11.11.2019 in Gesellschaft von SPD Rhade

9. November: Gedenkstunde im Dorstener Jüdischen Museum rüttelt auf

 

Nie war der Bezug zur Gegenwart deutlicher zu spüren

Alljährlich wird am 9.November an die schreckliche Pogromnacht 1938 in Deutschland und Dorsten erinnert. Traditionell seit Jahren im Jüdischen Museum. Ein immer wiederkehrendes Ritual? Und damit verzichtbar? Dr. Norbert Reichling, Leiter des Museums, hat in seiner sehr aktuellen und politischen Ansprache den schwierigen Spagat zwischen Gedenken, Mahnung und Aufforderung zur Verteidigung unserer Grundrechte nachhaltig geschafft - und damit verdeutlicht, dass der 9. November mehr ist als ein traditionelles Treffen. Eine hochpolitische Ansprache, die klar machte, dass jetzt viel mehr Zivilcourage aus der Mitte unserer Gesellschaft nötig ist, um die intoleranten Tendenzen und Taten, die nicht mit unseren Grundrechten in Einklang zu bringen sind, einzudämmen. Das war deutlich. Das war dringend nötig. Allein die Tatsache, dass 2019 hier lebende Juden darüber nachdenken (müssen), Deutschland wegen Anfeindungen, Beleidigungen, tätlichen Angriffen ... (frühzeitig) zu verlassen, lässt uns schaudern. Nie wieder! Das war unser Versprechen nach 1945. Es wird Zeit, dass wir diesen Eid unmissverständlich einlösen. Der 9. November und die alljährliche Gedenkstunde im Dorstener Jüdischen Museum helfen uns dabei.

Eigener Bericht

(Das Jüdische Museum Westfalen in Dorsten ist immer einen Besuch wert. Siehe auch www.jwm-dorsten.de)

09.11.2019 in Gesellschaft von SPD Rhade

Nie wieder!!!

 

Heute vor 81 Jahren hat Deutschland sein hässlichstes Gesicht gezeigt

 

9. November 1938. Der Hass, von den Nationalsozialisten geschürt, schlägt in Gewalt und Mord um. Deutsche werden von Deutschen gejagt. Nur weil sie jüdischen Glaubens waren. Auch in Dorsten. Das nicht zu vergessen, gehört zur Pflichtaufgabe aller Demokraten. Auch nach 81 Jahren. Eine Gedenkstunde findet dazu im Dorstener Jüdischen Museum Westfalen, heute um 17 Uhr statt.

 

Eigener Bericht

06.11.2019 in Gesellschaft von SPD Rhade

Das Rhader Bürgerforum hat Zukunft

 

Gemeinsames Nachdenken zeigt neue Wege auf

Eine Zwischenbilanz nach 4 Jahren „Bürgerforum Rhade“ zu ziehen, war gut, hilfreich und notwendig. Und so erarbeiteten am Montagabend die ca. 50 anwesenden Bürgerinnen und Bürger viele neue Ideen, was noch besser und was noch effektiver sein könnte. Aber auch Selbstkritik war an den 4 Arbeitstischen kein Fremdwort. In wechselnder Besetzung wurde hier diskutiert, notiert und zusammengefasst. Joachim Thiehoff, Ehrenamtsbeauftragter der Verwaltung, der die Moderation des Abends übernommen hat, zeigte sich sehr zufrieden über das Rhader Engagement. Und nun heißt es für das ehrenamtliche arbeitende Rhader Organisationsteam, an die Auswertung der Anregungen zu gehen. Eine nicht einfache Aufgabe, die sehr viel Fingerspitzengefühl erfordert. Ein Ziel, das wie ein roter Faden am Abend an allen Tischen gesponnen wurde, war, das Verteilen der Bürgerarbeit auf mehrere Schultern. Klar ist nämlich, dass die guten Ideen nur dann erfolgreich umgesetzt werden können, wenn sich mehr Rhaderinnen und Rhader als bisher bereit erklären, mitzumachen. Die positive Grundstimmung im Carola Martius-Haus lässt hoffen, dass das gelingen kann.

Eigener Bericht

02.11.2019 in Gesellschaft von SPD Rhade

Für Sie gelesen: Das politische Buch - „Umkämpfte Zone“ von Ines Geipel

 

Selten geht ein Buch so unter die Haut. Selten wird die eigene Lebensgeschichte so offen, so sensibel so politisch und dazu sprachlich so exzellent erzählt. Der Untertitel „Mein Bruder, der Osten und der Hass“ verraten, worum es geht. Ines Geipel arbeitet ihre persönliche Geschichte und die ihrer Familie fragend, zweifelnd, und ohne jeden Schnörkel auf. Ihre Geschichte, ihr Werdegang, ist dabei untrennbar mit der DDR- und der NS-Zeit verbunden.  Verbunden, weil Ines Geipel deutlich macht, dass beide Unrechtszeiträume zu keinem Zeitpunkt, weder vom Staat noch der Bevölkerung im Osten ehrlich aufgearbeitet wurden. Alles bekannt? Nein, auch dem Leser, der glaubt vieles zu wissen, werden auf den 270 Seiten die Augen immer wieder geöffnet. Wer diesen beschriebenen und belegten Selbstbetrug zweier Generationen „in der Zone“ verinnerlicht hat, versteht übrigens ein wenig mehr, warum im Osten so gewählt wird, wie am Sonntag in Thüringen und davor in Brandenburg und Sachsen. Ines Geipel, frühere Sprinterin und heutige Professorin hat ein beeindruckendes Buch geschrieben, das noch lange nachwirken wird. Klett-Cotta Verlag, ISBN 978-3-608-96372-4.

Eigener Beitrag

19.10.2019 in Gesellschaft von SPD Rhade

US-Zölle im Airbus-Streit: Zölle lösen keine Probleme

 

Bernd Westphal, wirtschaftspolitischer Sprecher;
Markus Töns, zuständiger Berichterstatter:

Die von den USA angekündigten Sonderzölle auf europäische Produkte treten zum 18. Oktober in Kraft. Dies ist das vorläufige Ergebnis des fast 15 Jahre währenden Rechtsstreits vor der WTO um Subventionen für den Flugzeughersteller Airbus. Neben Flugzeugen sind weitere europäische Produkte wie Käse, Wein, Textilien und Werkzeuge betroffen.

Quelle: https://www.spdfraktion.de/presse/pressemitteilungen/us-zoelle-airbus-streit-zoelle-loesen-keine-probleme

 

17.10.2019 in Gesellschaft von SPD Rhade

Dr. Rolf Mützenich: Mein Standpunkt

 
Stand: 15.10.2019
 

Wir fordern die Türkei auf, umgehend ihre Militäroffensive zu beenden und unverzüglich ihre Truppen aus Syrien abzuziehen! Umso wichtiger ist es, dass in einem ersten Schritt Heiko Maas angekündigt hat, keine Militärgüter, die von der Türkei in Syrien verwendet werden können, zu exportieren.

Quelle: https://www.spdfraktion.de/themen/standpunkte/wir-verurteilen-tuerkische-offensive-aufs-schaerfste

 

03.10.2019 in Gesellschaft von SPD Rhade

3. Oktober – Tag der Deutschen Einheit

 

Der Text unserer Nationalhymne ist Verpflichtung

und Programm – für uns alle

 

Einigkeit und Recht und Freiheit
für das deutsche Vaterland!
Danach lasst uns alle streben,
brüderlich mit Herz und Hand!
Einigkeit und Recht und Freiheit
sind des Glückes Unterpfand:
Blüh im Glanze dieses Glückes,
blühe, deutsches Vaterland!

 

Komponist: Joseph Haydn (1732-1809)
Textdichter: August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874)

22.09.2019 in Gesellschaft von SPD Rhade

Für Sie gelesen: Das politische Buch

 

Michele Obama erzählt ihre Geschichte

 

Ein Buch nur für Frauen? Der Eindruck kann schnell entstehen, wenn nicht auch zwischen den Zeilen gelesen wird. Es ist ein sehr persönliches Buch, einfühlsam, emotional und – hochpolitisch. Michele Obama gewährt einen tiefen Einblick in das Seelenleben einer Politikerehefrau. Hin- und hergerissen zwischen eigenen Bedürfnissen und der Verantwortung für ein ganzes Land, beschreibt sie Momente des Zweifelns, der Einsamkeit und der mit den Händen zu greifenden Angst. Angst um die Sicherheit ihrer Familie. Wie ein roter Faden zieht sich aber durch das Buch mit über 500 Seiten, die Hoffnung. Die Hoffnung, dass besonders Bildung der Schlüssel für eine bessere Zukunft ist. Sie selbst, aus einfachen, aber behüteten Verhältnissen stammend, ist beeindruckendes Vorbild für die vielen Kinder, besonders Mädchen aus Familien, die bisher weder Aufmerksamkeit noch Förderung gekannt haben. Erschreckend ist, dass vieles von dem was Barack Obama trotz der unglaublichen Widerstände erreicht hat, vom Amtsnachfolger Donald Trump zerstört wird. Michele Obama nimmt auch hier „kein Blatt vor den Mund“, wenn sie im Epilog formuliert, dass sich ihr Magen umdreht, dass sie nächtelang wach liegt, denkt sie an den Rüpel im Weißen Haus, der diskriminiert, der hetzt, der Frauen beleidigt. Amerika war immer schon geografisch weit weg, nach dieser Lektüre liegt aber mehr als ein Ozean zwischen unseren Werten und denen des heutigen Amerikas.

 

Ein Buchtipp aus Rhade:

BECOMING - MEINE GESCHICHTE von Michele Obama, Goldmann Verlag

25.08.2019 in Gesellschaft von SPD Rhade

70 Jahre danach: Die Verbrechen der Nazis lasten wie Blei auf Deutschland

 

Vergessen ist unmöglich – um Vergebung muss „täglich“ geworben werden

 

Nazi-Deutschland hat sich zwischen 1933 und 1945 nicht nur schuldig gemacht, Nazi-Deutschland hat in dieser Zeit Verbrechen begangen, die auch noch heute, 74 Jahre nach Kriegsende, schaudern lassen. Dass unsere Nachbarländer, die unter der deutschen Besatzung extrem gelitten haben, auch im Jahr 2019 Wiedergutmachung fordern, darf nicht nur formal beantwortet, sprich abgelehnt werden. Dass diese Verbrechen niemals materiell beglichen werden können, ist bei der unglaublichen Größenordnung der Vertreibung, der Morde, der Demütigung, der finanziellen Ausblutung, nachvollziehbar. Dennoch müssen wir uns der Diskussion und den Forderungen der überfallenen Staaten stellen. Heute und morgen. Das haben wir denjenigen zu verdanken, die glaubten, etwas besonderes Auserwähltes zu sein. Letztlich mündete ihre Ideologie, mit deutlicher Mehrheitsunterstützung des deutschen Volkes, in einem Desaster. Dass heute wieder Parteien in den deutschen Parlamenten sitzen, die ständig versuchen zu relativieren was war, die ständig auf der Klaviatur der einfachen Antworten spielen, macht fast sprachlos. Fast. Wir, die wir verstanden haben, dürfen nicht schweigen. Wir müssen uns dem rechten Vokabular entgegenstellen und auch neuerlichen Wiedergutmachungsforderungen, z. B. aus Polen und Griechenland, offen gegenüber verhalten. Als einfacher Bürger, wie auch als deutscher Staat. Wir Nachgeborenen haben uns nicht direkt schuldig gemacht, wir sind aber als Bürger des deutschen Staates moralisch verpflichtet, alles dafür zu tun, dass „uns“ vergeben wird. Vergessen ist unmöglich.

 

Dirk Hartwich - Sonntagsgedanken aus Rhade

23.08.2019 in Gesellschaft von SPD Rhade

Leuchtende Kinderaugen im vollbesetzten Carola Martius-Haus

 

Ferienspaß: Kasperle-Theater begeistert Jung und Alt

 

Mit nicht einmal 10 Figuren, darunter Kasper in der Hauptrolle, können 100 Kinder 40 Minuten konzentriert in Spannung gehalten und zum aktiven Mitmachen bewegt werden. Dieses spielende Kunststück, im wahrsten Sinne des Wortes, schaffte Stefan Tränkler, Chef und Puppenspieler des Hohnsteiner Theaters. Bereits mehrfach gastierte er mit seinen kleinen Handpuppen im Rahmen des Dorstener Ferienspaßes in Rhade und zog sein Publikum, von der ersten bis zur letzten Minute, in seinen Bann. Erstmals zeichneten Nicole Triptrap und Mechthild Hartwich für die Organisation verantwortlich. Beide, ehrenamtlich aktiv, waren sichtlich über den enormen Zuspruch und die Begeisterung, insbesondere der kleinen Besucher, zufrieden. „Kultur für alle“, so lautete der Anspruch der aktiven Rhaderinnen und Rhader beim Start des Kindertheaterprogramms vor über 10 Jahren. Ein Beobachter der ersten Stunde dazu: „Toll, dass auch heute weiter Anspruch und Wirklichkeit absolut übereinstimmen“. Und ergänzend: „Rhade darf sich über so viel ehrenamtliches Engagement glücklich schätzen.“

 

Eigener Bericht

Jennifer Schug 
Stadtverbandsvorsitzende
stadtverband@spd-dorsten.de

Friedhelm Fragemann
Ratsfraktionsvorsitzender

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12.12.2019, 19:30 Uhr - 22:30 Uhr SPD-Bürgerstammtisch
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10.11.2019 20:26 Die Grundrente kommt!
Frauen und Männer, die nur wenig Rente haben trotz eines langen Arbeitslebens, werden künftig spürbar mehr in der Tasche haben. Die Grundrente kommt! Auf die Einzelheiten haben sich heute die Spitzen der Großen Koalition geeinigt. Die kommissarische SPD-Vorsitzende Malu Dreyer lobt den Kompromiss als „sozialpolitischen Meilenstein“. weiterlesen auf https://www.spd.de/aktuelles/grundrente/

10.11.2019 17:18 Die Grundrente kommt!
„Eine Grundrente, die ihren Namen verdient, steht“, freut sich SPD-Fraktionsvizin Katja Mast nach der Einigung der Koalition. Die Lebensleistung der Menschen steht im Mittelpunkt. „Der Knoten ist geplatzt – das ist gut. Wir haben immer gesagt, dass die Lebensleistung der Menschen im Mittelpunkt stehen muss. Ich bin unserem Verhandlungs-Team rund um Arbeitsminister Hubertus Heil und

09.11.2019 11:26 „Die Ideale der Friedlichen Revolution bestehen fort“
Vor 30 Jahren wurde die ganze Welt Zeuge, wie mutige Frauen und Männer die Berliner Mauer überwanden. Mauern fallen, wenn Menschen sich friedfertig und mutig versammeln, um Unrecht und Willkür zu überwinden. Mauern fallen, wenn Menschen allen Mut aufbringen, um in einer freien und gerechten Gesellschaft zu leben. Unsere freie Gesellschaft, die vor 30 Jahren

06.11.2019 17:12 Was die SPD in der Regierung geschafft hat
Bestandsaufnahme zur Halbzeit der Wahlperiode Zwei Drittel der SPD-Mitglieder haben vor zwei Jahren entschieden, dass wir in der Regierung wichtige sozialdemokratische Ziele umsetzen sollen. Und sie haben uns beauftragt, in der Mitte der Wahlperiode die Leistung der Koalition zu überprüfen. Grundlage dafür ist die Bestandsaufnahme der Bundesregierung. Eine Bewertung nimmt dann der Parteitag im Dezember

05.11.2019 17:23 Auch neue Gentechniken und ihre Produkte müssen sicherheitsüberprüft und gekennzeichnet werden
Carsten Träger, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, äußert sich zur heutigen Gentechnik-Anhörung im Ernährungsausschuss. „Bei neuen Gentechniken wie CRISPR/Cas haben wir durch das Urteil des Europäischen Gerichtshof aus 2018 eine glasklare Rechtslage, die keine Wünsche offenlässt. Experten haben dies in der heutigen Anhörung erneut bestätigt. Wir brauchen keine Novelle der geltenden EU-Freisetzungsregelung für genveränderte Pflanzen. Die Vermeidung

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