14.06.2019 in Schule und Bildung von SPD Rhade

Die Vielfalt der Schüler ist ein Schatz – Deutscher Schulpreis verliehen

 

Wie aus einer Brennpunkt-Grundschule ein Erfolgsmodell wurde

 

Eigentlich ist alles ganz einfach. Die Schule, besonders die Grundschule müsste unsere höchste Aufmerksamkeit und Förderung erhalten, weil hier der Grundstein für das weitere Leben, sprich Lernen, gelegt wird. Dass diese Selbstverständlichkeit noch nicht überall angekommen ist, gehört leider zu den großen Defiziten der Politik und unserer Gesellschaft. In Hamm wurde jetzt die Gebrüder-Grimm-Schule als beste deutsche Schule ausgezeichnet und mit 100.000 Euro für ihr Engagement belohnt. Ein Erfolgsmodell verführt auch immer dazu, kopiert zu werden. Die wichtigste Botschaft aber lautet, jede Schule muss selbst ausprobieren, was den Schülerinnen und Schülern, den Eltern und dem Lehrerkollegium gleich gut tut. Was macht die ausgezeichnete Schule besonders gut? Ein kleiner Auszug:

  • Alle Kinder werden wertgeschätzt und individuell gefördert
  • Der Unterricht wird teilweise jahrgangsübergreifend gestaltet
  • Das Lehrerkollegium ist hoch motiviert und bereit zur Zusammenarbeit mit Sozialarbeitern, Heilpädagogen und Erziehern – ein „multiprofessionelles Team“
  • Jedes Kind wird mindestens einmal im Jahr schulöffentlich gelobt
  • Spiegel im Treppenhaus sind mit Hinweisen wie: „Schön, dass du da bist“, „Das schönste Lächeln“ oder „Du bist etwas ganz Besonderes“ schaffen eine besondere Atmosphäre.

Neben der Wohlfühlatmosphäre sind auch die Leistungen noch oben geschossen. Eine Erfolgsgeschichte, die geradezu zum Hinterfragen zwingt. Was kann an meiner Grundschule vor Ort und in der ganzen Stadt Dorsten noch besser gemacht werden? An der Antwort müssen sich alle beteiligen.

 

Eigener Beitrag auf Grundlage des ZEIT-Berichts „Hier geschehen Wunder“ vom 6. Juni 2019

06.03.2019 in Schule und Bildung von SPD Rhade

AfB: Zukunft, Sicherheit und Aufstieg durch moderne Berufsbildung ermöglichen

 

Zur geplanten Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) erklärt der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) Ulf Daude:

Seit Jahrzehnten sichert das deutsche Berufsbildungssystem die Ausbildung hochqualifizierten Fachkräftenachwuchses für den Arbeitsmarkt und ist Vorbild für viele Länder rund um den Globus beim Aufbau eigener Ausbildungsstrukturen. Es bedarf hier jedoch grundlegender Anpassungen an aktuelle Bedarfe und Herausforderungen.

Quelle: https://www.spd.de/presse/pressemitteilungen/ vom 01.03.2019

01.03.2019 in Schule und Bildung von SPD Rhade

Grundgesetzänderungen: Mehr Geld für Schulen, Wohnen und den öffentlichen Nahverkehr

 

Bund und Länder haben sich auf eine Grundgesetzänderung geeinigt. Sie machen damit den Weg frei für mehr Investitionen in die digitale Ausstattung von Schulen, in den sozialen Wohnungsbau und den öffentlichen Nahverkehr. Der Deutsche Bundestag hat der Grundgesetzänderung am Donnerstag zugestimmt.

Quelle: Homepage Michael Gerdes vom 21. Februar 2019, 18:04 Uhr

25.02.2019 in Schule und Bildung von SPD Rhade

Der Digitalpakt Schule kann kommen

 

Marja-Liisa Völlers, zuständige Berichterstatterin:

Nach der Einigung von Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss hat der Bundestag heute das Gesetz zur Änderung des Grundgesetzes verabschiedet. Damit ist der Weg für den Digitalpakt frei.

„Mit der Grundgesetzänderung kann der Digitalpakt Schule endlich kommen. Der Bund kann künftig die Länder finanziell bei ihren Bildungsaufgaben unterstützen. Das Kooperationsverbot wird damit endlich Geschichte sein. Damit ist der Weg für einen kooperativen Bildungsföderalismus zwischen Bund und Ländern frei.

Das Gezerre um den Digitalpakt hat nach ewigem Ringen ein Ende. Das hartnäckige Drängen der SPD, keine weiteren Verzögerungen zu akzeptieren, zahlt sich jetzt aus. Insgesamt wird der Bund für den Digitalpakt Schule fünf Milliarden Euro in fünf Jahren zur Verfügung stellen, davon 3,5 Milliarden Euro in dieser Legislaturperiode. Die Digitalpaktmittel können sowohl in den Aufbau und Erhalt einer digitalen Lehr-Lerninfrastruktur, als auch in die damit verbundenen Personalkosten fließen. Damit behalten wir neben der technischen Ausstattung auch notwendige Fortbildungen für Lehrkräfte im Blick. Die lange erarbeiteten Konzepte von Ländern und Kommunen können nun endlich umgesetzt werden.

Sobald die Grundgesetzänderung vom Bundesrat verabschiedet ist und die Unterschriften von Bund und Ländern unter der Verwaltungsvereinbarung stehen, können die Gelder fließen. Wir erwarten, dass Bildungsministerin Anja Karliczek diese letzten Schritte zügig und solide vorbereitet, damit nicht wieder mehrere Jahre ins Land gehen, bis die Digitalisierung der Schulen vorangetrieben wird.“

Quelle: SPD-Bundestagsfraktion/Presse vom 21.02.2019

16.11.2018 in Schule und Bildung

Keine Überraschung!

 

Die geplante Eigenständigkeit der Bonifatiusschule ist eine gute Nachricht für Dorsten und ein wichtiger und richtiger Schritt auf dem Weg zu einer sozial gerecht und fair aufgestellten Schullandschaft in unserer Stadt – aber keine wirkliche Überraschung.
Die Geschichte der Bonitatiusschule, ist ein Beispiel für die kurzsichtige und ausschließlich an Kosten orientierte Schulplanung unserer Stadt – zu Lasten der Lehrer und Schulleiter, die den Spagat zwischen 2 Schulen irgendwie stemmen müssen und vor allem auch zu Lasten unserer Kinder. Denn selbstverständlich war die Entwicklung der Schülerzahlen an unseren Grundschulen, in den Stadtteilen Holsterhausen und Hervest – spätestens mit der Schließung der Wichernschule im Marienviertel – absehbar.
 

15.10.2018 in Schule und Bildung

Die Sanierung und Ausstattung unserer Schulen ist ureigenste Aufgabe unserer Stadt – nicht der Elternschaften!

 

Fördervereine und engagierte Elternschaften leisten an unseren Dorstener Schulen wichtige, unverzichtbare und vor allem spürbare Arbeit. Da werden Klassenräume renoviert und gestrichen, Möbel angeschafft, W-LAN Netze organisiert sowie Arbeitsmittel und Tablets gekauft. Es werden Spielgeräte für den Schulhof und Dolmetscher finanziert, ganze Außenanlagen gestaltet, Übermittagsbetreuungen betrieben und sogar Toilettenräume saniert. Fördervereine machen es möglich, dass Zirkus-Projekte, Theaterbesuche und vieles mehr an unseren Schulen möglich wird.

 

07.10.2018 in Schule und Bildung von SPD Rhade

Die Reform der Besoldung von Grundschullehrerinnen und –lehrern ist überfällig

 

Mit der Reform der Lehrerausbildung muss auch eine Reform der Besoldung einhergehen – das ist für die SPD-Landtagsfraktion in NRW ein logischer Zusammenhang. Einen entsprechenden Gesetzentwurf, der die Voraussetzungen dafür schafft, hat die Fraktion nun auf den Weg gebracht. Dazu erklären Eva-Maria Voigt-Küppers, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Landtag NRW und der schulpolitische Sprecher Jochen Ott:

Quelle: spd-fraktion-nrw/news

18.09.2018 in Schule und Bildung von SPD Rhade

In die nationale Schul- und Bildungspolitik kommt Bewegung – endlich!

 

16 Bundesländer, 16 Schulsysteme? – Eine Lösung ist in Sicht

Schul- und Bildungspolitik ist Ländersache. Bis heute. Morgen könnte sich etwas Grundlegendes ändern. Dann nämlich, wenn ein Brief an die Kanzlerin in aktuelles Handeln umgesetzt wird. Die Briefschreiber sind die Vorsitzenden der FDP und der Grünen auf Bundesebene. Sie bieten sich als Unterstützer der GroKo an, einer längst überfälligen Reform zum Erfolg zu verhelfen. Dazu muss aber die Verfassung mit mindestens 2/3 Zustimmung im Bundestag geändert werden. Die ganz große Koalition würde dann nämlich die Schul- und Bildungspolitik vom Kopf auf die Füße stellen. Dann würden 16 konkurrierende Schulsysteme mit 16 verschiedenen Schulbüchern der Vergangenheit angehören. Dann würden Eltern mit schulpflichtigen Kindern ohne Sorge vor großen Brüchen im Lernerfolg von einem Bundesland ins andere wechseln können. Die Aussichten, dass diesmal nicht nur diskutiert, sondern gehandelt wird, sind groß. Voraussetzung ist, dass das Angebot zur Superkoalition in Bildungsfragen nicht auf dem Altar der Parteieitelkeiten in den Bundesländern geopfert wird. Deutschland muss endlich in Bildungsfragen in der „Champions League“ spielen. Gut wäre, wenn die SPD den Spielmacher stellen würde.

Eigener Bericht

31.07.2018 in Schule und Bildung von SPD Rhade

Schulentwicklungsplanung: Wenn Politiker auf dem Holzweg sind

 

Nur das zweigliedrige Schulsystem hat Zukunft – Aktuelle Statistik zwingt zum Handeln

Seit Jahrzehnten blockieren Ideologen eine moderne Schulpolitik. Der Versuch, unsere überholte Schullandschaft, u. a. aus Haupt-, Real-, Gesamtschule und Gymnasium, partout zu erhalten, ist krachend gescheitert. Die Abstimmung mit den Füßen (Eltern/Schüler) hat u. a. Haupt- und Realschule zu Auslaufmodellen gemacht. Der Trend geht eindeutig zu den Schulen, die auch das Abitur im Angebot haben. Also hin zu Gymnasium und Gesamtschule. Auch die in Dorsten mit viel öffentlicher „Begleitmusik“ neu installierte Sekundarschule wird sich auf Dauer nicht durchsetzen. Ihr fehlt schlicht die „Oberstufe“. Die abgesprochenen Kooperationen mit Gymnasium, Gesamtschule und Berufskolleg klingen gut, sind aber letztlich wieder nur Kompromisse. Nun liegen landesweit die Anmeldezahlen für die weiterführenden Schulen in NRW und dem Kreis RE vor. Spätestens jetzt müssen auch die Schulpolitiker und Parteien in Dorsten aufhorchen. Nämlich, wenn Ernst Rösner, Bildungsexperte, der viele Jahre an der Uni Dortmund am Institut für Schulentwicklungsforschung gearbeitet hat, die Zahlen interpretiert. Und hier wird klar, dass auf Dauer nur Gymnasium und Gesamtschule Zukunft haben. Die Zahlen lügen also nicht. Es wird Zeit, dass sich auch in der Lippestadt eine ideologiefreie Schulpolitik durchsetzt. Es wird aber auch Zeit, dass sich die 16 Bundesländer endlich auf eine einheitliche Schul- und Bildungspolitik verständigen. Wichtig ist, dass die Schultypabwahl nicht die Pädagogen zu verantworten haben, sondern allein die Politiker und Parteien, die einfach nicht die Partei- und Ideologiebrille ablegen können.

Eigener Beitrag auf Grundlage eines Berichts in der DZ (Aus der Region) am 30.07.2018 – siehe  eigenes Foto 

30.06.2018 in Schule und Bildung von SPD Rhade

Dorstener SPD fordert: Kita-Gebühren abschaffen!

 
Jennifer Schug ist Vorsitzender der Dorstener SPD

Bildungsgerechtigkeit herstellen

Während in der Nachbarkommune Marl der Stadtrat beschließen will, dass die Kita-Beiträge abgeschafft werden, steigen die Gebühren in Dorsten um drei Prozent. Dieses Beispiel zeigt mal wieder, wie in Dorsten Prioritäten gesetzt werden. „Reden wir doch darüber, was gut für die Menschen in Dorsten ist!", fordert die Stadtverbandsvorsitzende Jennifer Schug. „Es ist doch jedem klar, dass nur eine niedrigschwellige, frei und einfach zugängliche frühkindliche Bildung die Voraussetzung für eine chancengerechte Gesellschaft schaffen kann. Kita-Gebühren, die in erster Linie vom Wohnort abhängen, sind unsozial!". In der frühkindlichen Bildung ist ein Ausgleich von Benachteiligungen noch möglich und das ist schon auf kurze Sicht ein Gewinn für alle Betroffenen und auf lange Sicht auch ein Gewinn für unsere Gesellschaft. Gerade deshalb ist es wichtig, welches Signal die Ratsherren und wenigen Ratsfrauen im Dorstener Stadtrat für die Zukunft setzen. In Kenntnis der besonderen Belastungen der Städte im nördlichen Ruhrgebiet, ist es jetzt an der Landesregierung die Mittel, die im Koalitionsvertrag im Bund ausgehandelt wurden, sinnvoll und unmittelbar für die Menschen vor Ort einzusetzen.

www.spd-dorsten.de

Jennifer Schug 
Stadtverbandsvorsitzende
stadtverband@spd-dorsten.de

Friedhelm Fragemann
Ratsfraktionsvorsitzender

fraktion@spd-dorsten.de

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18.06.2019, 19:00 Uhr Vorstandssitzung SPD Altstadt

09.07.2019, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr Treffen des Ortsvereins mit Bürgern
Alternative beachten. Dazu wird gesondert eingeladen

09.07.2019, 19:00 Uhr - 00:00 Uhr Treffen des Ortsvereins mit Bürgern
alternativ Fahrradtour. besondere Einladung berücksichtigen

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Vor der Presse kündigt der kommissarische Fraktionschef Rolf Mützenich für die Sommermonate eine starke inhaltliche Konzentration auf wichtige Themen an. Die Fraktion werde alles dafür tun, dass Sozialdemokraten sichtbarer werden für die Menschen in unserem Land. Das Videostatement auf spdfraktion.de

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Kölner Abgeordneter übernimmt Vorsitz nach Rücktritt von Andrea Nahles Andrea Nahles tritt an diesem Dienstag vom Vorsitz der SPD-Bundestagsfraktion zurück. Der nordrhein-westfälische Abgeordnete Rolf Mützenich übernimmt als dienstältestes Vorstandsmitglied kommissarisch den Posten. Nach dem Rücktritt von Andrea Nahles als SPD-Fraktionschefin hat der Geschäftsführende Vorstand der Fraktion einstimmig sein dienstältestes Mitglied Dr. Rolf Mützenich zum kommissarischen Fraktionsvorsitzenden benannt. Der 59-Jährige erklärte

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