01.07.2019 in Umwelt von SPD Rhade

Stoppelfelder im Juni – läuft da etwas falsch?

 
Stoppelfeld im Juni - Der Klimawandel macht es möglich. Aber normal ist das nicht.

Der Sommer kommt noch - Hitze und Trockenheit belasten aber bereits jetzt Umwelt, Mensch und Tier

 

Die Älteren werden sich erinnern. Im Spätsommer, wenn die Getreideernte eingebracht war, konnte Jung und Alt auf Stoppelfeldern selbst gebaute Drachen steigen lassen. Heute wäre das bereits ab Mitte Juni möglich gewesen. Was ist jetzt anders? Neben intensiveren Anbaumethoden spielt das Klima, besser der Klimawandel, eine wesentliche Rolle. Alle Warnungen, seit Jahrzehnten (!) wissenschaftlich begründet, wurden nicht so ganz ernst genommen. Jetzt ist es wirklich 5 vor 12. Die SPD hat mit Barbara Hendricks und Svenja Schulze 2 Umweltminister in den letzten Jahren gestellt, die der Merkel-Regierung ständig auf die Füße getreten sind. Die Blockierer waren und sind in der Union zu suchen. Und der Verkehrsminister Scheuer mit seiner CSU im Rücken spielt dabei eine besonders verhängnisvolle negative Rolle. Er ist überfällig. Besonders nach dem Maut-Debakel. Der Rücktritt vom Ministeramt wäre die logische Folge.

 

Eigener Beitrag

28.06.2019 in Umwelt von SPD Rhade

Hitzewelle setzt auch Landwirten zu – (Teil 2 - Die Untere Wasserbehörde)

 

„Wasser marsch“ – aber wem gehört das Grundwasser eigentlich?

Die von der Rhader SPD gestellte Frage, wem das Grundwasser eigentlich gehört, wurde, wie angekündigt, auch dem Kreis RE gestellt. Die dort angesiedelte und zuständige Untere Wasserbehörde hat dem Pressesprecher J. Manz überlassen, zu antworten. Interessant dabei ist, dass die Antworten weitere Fragen nach sich ziehen. Wir haben daher Mitglieder des Kreistages gebeten, grundsätzlich nochmals „nachzubohren“. Die telefonischen Antworten des Pressesprechers vom 26. Juni in Kurzform. Danach unsere weiteren Fragen kursiv gestellt:

  • Wasser ist Allgemeingut, gehört also allen
  • Landwirte beantragen in Zusammenarbeit mit Landwirtschaftskammer Wasserentnahme aus dem Grundwasser bei der Unteren Wasserbehörde des Kreises
  • Grundlage für die Genehmigung ist ein genauer Beregnungsplan. (Wie viel Wasser auf welcher Fläche?)
  • Untere Wasserbehörde prüft, ob der Grundwasserspiegel die geplante Entnahme ohne negative Folgen zulässt
  • JA - Genehmigung wird erteilt. Die Entnahmemenge wird überprüft
  • NEIN – Genehmigung wird versagt
  • Wasserentnahme ist kostenlos

Weitere Fragen:

  • Ist die Grundwasserentnahme, nicht nur durch die Landwirtschaft, komplett kostenfrei?
  • Wer überprüft konkret die einzelne Entnahmemenge und wann?
  • Wird der Kreistag jährlich über die „Grundwasserlage im Kreis RE“ informiert?
  • Gibt es Empfehlungen an die Politik, in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft das Entnahmeverfahren zu optimieren?
  • Wer haftet für Schäden, sollten sie eintreten?

Eigener Beitrag - Wir berichten weiter

27.06.2019 in Umwelt von SPD Rhade

Hitzewelle setzt auch Landwirten zu

 

„Wasser marsch“ – aber wem gehört das Grundwasser eigentlich?

 

Riesige Fontainen auf den Wiesen und Feldern in unserer Region kündigen an, dass es viel zu trocken ist, um Kartoffeln, Mais und Wiese wachsen zu lassen. Der Landwirt pumpt in der Regel das Wasser aus tieferen, Wasser führenden  Schichten des Bodens, um so seine Flächen zu bewässern. Letztlich macht er nichts anderes, als jeder Gartenbesitzer auch. Eine Frage, die immer mehr an Bedeutung gewinnt, lautet, welche Entnahmemenge Grundwasser verträgt unsere Umwelt? Und wem gehört eigentlich das Wasser? Und wer kommt für Schäden „oben“ auf, wenn die Ursache durch Absenkungen „unten“  erfolgte? Und wer kontrolliert das eigentlich? Fragen über Fragen, die wir an die Untere Wasserbehörde in Recklinghausen weitergeleitet haben. Gespannt warten wir auf die Antwort.

 

Eigener Beitrag

03.06.2019 in Umwelt von SPD Rhade

Dorstener Klimaschutzkonzept: Es bewegt sich was

 

Umwelt- und Planungsausschuss greift endlich SPD-Vorschlag auf

 

Mehrfach haben Rhader und Dorstener Sozialdemokraten Verwaltung und Rat drängend aufgefordert, das 2014 beschlossene Klimaschutzkonzept „aus der Schublade“ zu holen. Nun wird sich aktuell am Dienstag, 4. Juni, um 17 Uhr der Umwelt- und Planungsausschuss, kurz UPA, öffentlich im Rathaus damit beschäftigen. Die Verwaltungsvorlage, die den Ausschussmitgliedern vorliegt, versucht auf 6 Seiten zusammenzufassen, was auf fast 200 Seiten das „Integrierte Klimaschutzkonzept der Stadt Dorsten“ beinhaltet und als verbindliche Handlungsanweisung bereits vor 5 Jahren einstimmig beschlossen wurde. Neben der Aufzählung bereits erreichter Ziele, werden weitere Handlungsfelder, die in den kommenden Jahren umgesetzt werden müssen, aufgeführt. Was soll noch bis Ende 2019 „angepackt“ werden?

  • Eine Klimawebseite soll aktuell über Dorstener Aktivitäten informieren
  • Die E-Ladeinfrastruktur soll verbessert werden
  • Die aktuelle CO2-Bilanz für die Lippestadt soll errechnet werden
  • Ein Mobilitätskonzept soll erarbeitet werden
  • Beratungsangebote für Verwaltungsmitarbeiter sollen angeboten werden
  • Die Umweltbildung in Schulen soll eingeführt werden
  • Das Controlling aller Maßnahmen soll höchste Priorität bekommen

Die Rhader SPD, die aktiv am Lippestadt-Klimaschutzkonzept mitgewirkt hat, begrüßt ausdrücklich die erkennbare Bewegung im Rathaus und dem Stadtrat, die vielen und guten theoretischen Absichtserklärungen in messbare praktische Aktivitäten zu verändern. „Spät, aber noch nicht zu spät“, so der Kurzkommentar aus Rhade.

Eigener Bericht

25.04.2019 in Umwelt von SPD Rhade

Klimawandel: Malaria-Stechmücken auf dem Vormarsch – in Deutschland!

 

Wir haben keine Zeit mehr zu verlieren – Wir müssen jetzt handeln

 

Gestern in der ARD-Tagesschau: Derzeitige Trockenheit kündigt neues Dürrejahr weltweit und in Deutschland an. Parallel haben Forscher vor Gelbfieber, Malaria und anderen Virenerkrankungen gewarnt, die durch die asiatische Tigermücke und die sogenannte Gelbfiebermücke auf den Menschen übertragen werden. Der Weltklimarat sagt voraus, dass in 30 Jahren ganz Deutschland an mindestens 3 Monaten im Jahr unter der krankmachenden Mückenplage leiden wird. Bereits jetzt ist die Gegend um Karlsruhe betroffen. Wir tragen alle Verantwortung, unser Klima zu schonen und Fehler der Vergangenheit ohne Zeitverzug abzustellen. Der Slogan „global denken – lokal handeln“ zeigt die Richtung auf.  

 

Eigener Beitrag auf Grundlage des SZ-Artikels "Die Epoche der Mücke" am 23.04.2019

24.04.2019 in Umwelt von SPD Rhade

Lokaler Klimaschutz: Verwaltung und Rat sind Verpflichtungen eingegangen - und was daraus geworden ist

 
Das ist das 200 Seiten starke Klimaschutzkonzept für Dorsten

Wir zitieren aus dem Klimaschutzkonzept der Stadt Dorsten (Teil 1)

 

Einstimmig hat der Dorstener Stadtrat beschlossen, mehr für den lokalen Klimaschutz zu tun. Das war 2014. Grundlage dafür sollte das „Integrierte Klimaschutzkonzept“ der Lippestadt sein. Werfen wir doch einmal einen Blick hinein und zitieren auszugsweise die beschlossenen Maßnahmen:

  • Leuchtturmprojekt Klimaschutz entwickeln
  • Vernetzung des Öffentlichen Personennahverkehrs mit dem Individualverkehr
  • Pendlernetzwerk einrichten
  • Grundstücke entsiegeln, naturnahe Gärten und Innenhöfe schaffen
  • Nutzug von Biomasse in der Region fördern

5 von 36 dokumentierten Einzelmaßnahmen. 5 Jahre später darf kritisch nachgefragt werden, wer, was, warum bisher nicht getan hat.

Eigener Bericht, wird fortgesetzt

20.04.2019 in Umwelt von SPD Rhade

Klimaschutz: Global denken – lokal handeln

 

Dorsten hat ein Konzept aber keinen Plan – Rhader SPD lässt nicht locker

Nicht erst seit Greta und „Fridays for future“ wissen wir alle, dass es so wie jetzt nicht weitergehen kann. Die galoppierende Klimaveränderung bedroht unseren Planeten und damit uns. Trotzdem wechseln nur ganz wenige Menschen ihre Gewohnheiten. An dem simplen Beispiel „Schotterbeete“ ist für jeden Laien erkennbar, dass der Slogan „Global denken – lokal handeln“ ins Leere läuft. Obwohl sie auch in  der Lippestadt wie Pilze aus dem Boden schießen und das wichtige Kleinklima schädigen, gibt es keinen Aufschrei der Parteien und Politiker. Die Rhader SPD hat  vor Monaten einen Antrag gestellt, darüber nachzudenken, ob nicht die Verursacher der Bodenversiegelung zu Ausgleichsmaßnahmen herangezogen werden müssten. Der Umwelt- und Planungsausschuss wird um eine Antwort nicht herumkommen. Heute wollen wir noch einmal den Finger in die Wunde legen, und Rat wie Verwaltung daran erinnern, was einstimmig 2014 beschlossen wurde. Der Auszug aus dem Integrierten Klimaschutzkonzept der Stadt Dorsten lautet:

„… in Zusammenarbeit mit Gartenbaubetrieben oder Gartencentern sollen die Grundstückseigentümer über die Bedeutung einer naturnahen Garten- und Innenhofgestaltung informiert werden und zu Entsiegelungsmaßnahmen motiviert werden. Finanzielle Anreize zur Entsiegelung von Grundstücksteilen bestehen z. B. über die hierdurch zu erzielende Reduzierung der Niederschlagsentwässerungsgebühren …“.

Das Konzept ist da, der Plan zur Umsetzung (noch) nicht.

 

Eigener Bericht

19.03.2019 in Umwelt

Stadtverband unterstützt die Friday für Future Bewegung

 

Am vergangenen Freitag haben hunderttausende Schüler in über 120 Ländern weltweit für Klimaschutz und damit für ihre Zukunft demonstriert. Alleine in Deutschland gingen in ca. 220 Städten Schüler auf die Straße und forderten einen radikalen Kurswechsel in unserer Klimapolitik.

19.03.2019 in Umwelt von SPD Rhade

Greta ist unser Vorbild

 

Klimaschutz in 3 Minuten 20 Sekunden nachhaltig erklärt. Greta Thunberg (15) aus Schweden bewegt die Welt. Sie hat unsere Unterstützung uneingeschränkt verdient. Greta ist das Vorbild unserer Jugend und unser schlechtes Gewissen.

Video: You Tube, Text: SPD-Rhade

15.03.2019 in Umwelt von SPD Rhade

Heute: Solidarität mit allen Schülerinnen und Schülern – Greta als Vorbild

 

Demo für den Klimaschutz – „Fridays for Future“

 

Schulschwänzen oder legale außerschulische Bildung? Während die Wulfener Gesamtschulleitung den möglichen Entscheidungsspielraum nutzt, um den Schülerinnen und Schülern Mut zu machen, innerhalb der Unterrichtszeit an der weltweiten Freitagsdemonstration für den Klimaschutz teilzunehmen, besteht das St. Ursula-Gymnasium darauf, die Teilnahme als unentschuldigte Fehlstunden zu dokumentieren. Greta, eine 16jährige Schülerin aus Stockholm hat den ersten Stein ins Wasser geworfen und mit ihrer Freitagsdemo auf den katastrophalen Zustand unseres Planeten aufmerksam gemacht. Die Wellenbewegung hat den gesamten Erdball erreicht. „Fridays for Future“ ist beste politische, verantwortungsvolle Bildung. Ob im Klassenraum oder außerhalb, das Ergebnis ist entscheidend. Klimaschutz ist Allgemeinbildung. Wer will, dass Kinder nicht nur unsere Zukunft sind, sondern auch selbst Zukunft haben, muss diese Initiative von unten uneingeschränkt unterstützen. Der Wunsch der Schülerorganisatoren aus Wulfen, sich mit den anderen Dorstener Schulen zu vernetzen, um künftig gemeinsam ein starkes Zeichen zu setzen, sollte nicht ungehört bleiben.

Dirk Hartwich

Jennifer Schug 
Stadtverbandsvorsitzende
stadtverband@spd-dorsten.de

Friedhelm Fragemann
Ratsfraktionsvorsitzender

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27.08.2019, 20:00 Uhr - 22:00 Uhr Mitgliederversammlung
Wir sprechen über aktuelle politische Themen in Altendorf-Ulfkotte

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