07.03.2020 in Umwelt von SPD Rhade

Dorsten: SPD und Grüne fordern Wiedereinführung einer Baumschutzsatzung

 

Lokaler Klimaschutz erfordert verbindliche Vorgaben

Jüngste Baumfällungen in der Stadt haben Fragen aufgeworfen und einige Bürger mobilisiert, nachzufragen. „War das legal? Wollen wir das? Ist das kein Widerspruch zum Klimaschutzpaket der Stadt Dorsten?“ Spontan reagieren die Fraktionen der SPD und Grünen im Dorstener Stadtrat, greifen den Ball auf und stellen einen Antrag, die vor Jahren abgeschaffte Baumschutzsatzung wiedereinzuführen. Natürlich den heutigen Gegebenheiten angepasst. Eine gute Initiative, die aber auch bereits im „Integrierten Klimaschutzkonzept der Stadt Dorsten“ 2014 einstimmig verabschiedet wurde. Dem Stadtrat wird empfohlen, die vor 6 Jahren beschlossenen Absichtserklärungen nun Stück für Stück aufzugreifen und umzusetzen.

Eine Erinnerung und Anregung aus Rhade

17.02.2020 in Umwelt von SPD Rhade

Dorsten und der Klimaschutz

 

Noch überwiegen die Absichtserklärungen

Es gibt seit 2014 ein hervorragendes Dorstener Klimaschutzkonzept und inzwischen auch einen Klimaschutzbeauftragten, der die Umsetzung als Controller begleiten und ein Netzwerk mit „Willigen“ knüpfen soll. Damit ist Dorsten eigentlich gut gerüstet, um den negativen Auswirkungen der Erderwärmung mit ihren katastrophalen Folgen, auch lokal, zu begegnen. Eigentlich. In der Realität treten wir auf der Stelle. Die aktuelle öffentliche Diskussion über Schotterbeete und Baumfällungen in der Stadt sind nur kleine Indizien, dass es nicht wirklich vorangeht. Betrachten wir die 3 großen CO2-Blöcke, die unser Klima in der Lippestadt entscheidend beeinflussen:

- Der Verkehr ist mit ca. 38% absoluter Spitzenreiter

- Gefolgt von den privaten Haushalten mit ca. 30%

- In fast gleicher Größenordnung, mit ca. 29%, sind das Gewerbe und die Industrie beteiligt

Klar, macht Kleinvieh auch Mist, aber parallel gehören die 3 genannten Sektoren komplett auf den Prüfstand. Wir fragen die Stadtverwaltung:

- Was wurde im Bereich Verkehr seit 2014 eingeleitet, um Verbesserungen in der Energiebilanz zu erzielen?

- Wer hat wann, mit welchen Mitteln die privaten Haushalte, die Gewerbetreibenden und die Industrie motiviert, aktiv den Klimaschutz zu fördern?

Nachfragen zum Klimaschutz aus Rhade

21.01.2020 in Umwelt von SPD Rhade

Eine Grüne Woche in Dorsten – das wäre mal was

 
Grüne Kreuze einiger Landwirte reichen nicht. Der Blick über den Tellerrand gehört dazu.

Landwirtschaft, Tierwohl, Umweltschutz - nie waren die Widersprüche größer

 

Berlin, Grüne Woche. Alle Jahre wieder präsentiert sich hier die Landwirtschaft mit ihren Produkten. Die Landwirtschaft gibt es aber nicht mehr. Die Demonstrationen beweisen es. Traditionell arbeitende Bauern treffen auf Biolandwirte und Umweltschützer. Dazwischen die Ministerin  Julia Klöckner, CDU, die sich mit ihren „sowohl als auch“ völlig verzettelt. Das, was in Berlin sichtbar ist, spielt sich auch in Dorsten ab. Nicht unbedingt auf der Straße, aber in den Köpfen. Landwirtschaft, egal in welcher Form auch immer und Umweltschutz sind untrennbar miteinander verbunden. Im Klimaschutzkonzept der Lippestadt ist relativ genau dokumentiert, wo wir gemeinsam anpacken müssten. Die Landwirtschaft ist dabei ein wichtiger Akteur, aber halt nur einer. Wir alle sind aufgefordert, unseren Beitrag für ein verantwortungsvolles Handeln zu leisten. Eine „Grüne Woche Dorsten“ könnte dazu ein Ansatz sein. Eine Anregung an unseren Dorstener Klimaschutzbeauftragten, die Parteien, die Umweltverbände – kurz an alle, denen unsere heimische Umwelt etwas bedeutet.

 

Eine Rhader Anregung   

27.12.2019 in Umwelt von SPD Rhade

Das Klima und der Verkehr

 

Tempo 120 - Warum eigentlich nicht freiwillig?

Deutschland ist ein Industrieland. Unser Wohlstand hat direkt damit zu tun. Wir produzieren, verkaufen und verbrauchen. Weltweit. Wir sind seit Jahren Exportweltmeister. Dabei fällt auch Schmutz an. Der belastet unser Klima und unsere Zukunft. Also müssen wir was dagegen tun. Am besten beim größten Brocken. Das ist unser Verkehrssektor. Autos mit Verbrennungsmotoren werden noch lange auf unseren Straßen rollen. Wir wissen, dass sie weniger Schadstoffe ausstoßen, wenn langsamer gefahren wird. Wir merken das auch beim Tanken. Etwas langsamer, gleich weniger Spritverbrauch, gleich mehr im eigenen Geldbeutel und - gleich sicherer. „Wer nicht hören will, muss fühlen“. Das Sprichwort wäre eine Aufforderung an den Gesetzgeber, ein Tempolimit festzulegen. So wie es in ganz Europa selbstverständlich ist. Weil wir vernünftig sind und das Problem erkannt haben, fahren wir aber bereits vorher freiwillig langsamer. Wenn nicht, muss die gesetzliche Tempobeschränkung kommen. So, wie es die SPD richtigerweise fordert.

Der Rhader Appell zum Jahresende

20.12.2019 in Umwelt von SPD Rhade

Klimaschutz: Der Teufel steckt im Detail – Nachhilfe für die Grünen

 

Was wird z. B. aus dem Fernwärmenetz in NRW?

 

Unstrittig ist, dass wir alle Verantwortung tragen, um den nachfolgenden Generationen einen lebenswerten Planeten zu übergeben. Wir haben es dabei aber mit 2 Seiten einer Medaille zu tun. Einerseits - Erkenntnis und Analyse, andererseits -  praktische Umsetzung. Gut, dass die SPD auch das Soziale im Blick hat. Ein Aspekt, den die Grünen weitgehend ignorieren. Am Beispiel des modernen Fernwärmenetzes in NRW, dem größten in Europa, kann gut aufgezeigt werden, dass noch viele Hausaufgaben gemacht werden müssen, um das Prädikat „KLIMANEUTRAL“ zu erwerben. Überwiegend kommt nämlich die Fernwärme, die ins Netz gespeist wird, als Abwärme von unseren Kohlekraftwerken. Werden sie, wie beschlossen, in knapp 20 Jahren komplett vom Netz genommen sein, muss die Wärme von anderen Energieträgern kommen. Wind, Photovoltaik, Wasserstoff? Das reicht nicht, sind sich alle Experten einig. Ein aktuell diskutierter Lösungsansatz: Tiefenbohrungen. Also Geothermie. Dazu müsste mindestens 2000 Meter gebohrt werden. Das braucht Zeit. Der Untergrund in dieser Tiefe ist hier nicht erforscht. Jetzt sollen Probebohrungen, u. a. in Bochum erfolgen, um  zu erkunden, ob das vermutete, über 80 Grad C. heiße Grundwasser, wirtschaftlich gefördert werden kann. Um aber das vorhandene Fernwärmenetz komplett so zu betreiben, wäre eine Vielzahl von Bohrlöchern erforderlich. Umweltverträglich? Sicher? Bezahlbar? Fragen, die uns in den kommenden 10 Jahren beschäftigen werden. Und den Grünen sei empfohlen, sich nicht in Forderungen weiter gegenseitig zu überbieten, sondern auch die Detailfragen und das Soziale im Blick zu behalten.

 

Ein Zwischenruf aus Rhade (Grundlage „ Mollig warm ohne Kohle“ , ZEIT 12.12.2019)

30.11.2019 in Umwelt von SPD Rhade

Landwirte gehen auf die Straße

 

Existenzsorgen wegen höherer Umweltauflagen

Natur- und Umweltschutz sind nicht verhandelbar. Wir alle tragen Verantwortung für morgen. Wir alle! Landwirtschaft und Umweltschutz dürfen kein Widerspruch sein. Wenn unsere Lebensgrundlagen in Gefahr geraten, muss gegengesteuert werden. Als klar wurde, dass das Verbrennen der Kohle nicht nur wohlige Wärme erzeugt, sondern auch giftige Gase, war der Ausstieg nur folgerichtig. Seit klar ist, dass unsere Autos mit Verbrennungsmotoren mehr Schaden als Nutzen erzeugen, stellt sich der größte deutsche Industriekomplex komplett neu auf. Dieser Zwang, sich den aktuellen Gegebenheiten anzupassen, hat jetzt auch die Landwirtschaft mit voller Wucht erreicht. Bergleute sind nicht ins Bergfreie gefallen, weil gerade die SPD immer Wert darauf gelegt hat, dass jeder Strukturwandel sozialverträglich abzulaufen hat. Für die Landwirte gilt, ein Weiter so ist nicht mehr zukunftsfähig. Beim Umstieg auf schonendere „Produktionsverfahren“ zugunsten von Land, Frucht und Tier, sind sie von der Gesellschaft fair und unterstützend zu begleiten.

Ein Zwischenruf aus Rhade

08.11.2019 in Umwelt von SPD Rhade

Landwirtschaft: Bioprodukte auf dem Vormarsch

 

Schultes Hof in Rhade – kein Geheimtipp mehr

 

Wo ist denn hier Schultes Hof? Eine Frage, die Rhadern auf der Straße nicht selten gestellt wird. Inzwischen hat Schultes Hof, zwischen Debbing- und Erler Straße gelegen, nämlich einen Bekanntheitsgrad, der die Dorstener Stadtgrenze locker überschreitet. Heiner Schulte, der Rhader Biobauer, hat mit seiner Frau erkannt, dass Landwirtschaft neue Wege gehen muss. Obwohl dank der Chemie immer mehr auf gleicher Fläche produziert werden kann, gehen Biolandwirte einen anderen Weg. Und der heißt ganz schlicht: Soviel Natur wie möglich. Das gilt auf dem Acker, wie auch im Stall. Ein Renner sind die Bio-Eier, die inzwischen auch im örtlichen Supermarkt angeboten werden. Für alle sichtbar, laufen die Legehühner auf mehreren Rhader Wiesenflächen frei herum. Ein beweglicher Stall sorgt dafür, dass das Federvieh, das sich immer nahe des Hühnerhauses aufhält, auf noch nicht genutzten Flächen scharren und fressen kann. So gestärkt legen sie dann fast täglich ein Ei, dass zwar teurer ist als das der Konkurrenz aus der Intensivhaltung, aber deutlich besser schmeckt. Da neben den Eiern auch andere Bio-Produkte wie Äpfel und Kartoffeln von Heiner Schulte vor Ort „produziert“ und vermarktet werden, hat Rhade einen besonders guten Ruf unter der steigenden Zahl von gesundheitsbewussten Verbrauchern. Ein positiver Standortfaktor, der ausbaufähig ist.

 

Eigener Bericht

15.10.2019 in Umwelt von SPD Rhade

Klima: Wir „da unten“ können etwas bewegen

 

Zwei praktische Beispiele

 

Während seit Jahren weltweit darüber gestritten wird, wann, was getan werden muss, um die galoppierende Erderwärmung zu stoppen, gibt es immer wieder kleine (Bürger)Initiativen, die nicht mehr reden, sondern handeln. Das neue Greenpeace Magazin 6.19, übrigens sehr lesenswert, stellt diesmal unter anderem junge Menschen vor, die mit guten Ideen und Zupacken die Natur-Umwelt schützen und die endlos diskutierende Politik-Umwelt beschämen.

  • 2 junge Studentinnen aus Aachen haben sich gefragt, warum die kleinen, nur kurz genutzten Seifenstücke in vielen Hotels, in den Müll wandern. In einem Hotel waren es 300 kg (!) in nur 4 Monaten. Sie haben gesammelt, ein Hygiene- und Produktionsverfahren entwickelt und mit Unterstützung einer Lebenshilfe-Werkstatt neue Seife produziert. Mehrere große Supermarktfilialen haben signalisiert, diese Seife im Warensortiment aufzunehmen.
  • Ein dänischer Wassersportler und Kajak Verleiher hat dem Müll, der in Flüssen, Hafenbecken und Kanälen auf dem Grund und am Ufer liegt, den Kampf angesagt. Seine Idee: Ein Kajak seiner Flotte kann kostenfrei geliehen werden, wenn der Nutzer sich bei seiner Tour auch als „Müllsammler“ betätigt und das „Ergebnis“ über die sozialen Netzwerke postet. Im Nu wurde aus der kreativen Idee eine internationale Bewegung. Mittlerweile sind 40 „GreenKajaks“ in Dänemark, Irland, Norwegen, Schweden und Deutschland unterwegs. Eine Zahl zum Abschluss: 5 Tonnen Müll wurden in nur 5 Monaten allein aus dem Kopenhagener Hafen „gefischt“.

Eigener Beitrag auf Grundlage der Greenpeace-Magazin-Berichterstattung

13.10.2019 in Umwelt von SPD Rhade

RWE: Vom Schmuddelkind zum Saubermann?

 

Wir sollten nicht alles glauben – Sonntagsgedanken aus Rhade

 

Gut sieht sie aus. Sogar sehr gut. Ihr Blick ist offen. Ihre langen, rotblonden Haare wehen im Wind. Das ist die Botschaft. Das Model wurde von RWE ins Werbebild gerückt, um uns ins „erneuerbare Zeitalter“ mitzunehmen. Die im Hintergrund erkennbaren Windkraftanlagen wirken unterstützend für eine Kampagne, die ruhig mal kritisch hinterfragt werden darf.  RWE steht nämlich plötzlich für „sauberen, sicheren und bezahlbaren Strom“, so der Anzeigentext. RWE? Da war doch was. Da waren Atomkraftwerke. Der Vertrag lautete: Wir nutzen die staatlichen Subventionen in Milliardenhöhe um sauberen Strom zu produzieren und vom Verkauf Rücklagen zu bilden, um die sichere Endlagerung des Atommülls zu gewährleisten. Theoretisch. Praktisch wurden die Milliarden-Subventionen eingesackt, der Verkauf des Stroms lies die Kassen klingeln, Spitzengehälter, besonders in der Vorstandsetage wurden bewilligt – nur die Rücklagen reichten nicht aus, um die „ausgebrannten“ Kraftwerke zurückzubauen und den Müll sicher endzulagern. Als das klar wurde, musste ein Deal her. Der Staat musste als Retter mit nochmals Milliarden Euro einspringen. Der Staat, das sind wir. Die Milliarden sind nämlich Steuergeld. RWE will uns nun weismachen, dass ein neues „Zeitalter“ angebrochen ist. „Wer glaubt, wird selig“, so der Volksmund, der nicht vergisst, der nicht vergessen darf, dass die wahre RWE-Botschaft lautet: Wir drehen uns nach dem Wind und kassieren weiter kräftig ab.

05.10.2019 in Umwelt von SPD Rhade

Trassenführung der geplanten Erdgasleitung „HeiDo“ umstritten

 

Bürger machen weiter Druck – Kompromiss in Sicht?

 

Eine neue Erdgasleitung soll gebaut werden. Weil sie von Heiden kommend über Rhade nach Dorsten führt, trägt sie den verharmlosenden Fantasienamen HeiDo. Die Trassenführung, besonders in Rhade entlang der Siedlung Kalter Bach / Hünengrab, erregt seit Monaten die Gemüter. Nun haben sich Mitte September die Anlieger mit den Projektmachern von Open-Grid getroffen. Das Ziel, eine Trasse zu finden, die nicht so nah an der Wohnbebauung vorbeiführt und dadurch mehr Sicherheit „im Falle eines undenkbaren Falles“ bietet. Tatsächlich scheint durch die Bereitschaft von Ferdinand Graf von Merveldt, eine sichere Trasse auch durch seinen Wald führen zu lassen, Bewegung in das Planverfahren zu kommen. Viel Zeit bleibt nicht mehr. Ende November soll der Antrag für das Planfeststellungsverfahren von Open Grid gestellt werden. Die Rhader-Lembecker Bürgerinitiative hat eindringlich bewiesen, dass mit Sachverstand und Nachdruck ein Projekt dieser Größenordnung nicht einfach durchgewunken werden kann und darf. Die Bürgerinnen und Bürger verdienen auch vermehrt die Unterstützung der Kommunalpolitik und der Verwaltung.

 

Eigener Beitrag, wird fortgesetzt

Jennifer Schug 
Stadtverbandsvorsitzende
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Friedhelm Fragemann
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