21.05.2018 in Jugend von SPD Rhade

Jugendämter senden Alarmsignal - überfordert, unterbesetzt, allein gelassen (Teil 2)

 

Diese deutschlandweite Statistik (2016) lügt nicht und fordert zum Handeln - Ist Dorsten außen vor?

  • Anzahl Jugendämter: 563
  • Mitarbeiter: 13400
  • Überprüfte Fälle 2016: 136923
  • Dabei Feststellung einer Kindeswohlgefährdung: 45777
  • Inobhutname: 84230
  • Davon unbegleitete Kinder und Jugendliche aus dem Ausland: 44935
  • Überforderung der Eltern 17462
  • Beziehungsprobleme: 5592
  • Vernachlässigung: 5454
  • Anzeichen für Missbrauch: 4619
  • Straftat des Jugendlichen: 2992
  • Suchtprobleme des Kindes: 1498
  • Anzeichen für sexuellen Missbrauch: 607

Quelle: Statistisches Bundesamt; Studie der Hochschule Koblenz – über SZ 19./20./21. Mai 2018 (Teil 1 wurde am 18.Mai auf www.spd-rhade.de veröffentlicht)

01.05.2017 in Jugend von SPD Altendorf-Ulfkotte

Schwimm dich frei

 
Logo Schwimm dich frei

Unter dem Motto "Schwimm dich frei" organisierte die SPD Dorsten in der Galerie "Traumfänger" auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Fürst Leopold eine gelungene Veranstaltung. Zu Beginn der Veranstaltung erläuterte Jennifer Schug, die Stadverbandsvorsitzende der SPD Dorsten, das Motto. Als erstes erläuterte sie den sportlichen Aspekt dieses Themas und startete eine überparteiliche, sozialpolitische Initiative unter dem Leitmotto der Veranstaltung "Schwimm dich frei". Jennifer griff die neusten Zahlen vom DLRG auf. Demnach verläßt jedes zweite Kind die Grundschule und kann nicht oder nicht sicher schwimmen. Gerade für die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen, für ihr Selbstwertgefühl, für Koordination und sportliche Betätigung, für Gemeinschaftserlebnisse oder nur weil es Spaß und Freude macht, ist schwimmen können unverzichtbar. Und das die natürlichen Bilder von schwimmenden und spielenden Kindern im Wasser, die wahrscheinlich jeder von uns in guter Erinnerung hat, nur noch ein Privileg sein sollen, damit kann und will sich Jennifer Schug nicht abfinden. Daher soll dieses Projekt die Kinder in Dorsten unterstützen, schwimmen lernen zu können. Alle Dorstener Bürger sind im Rahmen ihrer Möglichkeiten zur Unterstützung aufgefordert.

Eine kurze Projektbeschreibung:

 

24.09.2016 in Jugend

Morgen: Fest zum Weltkindertag in Dorsten - SPD und Jusos sind dabei

 

Morgen, Sonntag (25.9.), 14 bis 18 Uhr

Einmal im Jahr wird auch in Dorsten mit einem bunten Fest in der Innenstadt unübersehbar daran erinnert, dass alle Kinder -  unabhängig von der Herkunft - unsere Zukunft sind.

Die Dorstener Jusos unterstützen diesen Tag mit eigenen Aktionen - wie in jedem Jahr. Ein tolles Engagement, das mit einem Besuch belohnt werden sollte. Kinder können in diesem Jahr ihr Geschick beim Dosenwerfen testen und erhalten ein kleines Geschenk, Erwachsene können die Gelegenheit zum Gespräch mit den örtlichen Vertretern der SPD und der Jusos nutzen.

30.08.2016 in Jugend von SPD Rhade

Wohngruppe Rhade stellt sich vor - SPD unterstützt Modellprojekt

 
Mittendrin. Die Jugendgruppe wohnt mitten unter uns. Gut so!

Wohnhaus für 8 Jugendliche auf der Debbingstraße eröffnet

„Aus der Not geboren “, sei dieses Projekt ursprünglich. So Herr Bürgermeister Tobias Stockhoff am 23.08.2016 bei seiner Einführungsrede  anlässlich der Eröffnung der „ Wohngruppe Rhade  für Jugendliche im Alter von 12 – 18 Jahren.
Mit  verstärkten Flüchtlingszuzug  2015 sind  auch  viele unbegleitete jugendliche  Flüchtlinge nach Deutschland gekommen. Für das Jugendamt der  Stadt Dorsten ging darum, für die ihnen zugewiesenen Jugendliche ein Bleibe zu finden.
Mit der Dorstener Arbeit gemeinnützige Beschäftigungsgesellschaft konnte die Idee verwirklicht werden, in Rhade die Wohngruppe zu installieren.
Herr Frank Beenen, Bereichsleiter Jugendhilfe von der Dorstener Arbeit gGmbH kann auf langjährige Erfahrung im Jugendbereich zurückgreifen.
Im Mai 2016 ist ein langfristiger Mietvertrag  für das Objekt Debbingstr. 16 abgeschlossen worden. Nach Bauantrag und Genehmigung hat das  Architekturbüro Thielken in Zusammenarbeit  mit Partnern und der Dorstener Arbeit GmbH hat in rekordverdächtiger  Bauzeit das Gebäude für die jetzige Zwecke aus und umgebaut.
Entstanden ist ein helles Wohnhaus für 8 Jugendliche, die alle in Einzelzimmern untergebracht sind . Eine Hauswirtschafterin sorgt für das leibliche Wohl.
Geführt wird das Haus von ...

20.02.2016 in Jugend von SPD Wulfen

Strafanzeige gegen Life Jugendhilfe: CDU spricht von Täuschung 20.02.2016 | 13:00 Uhr

 

Bochum.   Die CDU-Ratsfraktion erhofft sich eine umfassende Aufklärung, „nachdem die Jugendamtsverwaltung erklärt hat, keine rechtlichen Schritte einleiten zu wollen“.
Fünf Monate nachdem eine Strafanzeige gegen den Geschäftsführer der Life Jugendhilfe GmbH , SPD-Ratsherr Gerd Lichtenberger, bei der Staatswaltschaft Essen eingegangen ist, muss sich auch die Staatsanwaltschaft Bochum mit dem Unternehmen beschäftigen. Die CDU-Fraktion hat am Donnerstag Strafanzeige eingereicht, „nachdem die Jugendamtsverwaltung erklärt hat, keine rechtlichen Schritte einleiten zu wollen“, heißt es in einer Erklärung der Fraktion.
Die Strafanzeige beziehe sich auf mehrere Auslandsmaßnahmen, „bei denen die Life GmbH trotz Aufforderung durch das Jugendamt den Nachweis über die Qualifikation der Betreuer vor Ort verweigerte“.
Fraktions-Chef Christian Haardt: „Nach unserer Auffassung liegt eine Täuschungshandlung vor. Wir gehen davon aus, dass mindestens in der Mehrzahl der von der Life GmbH durchgeführten Maßnahmen keine bzw. keine ausreichende Qualifikation der Betreuungsperson vorlag. Diese Qualifikation war jedoch Grundlage für die Stadt, einen Vertrag mit der Life GmbH einzugehen und auch Grundlage für die Höhe der Entgeltvereinbarung.“
Life liefere keine Nachweise
Nachdem ein Bericht des Rechnungsprüfungsamts Defizite in der Dokumentation und der Überprüfung offenbart hatte, hatte die Verwaltung den Auftrag bekommen, die mit der Life Jugendhilfe durchgeführten Maßnahmen zu überprüfen. Diese Aufarbeitung, so heißt es nun in einer Mitteilung, sei nicht möglich, da Life die geforderten Nachweise über die Qualifikation von Mitarbeitern schuldig bleibe. Der Arbeitgeber, so ließ die von Life beauftragte Anwaltskanzlei wissen, sei „grundsätzlich nicht berechtigt, personenbezogene Daten, die für Zwecke des Beschäftigungsverhältnisses erhoben worden sind, an Dritte weiterzuleiten“. Die CDU setzt darauf, dass eine Staatsanwaltschaft mehr Möglichkeiten zur Klärung hat.
Strafanzeige gegen Life Jugendhilfe: CDU spricht von Täuschung | WAZ.de 

20.12.2015 in Jugend von SPD Wulfen

„Paul“ hat Rat und Verwaltung wieder erreicht

 
Im Sinne des Kinderwohls? (Quelle: WDR)

Hans Schneider schreibt Leserbrief an Dorstener Zeitung

Paul. Sie erinnern sich? Der 11- Jährige Junge, der vom Jugendamt mit Hilfe einer GmbH nach Ungarn zur monatelangen  „Erziehung“ gebracht wurde. Kritik an dem Vorgehen „bürstete“ die Verwaltung bisher ab.  Hans Schneider schreibt an die Dorstener Zeitung, die vorgestern und heute berichtete:

 „Jugendamt stellt sich neu auf“

Diese Nachricht kann niemand verwundern. Es ist das erste sehr vorsichtige Eingeständnis, dass die bisherige Position „wir haben alles richtig gemacht“ nicht mehr zu halten ist. Im Gegenteil, im „Fall Paul“  sind schwerwiegende Fehler unterlaufen. Der Verwaltung wird nicht verborgen geblieben sein, dass neue Erkenntnisse und Fakten zu einer völlig anderen Bewertung  führen. Sie wird auch zur Kenntnis genommen haben, dass die Stadt Bochum auf deutliche Distanz zur „Life GmbH“ gegangen ist, die Zusammenarbeit – „wegen massiv gestörten Vertrauens“ -    ganz aufkündigt. Von daher ist die Vorwärtsverteidigung nur allzu verständlich.  Es geht aber um mehr: bekanntlich verstecken sich 6/7 des Eisbergs unter der Wasseroberfläche.

Dr. Hans – Udo Schneider, Dipl. Psych.

Psychotherapeut

24.10.2015 in Jugend von SPD Rhade

Da war doch mal was …

 

Wird „Fall Paul“ ausgesessen oder aufgearbeitet?

Ein Meister des Aussitzens, ging es um unbequeme Sachverhalte, war sicherlich der langjährige Bundeskanzler Kohl. Aber auch Angela Merkel wird immer wieder vorgeworfen, lange, manchmal zu lange, abzutauchen, um erst dann, wenn sich der „Himmel aufgeklart“ hat, sich zu positionieren. Dass diese Strategie bis in die Kommunalverwaltungen ausstrahlt, kann am Dorstener „Fall Paul“ festgemacht werden. Anfangs konnte gar nicht schnell genug die Öffentlichkeit „eingebunden“ werden. Tenor: Wir haben nichts falsch gemacht, wir haben nichts zu verbergen. Heute ist eine erstaunliche Zurückhaltung festzustellen. In dieser Woche hat der zuständige Jugendhilfeausschuss getagt. Ein entsprechender Tagesordnungspunkt fehlte, obwohl gefordert. In der kommenden Woche – Ratssitzung. Die Tagesordnung ist umfangreich, „Paul“ fehlt. Obwohl der Staatsanwalt im Rathaus ermittelt, obwohl der beauftragte private Träger aus der öffentlichen Kritik nicht heraus kommt, obwohl in den Nachbarstädten äußerst selbstkritisch mit den umstrittenen „pädagogischen“ Auslandserziehungsprogrammen umgegangen wird, sieht die Dorstener Verwaltung zur Zeit keinen öffentlichen Gesprächsbedarf. Um den Eindruck des Aussitzens zu vermeiden, gehört der "Fall" solange auf jede Rats-Tagesordnung, bis ein Schlussstrich gezogen wierden kann. Was spricht dagegen?

Eigener Bericht

15.10.2015 in Jugend von SPD Rhade

Null Bock auf Politik? - War gestern.

 
Jugend will sich politisch engagieren - aber (noch) nicht in Parteien. Hier gegen Atomkraft in Dorsten

Shell-Jugendstudie 2015 macht Hoffnung

Seriös, angesehen und aussagekräftig. Shell-Studien sind wissenschaftlich unumstritten und äußerst hilfreich, Trends frühzeitig zu erkennen. Die 17., die neueste Shellstudie über die Befindlichkeit und das Denken junger Menschen zeigt Erfreuliches. Der Anteil derjenigen, die sich politisch interessieren und eventuell direkt einbringen wollen, ist seit der letzten Umfrage deutlich gestiegen. Politisch heißt aber noch nicht parteipolitisch. Wenn zum Beispiel die SPD von diesem Trend profitieren will, muss sie sich sehr intensiv mit dieser Studie beschäftigen und entsprechende Schlussfolgerungen daraus ziehen. Kurz: Eine Pflichtlektüre für die Parteizentrale, die Abgeordneten, die Landesverbände und natürlich die Ortsvereine.

http://www.shell.de/aboutshell/our-commitment/shell-youth-study-2015.html

Eigener Bericht

02.09.2015 in Jugend von SPD Rhade

Das sieht richtig gut aus – Dank an die Stadt

 
So gut sieht der Spielplatz heute wieder aus. Dieter Neumann sorgt für einen intakten Spielplatz. Ehrenamtlich!

Spielplatz in Rhade wieder auf Vordermann

Richtig idyllisch liegt der kleine Spielplatz zwischen Hoonkesweg und Neue Straße in Rhade. Bäume auf dem Gelände sorgen bei Sonneneinstrahlung für angenehmen Schatten, die Spielgeräte laden zum Klettern und Schaukeln geradezu ein. Es gibt aber auch unangenehme Nebenwirkungen der dichten Bepflanzung. Wenn im Herbst die Bäume ihre Samen abwerfen, bilden sich innerhalb kurzer Zeit kleine Sprösslinge, die den Spielsand flächendeckend überziehen. Dieter Neumann, der seit Jahren als ehrenamtlicher Spielplatzpate fungiert, musste vor dem Wildwuchs kapitulieren und bat die Verwaltung um Unterstützung. Jetzt wurde das gesamte Areal von „Profis“ bearbeitet und in den Ursprungszustand zurückversetzt. Dieter Neumann: „Die Stadtverwaltung hat dankenswerter Weise reagiert und geholfen. Jetzt ist die Spielfläche wieder hergerichtet und jetzt macht mir die ehrenamtliche Pflege wieder richtig Spaß.“   

07.08.2015 in Jugend von SPD Rhade

Kasperle in Rhade: Glänzende Kinderaugen und rote Bäckchen

 
Hautnah mit dem Kasperle. Die begeisterten Kinder wollen Kasperle ganz nahe sein. Mittendrin: Stefan Tränkler

(Mit-)Spielend erkennen Kinder blitzschnell Gut und Böse

"Das war was", so noch ganz atemlos ein kleiner Steppke, der dem Kasper mit über 100 Kindern und vielen Erwachsenen lautstark half, den Räuber zu besiegen und am Ende das Gute triumphieren zu lassen.
Immer wieder beeindruckend, wie das Original Hohnsteiner Puppentheater es schafft, mit einer einfachen, aber ungemein spannenden Geschichte die vielen Besucher, das Carola Martius-Haus war bis auf den letzten Platz besetzt, über 50 Minuten zu fesseln und zum Mitspielen zu bewegen. Stefan Tränkler, der Mann hinter der Bühne und Chef des Theaters, zeigte bereits zum 2. Mal in Rhade, in welch hohe Kunst das Puppenspiel einzuordnen ist. Die Figuren beginnen in seinen Händen zu leben und mit den Kindern zu kommunizieren. 

Lautstark unterstützen sie den Hauptakteur mit der Zipfelmütze, der, neben den Zuschauern, auf die Unterstützung von Seppl, der Großmutter, dem Polizisten und natürlich dem Zauberer zählen kann, um den Räuber Hotzenplotz in seine Schranken zu verweisen. „Unglaublich“, so ein begeisterter, seine Enkelkinder begleitender Großvater, „ dass trotz TV und digitaler neuer Spielewelt, eine Live-Kasperleaufführung mehr als 160 Besucher auf eine Achterbahn der Gefühle mitnehmen und letztlich verzaubern kann“. Brigitte Hartwich, die bereits zum 8. Mal die Rhader Ferienspaßaktion mit einem Puppentheaterauftritt bereichert hat, zeigte sich sehr zufrieden über den ungebremsten Zuspruch und die Unterstützung mehrerer Sponsoren, darunter die Volksbank Lembeck/Rhade, Druck und Graphik, Carola Martius- Haus, SPD Rhade und andere. „Wichtig ist mir“, so Brigitte Hartwich, „einen Kulturbeitrag besonders für Kinder und Jugendliche auch im ländlichen Bereich ohne Zugangsbeschränkung (Eintrittsgeld) zu ermöglichen“. Ein Konzept, das zeigt die Abstimmung mit den Füßen, das seit Jahren aufgeht.

Eigener Bericht

 

Jennifer Schug 
Stadtverbandsvorsitzende
stadtverband@spd-dorsten.de

Friedhelm Fragemann
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