszahlen von Lehrern zum Beginn des Schulhalbjahres vorgestellt. Michael Hübner (MdL) nimmt dazu Stellung:

„Die vorgestellten Einstellungszahlen von Lehrkräften zum Halbjahresbeginn machen deutlich, dass das Land Nordrhein-Westfalen viele Stellen nicht mehr besetzen kann, weil nahezu alle Lehrkräfte bereits beschäftigt sind. Dies ist in den anderen Bundesländern allerdings ebenso. Es können kaum mehr Lehrerinnen und Lehrer auf dem Arbeitsmarkt gewonnen werden. Daher war es richtig und klug, dass nach der Regierungsübernahme in 2010 alle Studienplätze für das Lehramt, trotz prognostizierten demografischen Wandels behalten, und nicht 2.500 Studienplätze abgebaut wurden. Dies hatte die Vorgängerregierung aus CDU und FDP eigentlich vorgesehen. Jede Maßnahme, die dazu führt, die Lehrkräfte in die Regionen zu bekommen, ist zu begrüßen.

 

08.02.2016 in Bildung & Forschung von SPD Rhade

Kein Karnevalsscherz: Ich kann mich nicht erinnern ...

 
Blickt irritiert in die Welt der Zukunftsforschung: Dirk Hartwich, Bildungsobmann der Rhader SPD

Ein (unheimlicher) Blick in die Zukunft

Heute: Ich treffe zufällig einen Bekannten, tausche belanglose Freundlichkeiten aus – das war’s. 

Morgen: Ich treffe zufällig einen Bekannten, meine Kamera in der Brille erkennt ihn sofort und spiegelt mir parallel auf die Netzhaut: Name, Datum des letzten Treffens und Inhalt des belanglosen Gesprächs.

Zukunftsfantasie? Seit Jahren wird in Übersee und Europa genau daran geforscht, unser Gehirn mit einem externen Speicher leistungsfähiger zu machen, Vergesslichkeit zu minimieren und Vergangenes zu jedem Zeitpunkt präsent zu haben.

In den USA ist es Professor Thad Starner, der die Google Brille mit seinem System kommunizieren lässt, das mit einer 5-Finger-Tastatur in der Hosentasche gesteuert wird und jede Begegnung aufzeichnet und speichert. Seit Jahren! „Die Erweiterung meines Gehirns“, so seine Bewertung.

In Dublin (Irland) forscht Professor Cathal Gurrin, ebenfalls seit Jahren, an dem gleichen Thema, hier Lifelogging genannt. Seine Brillenkamera macht pro Minute 2 Fotos, außer wenn er schläft. Gurrin: „Unser lausiges Gedächtnis speichert so schlecht, wir werfen alles durcheinander, wir vergessen – das, was wir im Kopf haben, ist nicht die Realität.“

Das soll unsere Zukunft sein? Nicht wenige Leser, wie auch der Unterzeichner dieser Geschichte, schütteln sicherlich jetzt den Kopf und fragen sich, ob diese Aussicht unser Leben reicher macht.

Dirk Hartwich

Quelle: ZEIT, Nr. 4, 21.01.2016, Ressort Wissen: Die perfekte Erinnerung von Eva Wolfangel

28.06.2015 in Bildung & Forschung von SPD Wulfen

Schulpolitik nach Gutsherrenart

 
Wir sind hier, Wir sind laut, weil man uns die Schule klaut!

Schulpolitik ist in Dorsten ideen- und konzeptionslos. Die  Art und Weise der Schließung von Hauptschulen, die fehlende Fortschreibung der Schulentwicklungsplanung, der dilettantisch geführte Diskurs zum Thema  Inklusion sind dafür ebenso ein Beleg  wie die jüngste Entscheidung zur Schließung der Wichernschule.  Wenn dann noch Kinder und Eltern verschiedener Schulformen gegeneinander ausgespielt werden und  die Gunst der Stunde genutzt wird,  indem handstreichartig  eine Berichtsvorlage mit einem Beschlussvorschlag  versehen wird, dann verkommt kommunale Schulpolitik zu einem reinen Machtpoker.

18.07.2012 in Bildung & Forschung

Zusammen lernen - zusammenwachsen: Eckpunkte für den Weg zur inklusiven Schule in NRW

 
HP Müller, SPD-Landtagsabgeordneter für den Dorstener Norden.

Landtagsabgeordneter Hans-Peter Müller zeigt sich erfreut, dass das Landeskabinett bereits in seiner 5. Sitzung den Aktionsplan „NRW inklusiv“ verabschiedet hat. Mit mehr als 100 Maßnahmen werden Rahmenbedingungen geschaffen, die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in allen gesellschaftlichen Lebensbereichen zu fördern. „Hiermit setzen wir das Grundgerüst für die gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Behinderungen von der Kita bis ins Berufsleben“ erklärt Hans-Peter Müller, der auch als SPD-Fraktionsvorsitzender in Datteln die ersten Bausteine für eine inklusive Schule auf den Weg gebracht hatte. Mit dem Aktionsplan soll die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen im Schulwesen Nordrhein-Westfalens umgesetzt werden. Hans-Peter Müller ergänzt:

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