10.04.2020 in Gesundheit von SPD Rhade

Warum brauchen wir Verbote? Warum reicht nicht der gesunde Menschenverstand?

 

Corona-Krise und die Chance, das eigene Verhalten zu hinterfragen

Eigentlich ist alles klar. Eigentlich wissen wir inzwischen alle, dass die Ansteckung mit dem Corona-Virus tödlich sein kann. Eigentlich ist bei uns angekommen, dass zeitweise nur eine Kontaktbeschränkung lebensrettend sein kann. Trotzdem blicken nicht wenige auf unsere Regierungen im Land und Bund, ob, und welche Verbote gelten. Und, wenn Lücken erkennbar sind, werden sie ausgenutzt. Nach dem Motto, was nicht verboten ist, ist erlaubt. Diejenigen, die so handeln beweisen, nicht selbständig zu sein. Sie schalten nicht den oben erwähnten gesunden Menschenverstand ein, sondern tun nur das, was man ihnen sagt. Und wenn das Gesagte dann noch mit gesetzlichen Verboten und drohenden Strafen verbunden ist, dann akzeptieren sie es auch. Eigentlich unverständlich, dass die eigene Unselbständigkeit so herausgestellt wird. Und das Nichtvorhandensein einer Verantwortung für die Allgemeinheit zeigt, dass das eigene Sozialverhalten verbesserungswürdig ist. Darüber darf nachgedacht werden. Die Corona-Krise bringt entsprechende Zeit dafür mit. Die Rhader Sozialdemokraten wollen dieses ernste Plädoyer aber mit dem Wunsch und der Hoffnung verbinden, dass wir alle gesund bleiben.

Rhader Appell, sich als mündiger Bürger zu beweisen

17.03.2020 in Gesundheit von SPD Rhade

Dorsten aktuell: Nichts geht mehr. Corina-Virus und die Folgen

 

Vorbildliche Informationspolitik des Dorstener Presseamtes

Seit Tagen überschlagen sich die Ereignisse. Die Stadt Dorsten informiert fast „rund um die Uhr“, was noch geht und was nicht mehr. In unserem Interesse. Die Rhader SPD übernimmt heute auszugsweise den aktuellen Text, um die (lebens)wichtigen Infos weiterzureichen. Unsere Bitte: Bleiben Sie gesund und helfen Sie mit, die ernste Krise zu bewältigen. 

Ihre Rhader Sozialdemokraten

Pressedienst Stadt Dorsten 17.03.2020

 Corona-Virus: Weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens - erste Übersicht

  • Osterfeuer und Schützenfeste sind ab sofort untersagt
  • Alle Spielplätze im Stadtgebiet sind gesperrt
  • Restaurants, Hotels und Imbissstuben mit Zugangsbeschränkung und reduzierten Öffnungszeiten
  • Auflagen für Einkaufscenter, Einrichtungshäuser und Geschäfte
  • Regelungen für Reiserückkehrer
  • Auflagen für Krankenhäuser und Pflegeheime

Im Wortlaut:

 

14.03.2020 in Gesundheit von SPD Rhade

Corona - eine Katastrophe bahnt sich an - auch wirtschaftlich

 

„Das hatten wir noch nie - das ist für alle Neuland - das müssen wir gemeinsam bewältigen“

Anfangs war China noch weit weg. Noch feierten wir Karneval und gingen zum Fußball. Jetzt sind wir konsterniert. Das Virus bedroht unser Leben, besonders das der Generation 70 plus. Die Wirtschaft kommt zum Erliegen. Die Börsen brechen ein. Unternehmen geraten in finanzielle Schieflage. In der Folge wird die Arbeitslosigkeit steigen. Politik kann nur begleiten. Finanzminister  Olaf Scholz (SPD) sagt zu, die Kasse zu öffnen und die Schwarze Null abzuhaken. Gut so. Krisenmanagement - mehr geht nicht. Parteipolitik hilft gar nicht. Nur eine übergroße Koalition aller Parteien. Einige Politiker in verantwortungsvoller Position zeigen, dass sie etwas können. Bei anderen, hier geht der Blick in die USA, verschlägt es einem die Sprache. „So einen Doofkopp wie Trump hat weder Amerika noch die Welt verdient“, lautet das vernichtende Urteil nicht weniger. Vielleicht erkennen sogar die Amerikaner, dass sie da eine grandiose Fehlbesetzung ins Amt gehievt haben. Versuchen wir, zu verstehen. Zu verstehen, dass wir alle helfen müssen, die Krise mit Anstand, Sachlichkeit und Solidarität „über die Bühne“ zu bringen. Und diese Krise kann Monate und Jahre dauern. Keine Kaffeesatzleserei, sondern die Wiedergabe der Expertenmeinung.

Nochmals ein besorgter Zwischenruf aus Rhade zum beginnenden Ausnahmezustand

13.03.2020 in Gesundheit von SPD Rhade

Corona-Virus lähmt weltweit das Leben

 

Auch Rhade ist betroffen - Nicht auf die leichte Schulter nehmen

Wie gehe ich mit den Informationen um, die uns vorbereiten, eine Krankheitswelle mit ungeahnten Ausmaßen wird über uns hinwegziehen? Ignorieren? Kleinreden? Oder doch Vorsicht walten lassen? Die richtige Antwort ist relativ einfach. Verantwortungsvoll handelt, wer den Empfehlungen des Robert Koch-Institutes, der Virologen-Experten und unserer Gesundheitsämter folgt. Der Gesundheitsminister der GroKo, Jens Spahn, zeigt Profil als Krisenmanager. Seiner, von allen Fachleuten unterstützte Aufforderung, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, um unser Gesundheitssystem nicht zu überfordern, müssen wir folgen. Im eigenen Interesse. Das heißt, für eine Übergangszeit auf alle Termine zu verzichten, die aufschiebbar sind. „Das schaffen wir“, so sollte unsere Einstellung zur Krise sein.

Ein Rhader Appell zur Corona-Krise

13.09.2019 in Gesundheit von SPD Rhade

Ein Schock für Manuela Schwesig, ihre Familie und die SPD

 

Innehalten JA – aufgeben NEIN

 

Über 70.000 Frauen erhalten im Jahr die Mitteilung, an Brustkrebs erkrankt zu sein. Über 70.000 Mal ein Schock, der momentan das Gleichgewicht verlieren lässt. Manuela Schwesig geht es da nicht anders als allen anderen erkrankten Frauen. Wenn sie jetzt von ihrer Familie, ihren Freunden und einer guten medizinischen Betreuung begleitet wird, dann sind die Chancen wieder ganz gesund zu werden, sehr groß. Wir Rhader Sozialdemokraten, und sicherlich alle Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt, wünschen Manuela Schwesig und allen Frauen, die sich in gleicher momentan verzweifelter Situation befinden, viel Kraft und Geduld, wieder gesund zu werden.

01.02.2019 in Gesundheit von SPD Rhade

Alkoholwerbeverbot: Ein interessanter Schriftwechsel mit Berlin

 

„Fragen sie ihren Arzt oder Apotheker“

Prost – auf die Gesundheit? So war ein Artikel auf www.spd-rhade.de am 27. Januar überschrieben, der sich mit den verheerenden Folgen des übermäßigen Alkoholtrinkens beschäftigte. Michael Gerdes, SPD-Bundestagsabgeordneter wurde aufgefordert, sich für ein öffentliches Alkoholwerbeverbot, so wie beim Nikotin, einzusetzen. Tatsächlich gibt es entsprechende Diskussionen im Bundestag und dem zuständigen Ausschuss, aber (noch) keine konkreten Ergebnisse. Michael Gerdes: Im Koalitionstext heißt es:

"Wir werden Drogenmissbrauch weiterhin bekämpfen und dabei auch unsere Maßnahmen zur Tabak- und Alkoholprävention gezielt ergänzen. Dabei ist uns das Wohl der Kinder von Suchtkranken besonders wichtig."

Interessant ist in diesem Zusammenhang ein Protokollauszug, der zeigt, dass bisher getroffene Maßnahmen zur Einschränkung der Alkoholwerbung überhaupt nicht greifen: Auf die Frage, ob die Bundesregierung ein Alkoholwerbeverbot bei Sportveranstaltungen plant, lautet die Antwort des CDU-geführten Gesundheitsministeriums:

„Entsprechend den genannten europäischen Vorgaben bestimmen auch die Werbegrundsätze des Rundfunkstaatsvertrags (RStV), insbesondere § 7 Absatz 10 RStV, dass Werbung übermäßigen Alkoholkonsum nicht fördern darf. Zudem baut die Bundesregierung auf eine funktionierende Selbstkontrolle der Wirtschaft. Insbesondere ist hier auf den Deutschen Werberat hinzuweisen. Nach den „Verhaltensregeln des Deutschen Werberats über die kommerzielle Kommunikation für alkoholhaltige Getränke“ soll kommerzielle Kommunikation keine trinkenden oder zum Trinken auffordernden Leistungssportler darstellen“.  

Noch Fragen? Wir werden weiterhin versuchen, auf allen Ebenen darauf hinweisen, dass ein Alkoholwerbeverbot keine „Spaßbremse“ ist, sondern ein wichtiger Beitrag zur Gesundheit. „Im Zweifel fragen sie ihren Arzt oder Apotheker“.

Eigener Beitrag

27.01.2019 in Gesundheit von SPD Rhade

Prost – auf die Gesundheit?

 

Sonntagsgedanken aus Rhade

 

Nein, hier kommt nicht der moralische Zeigefinger. Aber eine kurze Notiz zum Nachdenken. Ist Alkohol ein Genuss- oder Suchtmittel? 3 angesehene Wissenschaftler – 3 unterschiedliche Meinungen. Sicher ist, dass Alkohol gesundheitsschädlich ist. „Es kommt auf die Menge an“, sagt einer der drei und verweist auf die Empfehlung der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen und risikoarmen Alkoholkonsum. Diese Empfehlung hält Wissenschaftler 2 für völlig falsch und viel zu hoch und rät dringend zu völliger Abstinenz. Ein Risikoforscher aus England bemüht die Statistik und hält die britischen Empfehlungen für angemessen. Die sind aber deutlich höher als die deutschen. Betrachten wir noch 3 weitere Zahlen: Nach jüngsten Berechnungen des Münchener Instituts für Therapieforschung starben 2012 ca. 21.000 Menschen in Deutschland an den Folgen des Alkohols. 1,8 Millionen sind vom Alkohol abhängig, also süchtig. 2,65 Millionen Kinder leiden unter Eltern, die vom Alkohol nicht mehr lassen können. 2,65millionenfaches Leid! Warum, so haben wir an dieser Stelle schon einmal gefragt, wird die offensive und öffentliche Werbung für Alkohol nicht gesetzlich untersagt? Was beim Nikotinwerbeverbot richtig war, kann doch beim möglichen Alkoholwerbeverbot nicht falsch sein. Wir werden diesen Bericht wieder an die SPD-Bundestagsfraktion senden. Vielleicht gibt es diesmal eine Rückmeldung, die mehr ist, als nur Verständnis für unsere Forderung aus Rhade.

Eigener Bericht auf Grundlage des Titelthemas "Zum Wohl?" der Wochenzeitung DIE ZEIT Nr. 4 vom 17.01.2019

02.11.2018 in Gesundheit von SPD Rhade

Baumann-Hasske - Schadenersatz durch Eine-Für-Alle-Klage

 

Ab 1. November tritt das neue Gesetz für Musterverfahren in Kraft. Die erste Klage wird vom Verbraucherzentrale Bundesverband in Kooperation mit dem ADAC gegen Volkswagen geführt. Hierzu erklärt der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Juristinnen und Juristen in der SPD Harald Baumann-Hasske:

Quelle: spd.de/presse vom 01.11.2018

24.10.2018 in Gesundheit von SPD Rhade

Zwei sozialdemokratische Anliegen umgesetzt – Gerdes begrüßt Finanzierung der Krankenkassenbeiträge und Brücken

 

am 18. Oktober 2018, 11:12 Uhr

Aus Sicht des Bottroper Bundestagsabgeordneten Michael Gerdes (SPD) wurden heute zwei wichtige sozialdemokratische Anliegen in Gesetzesform gegossen: das GKV-Versichertenentlastungsgesetz sowie das Brückenteilzeitgesetz. „Damit lösen wir zwei Versprechen ein, die wir unseren Wählerinnen und Wählern gegeben haben“, freut sich Gerdes.

Worum geht es im Detail?

Quelle: Homepage Michael Gerdes vom 18.10.2018

09.10.2018 in Gesundheit von SPD Rhade

Verbraucherforum 60+: Gesund und selbstbestimmt

 

Seniorenbeirat Dorsten lädt zu Veranstaltung ein

Ob beim Thema Individuelle Gesundheitsleistungen, den Rechten gegenüber Arzt und Krankenhaus oder beim Wissen zur Pflege – Patienten und ihre Angehörigen stehen vor einer Vielzahl von Entscheidungen. Der Seniorenbeirat Dorsten lädt daher am 16. Oktober zu einer kostenlosen Informationsveranstaltung für Verbraucher 60+ im LEO in Dorsten ein.

 

Jennifer Schug 
Stadtverbandsvorsitzende
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Friedhelm Fragemann
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