02.08.2017 in Arbeit und Wirtschaft von SPD Rhade

Deutsche Automobilindustrie verspielt jeden Kredit – Nichts ist unmöglich

 

Betrug muss auch Betrug genannt werden - Heute "Dieselgipfel"

Sie ist eine der wichtigsten Industriebranchen in Deutschland: die Automobilindustrie. Jeder 7. Arbeitsplatz hat irgendwie mit dem Automobil zu tun. Jahrzehntelang jagte eine Erfolgsmeldung die andere. Nicht nur die Nachfrage stimmte, auch der Gewinn. Dieser floss teilweise in Neuinvestitionen, Dividenden, gute Löhne der Beschäftigten und in unverschämte Vorstandsgehälter. Heute wissen wir, dass vermutlich alle Unternehmen „mitgespielt“ haben, zu betrügen. Saubere Dieselmotoren? Auf dem Papier ja, in der Praxis nein. Wenn einer das bestehende Recht vorsätzlich aushebelt, um materielle Vorteile zu erschleichen, spricht man auch von krimineller Energie. Nur scheibchenweise kommt jetzt heraus, dass es wohl ein Kartell der Automobilindustrie war, das sich dieses betrügerische Geschäftsmodell ausgedacht hat. Wo sind unsere Aufsichtsbehörden? Wurden sie vom Verkehrsminister Dobrindt (CSU) „gegängelt“. Nichts ist unmöglich! Und noch etwas: In diesem Rausch des betrügerischen Erfolgs wurde die neue Elektrotechnologie komplett verschlafen. Ein provozierender Buchtitel lautete vor Jahren: Nieten in Nadelstreifen. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Eigener Bericht

20.07.2017 in Arbeit und Wirtschaft

Mercaden, Sparkasse am Handwerkshof, verkaufsoffene Sonntage – mehr als ein Trend

 
Dirk Hartwich, aktives und engagiertes SPD-Mitglied aus Dorsten-Rhade.

Drei Meldungen, ein Zusammenhang

  • Die Leerstände in den Mercaden sind beunruhigend. Die Erklärung ist relativ einfach: Zu wenig Kunden suchen das neue Einkaufscenter auf.
  • Die Umwandlung der Sparkasse in Wulfen-Barkenberg in eine Automatenstelle ist beunruhigend. Die Erklärung ist relativ einfach: Zu wenig Kunden suchen die Filiale auf.
  • Die Forderung nach mehr verkaufsoffenen Sonntagen in NRW ist die verzweifelte und nachvollziehbare Offensive von Unternehmern, denen die Kunden wegbleiben. Die Erklärung ist relativ einfach: Zu wenig Kunden suchen die Geschäfte auf, dafür shoppen sie umso mehr online.

Die drei unterschiedlichen Meldungen machen deutlich, dass sich unser Kauf- und Verbraucherverhalten dramatisch schnell ändert. Und das hat Auswirkungen. Siehe oben. Der Trend ist nicht aufzuhalten. Im Gegenteil. Die Vorhersagen lauten: Der Onlinehandel und die Online-Geldgeschäfte nehmen weiter zu. Wir werden in Dorsten weitere Einschnitte in der vorhandenen, schon ausgedünnten Infrastruktur, hinnehmen müssen. Wir sind die Verursacher.

Ein Kommentar von Dirk Hartwich, SPD-Ortsverein Dorsten-Rhade

24.05.2017 in Arbeit und Wirtschaft

Sozialdemokratische Frauen kritisieren Koalitionsbruch

 
Daniela Jansen, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen in NRW.

Das im Koalitionsvertrag vereinbarte Gesetz zur Rückkehr von einer Teilzeit- zur Vollzeitstelle wurde vom Kanzleramt auf Eis gelegt – eine Absage an jeglichen Versuch der Gleichstellung am Arbeitsplatz, findet die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen in NRW.
 

01.05.2017 in Arbeit und Wirtschaft

Wir stehen an der Seite der Gewerkschaften

 

Das fordert der DGB zum 1. Mai und das setzt die NRWSPD um:

SICHERE UND FAIR BEZAHLTE ARBEIT

Das fordert der DGB zum 1. Mai:
„Für eine gute Zukunft brauchen wir mehr sozialversicherte und unbefristete Arbeitsplätze in NRW. Leiharbeit, Werkverträge und Minijobs dürfen nicht zu Lohndumping führen. Prekäre Beschäftigung muss wirksam bekämpft werden. Damit niemand abgehängt wird, braucht NRW einen gut aufgestellten sozialen Arbeitsmarkt, der unbefristete Beschäftigung ermöglicht. Die Gleichstellung zwischen Mann und Frau muss in der Arbeitswelt weiter vorangetrieben werden.“


Das setzt die NRWSPD um:

  • Seit 2010 gibt es in NRW rund 730.000 neue sozialversicherungspflichtig Beschäftigte.
  • Wir werden die sachgrundlose Befristung beenden.
  • Wir schaffen 10.000 neue Perspektiven für Langzeitarbeitslose im Sozialen Arbeitsmarkt.
  • Mindestlohn eingeführt: Fast 800.000 Menschen erhalten dadurch allein in NRW mehr Gehalt.
  • Wir wollen die wirksame, gesetzlich festgeschriebene Entgeltgleichheit.
     

29.04.2017 in Arbeit und Wirtschaft

"Mehr Gerechtigkeit für Leiharbeiter“

 

1.-Mai-Aktion

Mehr Gerechtigkeit für Leiharbeiter. Mehr betriebliche Mitbestimmung und Schutz für ArbeitnehmerInnen. Albert Ngwa ist Betriebsrat. Er sagt: "Martin Schulz verspricht keine Dinge, von denen er keine Ahnung hat. Er hat vieles selber miterlebt." Wir haben Albert gefragt, warum er unsere Aktion #GemeinsamGerecht unterstützt.

 

28.04.2017 in Arbeit und Wirtschaft

„Gute Arbeit? Das geht nur unbefristet!"

 

1.-Mai-Aktion

Sabine Wells ist Erzieherin. Sie macht ihren Job gern. Aber sie sagt auch: "Ich finde, dass Erzieherinnen besser bezahlt werden sollten. Das ist eine Arbeit mit sehr viel Verantwortung. Und wenig Anerkennung." Wir haben Sabine gefragt, warum sie unsere Aktion #GemeinsamGerecht unterstützt.

 

21.04.2017 in Arbeit und Wirtschaft

1.Mai-Aktion #GemeinsamGerecht

 

Gute und sichere Arbeit. Für junge Menschen, damit sie ihre Zukunft planen können. Für Ältere, auch am Ende ihres Berufslebens. Starke Betriebsräte und Gewerkschaften, die darauf achten, dass die Interessen der Beschäftigten nicht zu kurz kommen. Dafür lohnt es sich zu kämpfen - Gemeinsam!

  • Für die Abschaffung der sachgrundlosen Befristung von Arbeitsplätzen.
  • Für gebührenfreie Bildung, das Recht auf Qualifizierung - und mehr Schutz in der Arbeitslosenversicherung.
  • Für eine starke Tarifbindung und mehr Demokratie im Betrieb.

Dafür wollen wir am 1. Mai ein starkes Zeichen setzen - auf der Straße und im Netz!
 

17.03.2017 in Arbeit und Wirtschaft

Die Arbeitswelt aus christlicher Sicht

 

Diskussionsveranstaltung des Arbeitskreises Christinnen und Christen in der SPD Marl am Mittwoch, 5. April, 16:30 Uhr, Dreifaltigkeitskriche, Brassertstr. 40-42, 45768 Marl

Christliche Werte in der Arbeitswelt

Es war Martin Luther tiefste Überzeugung, dass alle Menschen von Gott berufen sind, in der Gesellschaft für sich selbst und vor allem im Dienst für den nächsten tätig zu sein. Sie sollen nicht nur irgendwie arbeiten, sondern ihr Arbeiten erfüllt sich daher mit Sinn. Nicht das rastlose Tätigsein als solches ist das Ideal des Christlichen, sondern die sinnvolle Einbeziehung aller Menschen in eine Wirtschaft, die mit allen geschieht und in der die Arbeit als ein großes Gemeinschaftswerk erbracht wird. Auch in diesem Denken spielen Märkte und Wettbewerb eine große Rolle, aber sie sind nie ein Selbstzweck, sondern dienen immer dem Ziel, alle am dadurch geschaffenen Wohlstand teilhaben zu lassen.

"Arbeit muss dem Menschen dienen. Der Mensch muss im Mittelpunkt stehen, nicht der Profit", betonte Papst Johannes Paul II. in seiner Enzyklika Laborem Exercen.

 

13.03.2017 in Arbeit und Wirtschaft

SPD setzt auf Qualifizierung

 

Die SPD hat am Montag ein Konzept zur besseren Qualifizierung von arbeitssuchenden Menschen vorgestellt. Hintergrund des Vorstoßes ist die Forderung von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz, Arbeitssuchende besser vor sozialem Abstieg zu schützen.

Unser Arbeitsmarkt wandelt sich. Durch die Digitalisierung und veränderte Produktionsprozesse fallen Job weg und neue entstehen. Das macht vielen Menschen Angst. Oft fühlen sie sich den neuen Herausforderungen nicht gewachsen. Das wollen wir ändern! Jeder soll sicher leben können. Wir nehmen alle mit in die Zukunft.

 

22.02.2017 in Arbeit und Wirtschaft

SPD macht bei Managergehältern Druck

 

Zeit für mehr Gerechtigkeit

Millionenschwere Gehälter und Bonuszahlungen sorgen regelmäßig für Aufregung. Die SPD will den Spielraum der Unternehmen künftig per Gesetz einengen. „Eine solche Regelung ist überfällig!“, sagte der designierte SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz.

 

Jennifer Schug 
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