21.03.2020 in Ortsverein von SPD OV Dorsten-Altstadt

75. Jahrestag der Bombardierung von Dorsten

 

Auch die Altstadt-SPD wollte sich ursprünglich aktiv am 75. Jahrestag der Bombardierung von Dorsten beteiligen. Durch die aktuelle Coronakrise wird ja nun das öffentliche Leben immer mehr eingeschränkt und auch die genannte Gedenkveranstaltung ist hiervon betroffen. Diese wird auf ein Minimum reduziert, die Stadtgesellschaft wird hierbei in dieser Krise durch den Bürgermeister vertreten.
Um auch unseren Teil der Verantwortung in der aktuellen Situation zu übernehmen, werden wir nicht teilnehmen.
Wir wünschen auf diesem Wege allen Bürgerinnen und Bürgern gute Gesundheit und uns allen ein gutes Überstehen der Coronakrise.

Herzlichst, Ihre SPD-Altstadt

21.03.2020 in Gesellschaft von SPD Rhade

Morgen jährt sich zum 75. Mal die Zerstörung Dorstens

 

Ein sinnloser Krieg und die Folgen

 

Am 22. März 1945 wurde die Lippestadt mit einem Bombenteppich überzogen. Tote, Verletze, Schutt und Asche. Englische Flugzeuge warfen ihre tödliche Last, nur 1 ½ Monate vor dem Ende des 2. Weltkrieges, über Dorsten ab. Jede Frage nach dem WARUM verbietet sich heute, kennt man die Geschichte. In Kurzfassung: Deutschland hat den Krieg begonnen und unendliches Leid über die überfallenen Nachbarländer gebracht. Dazu das menschenverachtende, millionenfache Morden aller anders Denkender, aller anders Aussehender, aller anders Glaubender. Erst eine Allianz der Amerikaner, Engländer, Franzosen und Russen zwang die deutschen Aggressoren in die Knie. Idiotische deutsche Durchhalteparolen an die Zivilbevölkerung verlängerte die Leidenszeit auf allen Seiten. So beschlossen die späteren Befreier vom Nationalsozialismus, die Bevölkerung auch durch Bombardierung zu demoralisieren. Ein Kriegsmittel, äußerst umstritten, wird leider auch aktuell noch überall auf der Welt eingesetzt. Der heutige Tag ist eine gute Gelegenheit, sich zu erinnern, und ohne WENN und ABER sich dem Friedensdienst zuzuwenden. Dass aus Feinden Freunde geworden sind, zeigt, dass dieser Weg alternativlos ist. Der 22. März muss in Dorsten ein Erinnerungs-, Mahn- und Gedenktag bleiben.

 

Eigener Beitrag

20.03.2020 in Gesellschaft von SPD Rhade

Wir müssen jetzt zusammenhalten

 

Wer könnte meine Hilfe gebrauchen?

Der Rhader und Dorstener Appell:

Frage jetzt bitte nicht, was kann der oder die für mich tun, frage, was kann ich für den oder die tun?

DANKE

19.03.2020 in Europa von SPD Rhade

Der Tiger EU ist zahnlos geworden

 

Der Vision folgt die Ernüchterung mit Katerstimmung

Wer in Bildern spricht, wird überall gut verstanden. Bezeichnen wir also hier die EU mal als Schiff. Nach dem „Gute-Laune-Kapitän“ Juncker steht erstmals eine Kapitänin am Ruder. In der Offiziersmesse sollen weitere 28 gestandene Seeleute den Kurs bestimmen, um sicher im nächsten Hafen anzukommen. Der Wahlspruch lautet: „Eine Hand fürs Schiff, eine Hand für mich“. Plötzlich schwere See. Die erste Ratte ist von Bord gegangen. Nur noch 27. Kein gutes Zeichen. Auf der Brücke versucht Ursula von der Leyen, das, in der Fachsprache bezeichnete  Dickschiff, nicht aus dem Ruder laufen zu lassen. Jetzt erweisen sich die 27 Kameraden als Leichtmatrosen. Der Tagesbefehl, eine freie Hand auch dem Schiff zu geben, ist vergessen. „Rette sich wer kann“, so lässt sich das Folgende beschreiben. Die zur Verfügung stehenden 27 Rettungsboote haben abgelegt. Auf der Brücke eine einsame und verlassene Kapitänin. Das Schiff, das 1957 auf den schönen Namen EWG getauft wurde, nach dem ersten Umbau lautete es EG, und nun, nach einem weiteren Decksaufbau, EU, steuert auf die schon klar erkennbaren Klippen an der EU-Außengrenze zu, die in allen Seekarten verzeichnet sind. Crash, Untergang. Nur ein Traum? Ein Albtraum? 

Ein Zwischenruf aus Rhade

17.03.2020 in Gesundheit von SPD Rhade

Dorsten aktuell: Nichts geht mehr. Corina-Virus und die Folgen

 

Vorbildliche Informationspolitik des Dorstener Presseamtes

Seit Tagen überschlagen sich die Ereignisse. Die Stadt Dorsten informiert fast „rund um die Uhr“, was noch geht und was nicht mehr. In unserem Interesse. Die Rhader SPD übernimmt heute auszugsweise den aktuellen Text, um die (lebens)wichtigen Infos weiterzureichen. Unsere Bitte: Bleiben Sie gesund und helfen Sie mit, die ernste Krise zu bewältigen. 

Ihre Rhader Sozialdemokraten

Pressedienst Stadt Dorsten 17.03.2020

 Corona-Virus: Weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens - erste Übersicht

  • Osterfeuer und Schützenfeste sind ab sofort untersagt
  • Alle Spielplätze im Stadtgebiet sind gesperrt
  • Restaurants, Hotels und Imbissstuben mit Zugangsbeschränkung und reduzierten Öffnungszeiten
  • Auflagen für Einkaufscenter, Einrichtungshäuser und Geschäfte
  • Regelungen für Reiserückkehrer
  • Auflagen für Krankenhäuser und Pflegeheime

Im Wortlaut:

 

17.03.2020 in Allgemein von SPD OV Dorsten-Altstadt

Vorstandssitzung SPD Dorsten-Altstadt

 

Aufgrund der allgemeinen Maßnahmen zur Minderung der Corona-Infektion findet unsere für heute (17.03.) geplante Vorstandssitzung nicht statt.

17.03.2020 in Kommunalpolitik von SPD Rhade

Plötzlich Zeit, um nachzudenken

 

Was will ich? Mit wem will ich? Was können WIR erreichen?

Eine Krise zwingt uns immer auch auszuloten, was „morgen“ anders gemacht werden müsste. Anders heißt natürlich - besser. Neben vielen Bereichen, Familie, Beruf, Freunde, gehört das politische Engagement ebenfalls dazu. Die wichtigste Ebene unseres Lebensmittelpunktes ist die Kommune. Diejenigen, die sich bisher an vorderster „Front“ engagieren, werden von den Sachzwängen der Tagespolitik quasi „aufgefressen“. Querdenken hat da keinen Platz. Plötzlich - eine neue Situation. Zeit! Das muss nicht Langeweile bedeuten. Das schafft Raum, neue Wege zu gehen. In unserer Flächenstadt Dorsten gibt es weiße Flecken. Ein Beispiel: Das städtische Kultur- und Bildungsangebot macht bisher einen Bogen um Rhade. „Das geht gar nicht“, so eine Feststellung, der nichts entgegengesetzt werden kann. Auf weitere Beispiele wird heute verzichtet. Der Kabarettist Fritz Eckenga glänzte lange mit dem Text: "Musst du mal drüber nachdenken. Inne Halbzeit. 15 Minuten. Schaffst du schon!" Dem ist nichts hinzuzufügen.

Nachdenkzeilen aus Rhade - wird fortgesetzt

16.03.2020 in Gesellschaft von SPD Rhade

Trotz Corona: „Vorwärts - und nicht vergessen, die internationale Solidarität“

 

Sozialdemokraten standen immer auch auf der Seite der Hilfesuchenden und Ausgegrenzten - Das muss so bleiben

Ja, das Virus macht Angst. Ja, wir stellen fest, fast machtlos zu sein. Ja, wir müssen lernen, mit einer ganz neuen Situation zu leben. Aber, wir sollten dabei den Blick nicht nur auf uns richten. Der Blick über den Tellerrand hat uns Sozialdemokraten seit über 150 Jahren ausgezeichnet. Unsere Grundwerte Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität beziehen gedanklich alle Menschen weltweit ein. Das Godesberger Programm ist seit 1959 unser Grundsatzprogramm. Es lohnt sich, auch 61 Jahre später, da mal (wieder) einen Blick hineinzuwerfen. Daraus können wir nämlich die Energie ziehen, die nötig ist, uns weiterhin gesellschaftspolitisch zu engagieren. „Der Mensch steht im Mittelpunkt“. Ein Anspruch, der sich leicht ausspricht, aber ungeheure Energie verschlingt, um ihn umzusetzen. „Es gibt viel zu tun. Also packen wir es an“. Eine Plattitüde zwar, aber aktueller denn je.

„Die Sozialdemokraten werden gebraucht - heute und morgen“, stellen Rhader Sozis zum Wochenanfang fest

15.03.2020 in Allgemein von SPD Rhade

Die Woche ist um

 

Ein Versuch, sie in möglichen Buchtiteln zu erfassen

- Corona: Die Lähmung des Lebens

- Politiker: Die tun was

- Finanzen: Die plötzliche Entdeckung voller Kassen

- Fußball: Wir haben jetzt auch verstanden

- USA 1: ICH und Gott

- USA 2: Ich war der Größte - Ein Schaumschläger erinnert sich

- Schulen und Kitas: Ferien auf engstem Raum

- Zu guter Letzt ein frommer Wunsch:

Wenn Du denkst es geht nicht mehr, dann kommt von irgendwo ...

14.03.2020 in Gesundheit von SPD Rhade

Corona - eine Katastrophe bahnt sich an - auch wirtschaftlich

 

„Das hatten wir noch nie - das ist für alle Neuland - das müssen wir gemeinsam bewältigen“

Anfangs war China noch weit weg. Noch feierten wir Karneval und gingen zum Fußball. Jetzt sind wir konsterniert. Das Virus bedroht unser Leben, besonders das der Generation 70 plus. Die Wirtschaft kommt zum Erliegen. Die Börsen brechen ein. Unternehmen geraten in finanzielle Schieflage. In der Folge wird die Arbeitslosigkeit steigen. Politik kann nur begleiten. Finanzminister  Olaf Scholz (SPD) sagt zu, die Kasse zu öffnen und die Schwarze Null abzuhaken. Gut so. Krisenmanagement - mehr geht nicht. Parteipolitik hilft gar nicht. Nur eine übergroße Koalition aller Parteien. Einige Politiker in verantwortungsvoller Position zeigen, dass sie etwas können. Bei anderen, hier geht der Blick in die USA, verschlägt es einem die Sprache. „So einen Doofkopp wie Trump hat weder Amerika noch die Welt verdient“, lautet das vernichtende Urteil nicht weniger. Vielleicht erkennen sogar die Amerikaner, dass sie da eine grandiose Fehlbesetzung ins Amt gehievt haben. Versuchen wir, zu verstehen. Zu verstehen, dass wir alle helfen müssen, die Krise mit Anstand, Sachlichkeit und Solidarität „über die Bühne“ zu bringen. Und diese Krise kann Monate und Jahre dauern. Keine Kaffeesatzleserei, sondern die Wiedergabe der Expertenmeinung.

Nochmals ein besorgter Zwischenruf aus Rhade zum beginnenden Ausnahmezustand

Jennifer Schug 
Stadtverbandsvorsitzende
stadtverband@spd-dorsten.de

Friedhelm Fragemann
Ratsfraktionsvorsitzender

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21.04.2020, 19:30 Uhr - 22:00 Uhr Mitgliederversammlung

14.05.2020, 19:30 Uhr - 22:00 Uhr SPD-Bürgerstammtisch
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