03.06.2019 in Umwelt von SPD Rhade

Dorstener Klimaschutzkonzept: Es bewegt sich was

 

Umwelt- und Planungsausschuss greift endlich SPD-Vorschlag auf

 

Mehrfach haben Rhader und Dorstener Sozialdemokraten Verwaltung und Rat drängend aufgefordert, das 2014 beschlossene Klimaschutzkonzept „aus der Schublade“ zu holen. Nun wird sich aktuell am Dienstag, 4. Juni, um 17 Uhr der Umwelt- und Planungsausschuss, kurz UPA, öffentlich im Rathaus damit beschäftigen. Die Verwaltungsvorlage, die den Ausschussmitgliedern vorliegt, versucht auf 6 Seiten zusammenzufassen, was auf fast 200 Seiten das „Integrierte Klimaschutzkonzept der Stadt Dorsten“ beinhaltet und als verbindliche Handlungsanweisung bereits vor 5 Jahren einstimmig beschlossen wurde. Neben der Aufzählung bereits erreichter Ziele, werden weitere Handlungsfelder, die in den kommenden Jahren umgesetzt werden müssen, aufgeführt. Was soll noch bis Ende 2019 „angepackt“ werden?

  • Eine Klimawebseite soll aktuell über Dorstener Aktivitäten informieren
  • Die E-Ladeinfrastruktur soll verbessert werden
  • Die aktuelle CO2-Bilanz für die Lippestadt soll errechnet werden
  • Ein Mobilitätskonzept soll erarbeitet werden
  • Beratungsangebote für Verwaltungsmitarbeiter sollen angeboten werden
  • Die Umweltbildung in Schulen soll eingeführt werden
  • Das Controlling aller Maßnahmen soll höchste Priorität bekommen

Die Rhader SPD, die aktiv am Lippestadt-Klimaschutzkonzept mitgewirkt hat, begrüßt ausdrücklich die erkennbare Bewegung im Rathaus und dem Stadtrat, die vielen und guten theoretischen Absichtserklärungen in messbare praktische Aktivitäten zu verändern. „Spät, aber noch nicht zu spät“, so der Kurzkommentar aus Rhade.

Eigener Bericht

25.04.2019 in Umwelt von SPD Rhade

Klimawandel: Malaria-Stechmücken auf dem Vormarsch – in Deutschland!

 

Wir haben keine Zeit mehr zu verlieren – Wir müssen jetzt handeln

 

Gestern in der ARD-Tagesschau: Derzeitige Trockenheit kündigt neues Dürrejahr weltweit und in Deutschland an. Parallel haben Forscher vor Gelbfieber, Malaria und anderen Virenerkrankungen gewarnt, die durch die asiatische Tigermücke und die sogenannte Gelbfiebermücke auf den Menschen übertragen werden. Der Weltklimarat sagt voraus, dass in 30 Jahren ganz Deutschland an mindestens 3 Monaten im Jahr unter der krankmachenden Mückenplage leiden wird. Bereits jetzt ist die Gegend um Karlsruhe betroffen. Wir tragen alle Verantwortung, unser Klima zu schonen und Fehler der Vergangenheit ohne Zeitverzug abzustellen. Der Slogan „global denken – lokal handeln“ zeigt die Richtung auf.  

 

Eigener Beitrag auf Grundlage des SZ-Artikels "Die Epoche der Mücke" am 23.04.2019

24.04.2019 in Umwelt von SPD Rhade

Lokaler Klimaschutz: Verwaltung und Rat sind Verpflichtungen eingegangen - und was daraus geworden ist

 
Das ist das 200 Seiten starke Klimaschutzkonzept für Dorsten

Wir zitieren aus dem Klimaschutzkonzept der Stadt Dorsten (Teil 1)

 

Einstimmig hat der Dorstener Stadtrat beschlossen, mehr für den lokalen Klimaschutz zu tun. Das war 2014. Grundlage dafür sollte das „Integrierte Klimaschutzkonzept“ der Lippestadt sein. Werfen wir doch einmal einen Blick hinein und zitieren auszugsweise die beschlossenen Maßnahmen:

  • Leuchtturmprojekt Klimaschutz entwickeln
  • Vernetzung des Öffentlichen Personennahverkehrs mit dem Individualverkehr
  • Pendlernetzwerk einrichten
  • Grundstücke entsiegeln, naturnahe Gärten und Innenhöfe schaffen
  • Nutzug von Biomasse in der Region fördern

5 von 36 dokumentierten Einzelmaßnahmen. 5 Jahre später darf kritisch nachgefragt werden, wer, was, warum bisher nicht getan hat.

Eigener Bericht, wird fortgesetzt

20.04.2019 in Umwelt von SPD Rhade

Klimaschutz: Global denken – lokal handeln

 

Dorsten hat ein Konzept aber keinen Plan – Rhader SPD lässt nicht locker

Nicht erst seit Greta und „Fridays for future“ wissen wir alle, dass es so wie jetzt nicht weitergehen kann. Die galoppierende Klimaveränderung bedroht unseren Planeten und damit uns. Trotzdem wechseln nur ganz wenige Menschen ihre Gewohnheiten. An dem simplen Beispiel „Schotterbeete“ ist für jeden Laien erkennbar, dass der Slogan „Global denken – lokal handeln“ ins Leere läuft. Obwohl sie auch in  der Lippestadt wie Pilze aus dem Boden schießen und das wichtige Kleinklima schädigen, gibt es keinen Aufschrei der Parteien und Politiker. Die Rhader SPD hat  vor Monaten einen Antrag gestellt, darüber nachzudenken, ob nicht die Verursacher der Bodenversiegelung zu Ausgleichsmaßnahmen herangezogen werden müssten. Der Umwelt- und Planungsausschuss wird um eine Antwort nicht herumkommen. Heute wollen wir noch einmal den Finger in die Wunde legen, und Rat wie Verwaltung daran erinnern, was einstimmig 2014 beschlossen wurde. Der Auszug aus dem Integrierten Klimaschutzkonzept der Stadt Dorsten lautet:

„… in Zusammenarbeit mit Gartenbaubetrieben oder Gartencentern sollen die Grundstückseigentümer über die Bedeutung einer naturnahen Garten- und Innenhofgestaltung informiert werden und zu Entsiegelungsmaßnahmen motiviert werden. Finanzielle Anreize zur Entsiegelung von Grundstücksteilen bestehen z. B. über die hierdurch zu erzielende Reduzierung der Niederschlagsentwässerungsgebühren …“.

Das Konzept ist da, der Plan zur Umsetzung (noch) nicht.

 

Eigener Bericht

19.03.2019 in Umwelt

Stadtverband unterstützt die Friday für Future Bewegung

 

Am vergangenen Freitag haben hunderttausende Schüler in über 120 Ländern weltweit für Klimaschutz und damit für ihre Zukunft demonstriert. Alleine in Deutschland gingen in ca. 220 Städten Schüler auf die Straße und forderten einen radikalen Kurswechsel in unserer Klimapolitik.

19.03.2019 in Umwelt von SPD Rhade

Greta ist unser Vorbild

 

Klimaschutz in 3 Minuten 20 Sekunden nachhaltig erklärt. Greta Thunberg (15) aus Schweden bewegt die Welt. Sie hat unsere Unterstützung uneingeschränkt verdient. Greta ist das Vorbild unserer Jugend und unser schlechtes Gewissen.

Video: You Tube, Text: SPD-Rhade

15.03.2019 in Umwelt von SPD Rhade

Heute: Solidarität mit allen Schülerinnen und Schülern – Greta als Vorbild

 

Demo für den Klimaschutz – „Fridays for Future“

 

Schulschwänzen oder legale außerschulische Bildung? Während die Wulfener Gesamtschulleitung den möglichen Entscheidungsspielraum nutzt, um den Schülerinnen und Schülern Mut zu machen, innerhalb der Unterrichtszeit an der weltweiten Freitagsdemonstration für den Klimaschutz teilzunehmen, besteht das St. Ursula-Gymnasium darauf, die Teilnahme als unentschuldigte Fehlstunden zu dokumentieren. Greta, eine 16jährige Schülerin aus Stockholm hat den ersten Stein ins Wasser geworfen und mit ihrer Freitagsdemo auf den katastrophalen Zustand unseres Planeten aufmerksam gemacht. Die Wellenbewegung hat den gesamten Erdball erreicht. „Fridays for Future“ ist beste politische, verantwortungsvolle Bildung. Ob im Klassenraum oder außerhalb, das Ergebnis ist entscheidend. Klimaschutz ist Allgemeinbildung. Wer will, dass Kinder nicht nur unsere Zukunft sind, sondern auch selbst Zukunft haben, muss diese Initiative von unten uneingeschränkt unterstützen. Der Wunsch der Schülerorganisatoren aus Wulfen, sich mit den anderen Dorstener Schulen zu vernetzen, um künftig gemeinsam ein starkes Zeichen zu setzen, sollte nicht ungehört bleiben.

Dirk Hartwich

03.02.2019 in Umwelt von SPD Rhade

Sonntagsgedanken aus Rhade: Greta (16) ist ein Vorbild für Dich und mich

 
Eigenes Foto von ZEIT-Titelseite

Wie ein schwedisches Mädchen zum Hoffnungsträger der Jugend wird – international!

Sie sieht jünger als 16 aus und ist sehr ernst. Die Rede ist von Greta Thunberg aus Stockholm. Ein Film über Plastikmüll im Meer war der Auslöser für ihre Aktion. Und die ist ganz einfach. Sie setzt sich mit einem handgemalten Schild vors Parlament und demonstriert. Für die Umwelt, für ein gesundes Klima. Das Besondere ist, dass das immer freitags geschieht. An einem normalen Schultag. Greta schwänzt  die Schule und hat dafür das Motto „Fridays for Future – Freitags für die Zukunft“ gewählt. Inzwischen ist sie nicht mehr allein. Tausende Schülerinnen und Schüler in vielen Ländern unseres geschundenen Erdballs machen es ihr nach. Endlich sind es die jungen Menschen, die verstanden haben. Endlich machen sie uns Feuer unterm Hintern. Endlich müssen wir begreifen, uns und unser Handeln zu ändern. Das geht nur mit Klartext. So wie von Greta. Sie hat es jüngst den selbst ernannten wichtigsten Machern unseres Planeten auf dem Weltwirtschaftsforum ungeschminkt ins Gesicht gesagt: „Manche Leute sagen, wir alle hätten die Klimakrise gemeinsam verursacht. Doch das ist nur eine bequeme Lüge. Denn wenn alle schuldig sind, ist niemand schuldig zu sprechen. Aber es gibt Schuldige. Einige Leute, einige Entscheidungsträger wussten genau, welchen unbezahlbaren Wert sie opfern, um weiterhin unglaubliche Mengen Geld zu verdienen. Ich glaube, einige von Ihnen hier gehören zu der Gruppe“.

Danke Greta!

Eigener Bericht auf Grundlage des ZEIT-Titelthemas zum Klimaschutz. Hier: Gretas Welt (31.01.2019)

30.01.2019 in Umwelt von SPD Rhade

Eine intakte Natur bietet höchste Lebensqualität – aber wo ist die Lerche geblieben?

 
Der Vogel des Jahres 2019 - die Feldlerche. Eigenes Foto von NABU-Mitgliederzeitung Jan. 2019

NABU macht mit dem „Vogel des Jahres“ auf das Artensterben aufmerksam

 

Die älteren Rhader erinnern sich sicherlich, dass die Feldlerche hier einmal heimisch war. Unverwechselbar ihr Flug, verbunden mit schönstem, anhaltendem, jubelndem Gesang. 2 bis 3 Mal brütet sie in selbst gescharrten Bodenmulden. Der Name Feldlerche signalisiert ihren Lebensraum. Bereits vor 20 Jahren hat der Naturschutzbund Deutschland, kurz NABU, vor dem Aussterben des beeindruckenden Sängers gewarnt und ihn zum Vogel des Jahres gewählt. Damit sollte aufgezeigt werden, dass die Feldlerche stark bedroht ist. Durch die immer intensivere Landwirtschaft wurde ihr Lebensraum weiter eingeschränkt. Motiv des NABU, den kleinen Vogel, der sich überwiegend von Insekten ernährt, nochmals zum Vogel des Jahres zu küren. Das Artensterben ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Inzwischen erkennen immer mehr Landwirte, dass eine intakte Natur mit großer Artenvielfalt, neudeutsch Biodiversität, nachhaltige Vorteile bietet. Daher sind auch in Rhade alle Bemühungen zu unterstützen, der Feldlerche ihren Lebensraum zurückzugeben.

Eigener Bericht

05.12.2018 in Umwelt von SPD Rhade

Ist das noch Wetter oder doch schon Klimawandel?

 
Global denken - lokal handeln. In Dorsten gibt es dazu einen Leitfaden, der aber auch umgesetzt werden muss.

Konferenz in Polen sucht nach Antworten

 

20.000 Delegierte versuchen in Polen die Welt zu retten. Zum wiederholten Mal. Dabei läuft ihnen die Zeit weg. Einigen Ländern steht das Wasser inzwischen bis zum Hals. Im wahrsten Sinne des Wortes. Der Anstieg des Meeresspiegels wächst unaufhaltsam. Die Ursachen sind klar. Zuviel CO2 in der Atmosphäre. Zuviel Verbrennung fossiler Rohstoffe. Dazu gehört die Kohle. Besonders die Braunkohle. Der gefühlte Weltmarktführer in Sachen Umwelt- und Klimaschutz war mal Deutschland. Heute sitzen wir auf der Anklagebank. Klar, andere auch. Das ist aber kein Grund, nicht endlich selbst aus der Braunkohleförderung und Verbrennung auszusteigen. Sozial verträglich. Das sollten wir eigentlich schaffen. Wir sind nach wie vor eines der reichsten Länder der Welt. Leider bieten wir in Polen kein gutes Beispiel für andere Länder. Das Klima stimmt nicht. Weder auf der Mammutkonferenz, noch auf unserer Welt. Wir dürfen aber nicht resignieren, sondern müssen den Regierenden „Feuer unterm Hintern“ machen. Überall. (Sinngemäß - nicht mit Braunkohle!)

Eigener Beitrag

Jennifer Schug 
Stadtverbandsvorsitzende
stadtverband@spd-dorsten.de

Friedhelm Fragemann
Ratsfraktionsvorsitzender

fraktion@spd-dorsten.de

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18.06.2019, 19:00 Uhr Vorstandssitzung SPD Altstadt

09.07.2019, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr Treffen des Ortsvereins mit Bürgern
Alternative beachten. Dazu wird gesondert eingeladen

09.07.2019, 19:00 Uhr - 00:00 Uhr Treffen des Ortsvereins mit Bürgern
alternativ Fahrradtour. besondere Einladung berücksichtigen

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