17.04.2019 in Presse von SPD Rhade

In Rhade alles gut? Ein Zeitungsbericht wirft Fragen auf

 
Rhade ist liebens- und lebenswert - aber auch verbesserungswürdig

Umfrageergebnisse nicht repräsentativ

 

Ein gute Idee der Dorstener Zeitung, ihre Leser nach ihrem Wohlbefinden in ihrem Lebensmittelpunkt zu befragen. Am letzten Samstag wurde das Ergebnis für Rhade präsentiert. Die Kurzfassung könnte lauten: Alles gut, fast alles! Die Wirklichkeit sieht aber anders aus. Nicht mitgeteilt wird, wie viele Leser sich überhaupt an der Umfrage beteiligt haben. So entsteht der Eindruck einer oberflächlichen Betrachtung. Auch der Rhader SPD ist es wichtig, Rhade nicht schlecht zu reden und das Gute herauszustellen. Um aber nötige Verbesserungen zu erzielen, dürfen die Schwachstellen nicht ausgeklammert werden. Im Gegenteil, sie müssen ungeschminkt beim Namen genannt werden. Und hier ist es relativ einfach, mit einem Blick in den Rhader Rahmenplan festzustellen, wo etwas dringend verändert werden muss. Dass z. B. der Durchgangsverkehr als die größte Belastung wahrgenommen wird, wird auf fast jedem Bürgerforum angemerkt. Wenn nun auf der Bewertungsskala von 1 bis 10 für Rhade die supergute 8 herauskommt, kann etwas nicht stimmen. Eine Momentaufnahme vielleicht, aber ohne Bezug zur Realität. Rhade ist liebens- und lebenswert. Aber es ist an vielen Stellen verbesserungswürdig. Der Rhader Rahmenplan ist da aussagekräftiger als die nicht repräsentative Umfrage der DZ.

Ein Zwischenruf aus Rhade

13.03.2019 in Presse von SPD Rhade

Die Woche der Brüderlichkeit – Dem Antisemitismus entgegentreten

 

Christlich-jüdische Zusammenarbeit ist weiter dringend nötig – Journalisten tragen eine wichtige Mitverantwortung

 

Alljährlich, übrigens seit 1952, findet im März die Woche der Brüderlichkeit statt. Christen und Juden diskutieren dann über eine fruchtbare Zusammenarbeit und erinnern auch an den Holocaust, der mit unfassbarer deutscher Brutalität Millionen Opfer gefordert hat. Im Landesmuseum Oldenburg ist ein Zeitungsausschnitt von 1938 ausgestellt, der auf unglaubliche Art und Weise dokumentiert, wie Hetze auch durch verantwortungslose Journalisten transportiert wurde. Siehe Foto. Daran wird deutlich, welche Verantwortung Journalisten zu jeder Zeit tragen. Sie können mit Fake -News manipulieren, sogar  zur Pogromstimmung auffordern.

Der Text einer Wilhelmshavener Zeitung (Nov. 1938) in Auszügen:

Ein Schandfleck Jevers beseitigt

 … von einer aufs tiefste über den jüdischen Meuchelmord erbitterten Volksmenge wurde in der vorletzten Nacht die Synagoge (in Jever) in Brand gesetzt. Die jüdische Einwohnerschaft, die zum Teil in Schutzhaft genommen wurde, soll dankbar sein, dass unsere mit vollem Recht erbitterte Einwohnerschaft es mit dem Niederbrennen der Synagoge bewenden ließ. Sie war ein Schandfleck unserer schönen Stadt. …

 

Dirk Hartwich

06.02.2019 in Presse von SPD Rhade

Ein Gespenst geistert durch die Dorstener Zeitung

 

Eine Partei, die am rechten Rand angesiedelt ist und vom Verfassungsschutz beobachtet wird, in allen Landesparlamenten sowie dem Bundestag sitzt, taucht in Dorsten bisher nur als Gespenst auf. In der örtlichen Presse wird in gewissen Zeitabständen umfangreich darüber berichtet, dass es Sitzungen dieser Partei in unserer Stadt gegeben haben soll, dass die Presse nicht eingeladen wurde, und dass unklar ist, ob sie hier kommunalpolitisch antreten will. Eine interessante Taktik, so inhaltsleer es immer mal wieder in die Tageszeitung zu schaffen. Nicht irgendwo hinten, sondern unübersehbar vorn. Ob die Berichterstattung dazu führt, die Unsichtbaren „zu zwingen“, Gesicht zu zeigen? Oder die Dorstener Wahlberechtigten zu sensibilisieren, besonders aufmerksam zu sein? Fragen, die wir nicht beantworten können. Aber wir können allen Lesern mitteilen, dass die SPD auf allen Ebenen, offen, öffentlich und demokratisch legitimiert, an der politischen Willenbildung aktiv teilnimmt. Das ist doch auch mal eine Meldung wert.

Ein Zwischenruf aus Rhade

17.11.2018 in Presse

Nina Horbelt ist neue Pressesprecherin der SPD in Dorsten

 

Gestern Abend traf sich der frisch gewählte SPD Stadtverbandvorstand. „Wir wollen den frischen Wind nutzen, um noch vor Jahresende die Arbeitsweise festzulegen.“ freute sich die Stadtverbandsvorsitzende Jennifer Schug über die hochmotivierte Runde. Nina Horbelt wurde Pressesprecherin der SPD in Dorsten. Die junge technische Redakteurin, die an der Westfälischen Hochschule studierte, lebt in Altendorf-Ulfkotte und gehört dem dortigen Ortsverein an. „Wenn wir Neumitglieder und insbesondere junge Frauen für unsere gemeinsame Arbeit gewinnen können, ist das ein tolles Signal nach außen und innen und ein wichtiger Schritt in der Umsetzung unserer Pläne“ sagte Jennifer Schug.

01.10.2018 in Presse von SPD Rhade

3 Fragen an Stefan Diebäcker

 

1. Frage: Haben Zeitungen in gedruckter Form eine dauerhafte Zukunft?

  • Davon bin ich überzeugt. Die Dorstener Zeitung wird es auch in einigen Jahren noch auf Papier geben, denn eine erfolgreiche Tageszeitung ist die Voraussetzung für den digitalen Wandel, der uns alle berührt. Aber für einen neuen Kundenkreis gibt es Lokaljournalismus aus Dorsten mit exklusiven Inhalten zunehmend auch digital - und die müssen ebenfalls bezahlt werden.

Antwort Stefan Diebäcker, Redaktionsleiter der Dorstener Zeitung vom 25.09.2018

15.08.2018 in Presse von SPD Rhade

Das Zeitungssterben geht weiter – TAZ verabschiedet sich in gedruckter Form

 

Eine beunruhigende Entwicklung – Dorsten kennt das Problem

Es ist nur eine kleine Meldung, die hat es aber in sich. Der Geschäftsführer der linksalternativen Tageszeitung TAZ schreibt: „Das Zeitalter der gedruckten Zeitung ist zu Ende, der Journalismus lebt im Netz weiter“. Eine Ankündigung über das bevorstehende Ende der TAZ. Es ist der Versuch dem dramatischen Zeitungssterben noch etwas Positives abzugewinnen. Mit jeder Zeitung stirbt aber auch ein Stück Meinungsvielfalt. Für unsere Demokratie heißt das nichts Gutes. Meldungen im Netz mögen eine Erweiterung sein, ein gleichwertiger Ersatz für die Printmedien sind sie nicht. Ein Blick nach Dorsten. Die WAZ hat sich vor Jahren verabschiedet. Die Ruhr Nachrichten blieben, neue Gesellschafter wollen eine Neuausrichtung. Diese wird zwar konsequent durchgeführt, ist aber auch gewöhnungsbedürftig. Besonders im Lokalteil vermissen nicht wenige Leser aktuelle Nachrichten aus allen 11 Stadtteilen der Flächenstadt Dorsten. Ganzseitige Hintergrundartikel sind interessant, lassen aber die Tagesaktualität absolut zu kurz kommen. Ob damit neue Leser gewonnen werden? Zu wünschen wäre es, weil Dorsten ganz ohne Tageszeitung deutlich ärmer wäre.

Eigener Bericht (Grundlage eine Notiz in der SZ am 13.08.2018)

04.05.2018 in Presse

Internationale Pressefreiheit - Nie war sie wertvoller als heute

 

Demokratie und eine freie Presse gehören untrennbar zusammen

Gestern überraschte die Dorstener Zeitung mit einer ungewöhnlichen Titelseite. Mit einem Bild des Künstlers Georg Baselitz wurde an den Tag der Internationalen Pressefreiheit erinnert. Die Dorstener SPD, die selbst täglich auf der Internetseite www.spd-dorsten.de überwiegend eigene Beiträge öffentlich einstellt, und der SPD-Ortsverein Rhade, der bspw. in unregelmäßigen Abständen die Zeitung „SPD-Nachrichten für Rhade“ produziert, unterstützen alle Bemühungen, frei, kritisch, und nachfragend zu berichten. Trotz Facebook, Twitter und Co. – eine unabhängige Tageszeitung ist nach wie vor das Beste am Morgen.

Bericht von Dirk Hartwich

04.05.2018 in Presse von SPD Rhade

Internationale Pressefreiheit – Nie war sie wertvoller als heute

 
Ohne eine freie und unabhängige Presse ist keine Demokratie möglich. Foto: privat

Demokratie und eine freie Presse gehören untrennbar zusammen

Gestern überraschte die Dorstener Zeitung mit einer ungewöhnlichen Titelseite. Mit einem Bild des Künstlers Georg Baselitz wurde an den Tag der Internationalen Pressefreiheit erinnert. Die Rhader SPD, die selbst täglich auf der Internetseite www.spd-rhade.de überwiegend eigene Beiträge öffentlich einstellt und in unregelmäßigen Abständen die Zeitung „SPD-Nachrichten für Rhade“ produziert, unterstützt alle Bemühungen, frei, kritisch, und nachfragend zu berichten. Trotz Facebook, Twitter und Co. – eine unabhängige Tageszeitung ist nach wie vor das Beste am Morgen.

Eigener Bericht

11.10.2017 in Presse

"Unsere" Zeitung hat sich geändert

 
Die neue Seite 2 und 3 der Dorstener Zeitung.

Das neue Konzept ist gewöhnungsbedürftig

Dem aufmerksamen Leser ist gestern besonders aufgefallen, dass der Hauptteil der Dorstener Zeitung, sprich Ruhr Nachrichten, sich gravierend verändert hat.

Der bisherige Verleger hat neue Kooperationen gesucht und gefunden. So tauchen plötzlich andere Namen beim Kommentar (Seite 2) auf, die Seite 3 kennt nur noch ein Thema, statt der der bisherigen Vielfalt aus der Region. Kurz, Journalisten einer anderen Zeitung liefern jetzt den Hauptteil. Der Lokalteil, so das Konzept der neuen Zeitung, wird mit mehr Hintergrundberichterstattung versuchen, neue Leser zu gewinnen. Die letzte Leserumfrage hatte u. a. auch ergeben, dass genau hier, bei der kommunalpolitischen Berichterstattung, mehr über die Geschichte hinter der Geschichte geschrieben werden sollte.

Dass, nach dem Weggang der WAZ aus Dorsten, die Zeitungslandschaft in Dorsten ärmer geworden ist, wird nicht bestritten. Der Lokalredaktion der Dorstener Zeitung ist zu wünschen, dass sie den Freiraum, den ihr der neue Verleger theoretisch einräumt, im Interesse der Leser entsprechend nutzt.

Dirk Hartwich, Genosse und interessierter wie kritische Leser der Dorstener Zeitung.

11.10.2017 in Presse von SPD Rhade

„Unsere“ Zeitung hat sich geändert

 

Das neue Konzept ist gewöhnungsbedürftig

Dem aufmerksamen Leser ist gestern besonders aufgefallen, dass der Hauptteil der Dorstener Zeitung, sprich Ruhr Nachrichten, sich gravierend verändert hat. Der bisherige Verleger hat neue Kooperationen gesucht und gefunden. So tauchen plötzlich andere Namen beim Kommentar (Seite 2) auf, die Seite 3 kennt nur noch ein Thema, statt der der bisherigen Vielfalt aus der Region. Kurz, Journalisten einer anderen Zeitung liefern jetzt den Hauptteil. Der Lokalteil, so das Konzept der neuen Zeitung, wird mit mehr Hintergrundberichterstattung versuchen, neue Leser zu gewinnen. Die letzte Leserumfrage hatte u. a. auch ergeben, dass genau hier, bei der kommunalpolitischen Berichterstattung, mehr über die Geschichte hinter der Geschichte geschrieben werden sollte. Dass, nach dem Weggang der WAZ aus Dorsten, die Zeitungslandschaft in Dorsten ärmer geworden ist, wird nicht bestritten. Der Lokalredaktion der Dorstener Zeitung ist zu wünschen, dass sie den Freiraum, den ihr der neue Verleger theoretisch einräumt, im Interesse der Leser entsprechend nutzt.

Eigener Bericht

Jennifer Schug 
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