10.09.2019 in Umwelt

Klimamodellstadt Dorsten – Verpflichtung zu einer klimagerechten Stadtentwicklung

 

  1. Im Bewusstsein, dass der Klimawandel gravierende Veränderungen zeitigt und existenzielle Probleme aufwirft, die - neben Reaktionen auf Bundes- und internationaler Ebene – auch einer Antwort bzw. Maßnahmen vor Ort bedürfen, verpflichtet sich der Rat der Stadt Dorsten, bei allen zukünftigen Entscheidungen die Auswirkungen auf das Klima sowie die gesellschaftliche, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit als maßgeblichen Faktor zu berücksichtigen.

  2. Die Verwaltung wird beauftragt, ein Konzept zur Förderung des Engagements von Privatpersonen, Schulen, Vereinen, Initiativen, Unternehmen etc. für den Klima-, Natur- und Umweltschutz zu entwickeln.

  3. Der Rat der Stadt Dorsten regt an, eine dezernatsübergreifende Stabsstelle „Klima-, Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutz“ unter Leitung der Umweltbeauftragten zu schaffen und alle mit entsprechenden Aufgaben betrauten Mitarbeiter einzugliedern.

  4. Der Rat beschließt, die Stelle des Klimamanagers zu entfristen und ihm Zugang zu allen entsprechenden Aufgabenbereichen zu verschaffen.

  5. Die Verwaltung wird beauftragt, die Einrichtung einer Ratskommission für „Klima-, Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutz“ vorzubereiten, die durch Externe ergänzt bzw. bei Bedarf unterstützt werden kann.

10.09.2019 in Umwelt

Verbot des Einsatzes von Glyphosat auf verpachteten städtischen Flächen

 

Die Verwaltung wird beauftragt, ein Verbot des Einsatzes von Glyphosat auf den von der Stadt verpachteten landwirtschaftlich genutzten Flächen vorzubereiten.

Ein Verbot von Glyphosat auf den von der Stadt verpachteten und landwirtschaftlich genutzten Flächen wäre ein wichtiger Beitrag zum Verbraucher- und Umweltschutz. Immerhin hat auch eine Behörde der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft. Die Europäische Union hat allerdings 2017 die Glyphosatzulassung für 5 Jahre – also bis Ende 2022 – verlängert, die Bundesregierung einen schrittweisen Ausstieg bis spätestens 2023 ins Auge gefasst.

Auf städtischen Grünflächen wird auch in Dorsten schon längst auf den Einsatz von Glyphosat verzichtet, ebenso auf sogenanntem Nichtkulturland wie Straßen, Wegen etc..

10.08.2019 in Umwelt von SPD Rhade

Der neue Jugendtrend: Mehr Klimaschutz, weniger Fleisch, kein Alkohol

 
Werbung für die Lippestadt? Oder eine Werbeveranstaltung Pro Alkohol?

Fridays on future-Bewegung ist hochpolitisch und vorbildlich

 

Wir essen zu viel Fleisch, wir trinken zu viel Alkohol, wir sind übergewichtig, wir machen das Klima kaputt – wir müssen uns ändern. Diejenigen, die schon verstanden haben, müssen jetzt den anderen helfen, zu verstehen. Es ist tatsächlich ein ständig größer werdender Teil unserer jungen Menschen, die sich inzwischen vorbildlich verhalten. Sie gehen auf die Straße, um laut und unüberhörbar für ihre Zukunft zu kämpfen. Renommierte Wissenschaftler untermauern die gestellten Forderungen ohne jeden Abstrich.

  • Obwohl wir wissen, dass zuviel Fleisch nicht gesünder macht und die Massentierhaltung weder gut für die Tiere und das Klima sind, verhalten wir uns in Mehrheit noch anders
  • Obwohl wir wissen, dass zuviel Alkohol dauerhaft krank macht, verhalten wir uns in Mehrheit ganz anders und lassen sogar Werbeveranstaltungen „pro Alkohol“ in unserer Stadt (fast) kritiklos zu
  • Obwohl wir wissen, dass der Individualverkehr das Klima besonders schädigt, setzen wir in Mehrheit weiter auf größere Autos und vernachlässigen den öffentlichen Bahn- und Busbetrieb

Lassen wir heute den erhobenen Zeigefinger weg, plädieren für mehr Vernunft, unterstützen unsere Jugend die verstanden hat und „zwingen“ alle demokratischen Parteien, die Rahmenbedingungen so zu setzen, dass eine alternativlose Kehrtwende zur Rettung unseres Blauen Planeten (endlich) eingeleitet wird. In Rhade, in Dorsten und in unserem ganzen Land.

 

Ein Zwischenruf aus Rhade

27.07.2019 in Umwelt von SPD Rhade

Nitrat-Richtlinie: Generationengerechtigkeit auch für sauberes Wasser

 
Stand: 25.07.2019
Matthias Miersch, stellvertretender Fraktionsvorsitzender;
Rainer Spiering, agrarpolitischer Sprecher:

Heute hat die EU-Kommission das zweite Strafverfahren gegen Deutschland aufgrund von Verletzungen der Nitrat-Richtlinie, die eine Überdüngung der Böden verbietet, eingeleitet. Am Ende dieses Verfahrens stehen mögliche Strafzahlungen in Milliardenhöhe, die die Steuerzahler begleichen müssen. Die SPD-Bundestagsfraktion, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Wasserverbände haben schon bei der letzten Reform des Düngerechts 2017 darauf hingewiesen, dass die Bemühungen nicht ausreichen, um Nitratbelastung im Grundwasser tatsächlich zu senken.

Quelle: https://www.spdfraktion.de/presse/pressemitteilungen/nitrat-richtlinie-generationengerechtigkeit-sauberes-wasser

01.07.2019 in Umwelt von SPD Rhade

Stoppelfelder im Juni – läuft da etwas falsch?

 
Stoppelfeld im Juni - Der Klimawandel macht es möglich. Aber normal ist das nicht.

Der Sommer kommt noch - Hitze und Trockenheit belasten aber bereits jetzt Umwelt, Mensch und Tier

 

Die Älteren werden sich erinnern. Im Spätsommer, wenn die Getreideernte eingebracht war, konnte Jung und Alt auf Stoppelfeldern selbst gebaute Drachen steigen lassen. Heute wäre das bereits ab Mitte Juni möglich gewesen. Was ist jetzt anders? Neben intensiveren Anbaumethoden spielt das Klima, besser der Klimawandel, eine wesentliche Rolle. Alle Warnungen, seit Jahrzehnten (!) wissenschaftlich begründet, wurden nicht so ganz ernst genommen. Jetzt ist es wirklich 5 vor 12. Die SPD hat mit Barbara Hendricks und Svenja Schulze 2 Umweltminister in den letzten Jahren gestellt, die der Merkel-Regierung ständig auf die Füße getreten sind. Die Blockierer waren und sind in der Union zu suchen. Und der Verkehrsminister Scheuer mit seiner CSU im Rücken spielt dabei eine besonders verhängnisvolle negative Rolle. Er ist überfällig. Besonders nach dem Maut-Debakel. Der Rücktritt vom Ministeramt wäre die logische Folge.

 

Eigener Beitrag

28.06.2019 in Umwelt von SPD Rhade

Hitzewelle setzt auch Landwirten zu – (Teil 2 - Die Untere Wasserbehörde)

 

„Wasser marsch“ – aber wem gehört das Grundwasser eigentlich?

Die von der Rhader SPD gestellte Frage, wem das Grundwasser eigentlich gehört, wurde, wie angekündigt, auch dem Kreis RE gestellt. Die dort angesiedelte und zuständige Untere Wasserbehörde hat dem Pressesprecher J. Manz überlassen, zu antworten. Interessant dabei ist, dass die Antworten weitere Fragen nach sich ziehen. Wir haben daher Mitglieder des Kreistages gebeten, grundsätzlich nochmals „nachzubohren“. Die telefonischen Antworten des Pressesprechers vom 26. Juni in Kurzform. Danach unsere weiteren Fragen kursiv gestellt:

  • Wasser ist Allgemeingut, gehört also allen
  • Landwirte beantragen in Zusammenarbeit mit Landwirtschaftskammer Wasserentnahme aus dem Grundwasser bei der Unteren Wasserbehörde des Kreises
  • Grundlage für die Genehmigung ist ein genauer Beregnungsplan. (Wie viel Wasser auf welcher Fläche?)
  • Untere Wasserbehörde prüft, ob der Grundwasserspiegel die geplante Entnahme ohne negative Folgen zulässt
  • JA - Genehmigung wird erteilt. Die Entnahmemenge wird überprüft
  • NEIN – Genehmigung wird versagt
  • Wasserentnahme ist kostenlos

Weitere Fragen:

  • Ist die Grundwasserentnahme, nicht nur durch die Landwirtschaft, komplett kostenfrei?
  • Wer überprüft konkret die einzelne Entnahmemenge und wann?
  • Wird der Kreistag jährlich über die „Grundwasserlage im Kreis RE“ informiert?
  • Gibt es Empfehlungen an die Politik, in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft das Entnahmeverfahren zu optimieren?
  • Wer haftet für Schäden, sollten sie eintreten?

Eigener Beitrag - Wir berichten weiter

27.06.2019 in Umwelt von SPD Rhade

Hitzewelle setzt auch Landwirten zu

 

„Wasser marsch“ – aber wem gehört das Grundwasser eigentlich?

 

Riesige Fontainen auf den Wiesen und Feldern in unserer Region kündigen an, dass es viel zu trocken ist, um Kartoffeln, Mais und Wiese wachsen zu lassen. Der Landwirt pumpt in der Regel das Wasser aus tieferen, Wasser führenden  Schichten des Bodens, um so seine Flächen zu bewässern. Letztlich macht er nichts anderes, als jeder Gartenbesitzer auch. Eine Frage, die immer mehr an Bedeutung gewinnt, lautet, welche Entnahmemenge Grundwasser verträgt unsere Umwelt? Und wem gehört eigentlich das Wasser? Und wer kommt für Schäden „oben“ auf, wenn die Ursache durch Absenkungen „unten“  erfolgte? Und wer kontrolliert das eigentlich? Fragen über Fragen, die wir an die Untere Wasserbehörde in Recklinghausen weitergeleitet haben. Gespannt warten wir auf die Antwort.

 

Eigener Beitrag

03.06.2019 in Umwelt von SPD Rhade

Dorstener Klimaschutzkonzept: Es bewegt sich was

 

Umwelt- und Planungsausschuss greift endlich SPD-Vorschlag auf

 

Mehrfach haben Rhader und Dorstener Sozialdemokraten Verwaltung und Rat drängend aufgefordert, das 2014 beschlossene Klimaschutzkonzept „aus der Schublade“ zu holen. Nun wird sich aktuell am Dienstag, 4. Juni, um 17 Uhr der Umwelt- und Planungsausschuss, kurz UPA, öffentlich im Rathaus damit beschäftigen. Die Verwaltungsvorlage, die den Ausschussmitgliedern vorliegt, versucht auf 6 Seiten zusammenzufassen, was auf fast 200 Seiten das „Integrierte Klimaschutzkonzept der Stadt Dorsten“ beinhaltet und als verbindliche Handlungsanweisung bereits vor 5 Jahren einstimmig beschlossen wurde. Neben der Aufzählung bereits erreichter Ziele, werden weitere Handlungsfelder, die in den kommenden Jahren umgesetzt werden müssen, aufgeführt. Was soll noch bis Ende 2019 „angepackt“ werden?

  • Eine Klimawebseite soll aktuell über Dorstener Aktivitäten informieren
  • Die E-Ladeinfrastruktur soll verbessert werden
  • Die aktuelle CO2-Bilanz für die Lippestadt soll errechnet werden
  • Ein Mobilitätskonzept soll erarbeitet werden
  • Beratungsangebote für Verwaltungsmitarbeiter sollen angeboten werden
  • Die Umweltbildung in Schulen soll eingeführt werden
  • Das Controlling aller Maßnahmen soll höchste Priorität bekommen

Die Rhader SPD, die aktiv am Lippestadt-Klimaschutzkonzept mitgewirkt hat, begrüßt ausdrücklich die erkennbare Bewegung im Rathaus und dem Stadtrat, die vielen und guten theoretischen Absichtserklärungen in messbare praktische Aktivitäten zu verändern. „Spät, aber noch nicht zu spät“, so der Kurzkommentar aus Rhade.

Eigener Bericht

25.04.2019 in Umwelt von SPD Rhade

Klimawandel: Malaria-Stechmücken auf dem Vormarsch – in Deutschland!

 

Wir haben keine Zeit mehr zu verlieren – Wir müssen jetzt handeln

 

Gestern in der ARD-Tagesschau: Derzeitige Trockenheit kündigt neues Dürrejahr weltweit und in Deutschland an. Parallel haben Forscher vor Gelbfieber, Malaria und anderen Virenerkrankungen gewarnt, die durch die asiatische Tigermücke und die sogenannte Gelbfiebermücke auf den Menschen übertragen werden. Der Weltklimarat sagt voraus, dass in 30 Jahren ganz Deutschland an mindestens 3 Monaten im Jahr unter der krankmachenden Mückenplage leiden wird. Bereits jetzt ist die Gegend um Karlsruhe betroffen. Wir tragen alle Verantwortung, unser Klima zu schonen und Fehler der Vergangenheit ohne Zeitverzug abzustellen. Der Slogan „global denken – lokal handeln“ zeigt die Richtung auf.  

 

Eigener Beitrag auf Grundlage des SZ-Artikels "Die Epoche der Mücke" am 23.04.2019

24.04.2019 in Umwelt von SPD Rhade

Lokaler Klimaschutz: Verwaltung und Rat sind Verpflichtungen eingegangen - und was daraus geworden ist

 
Das ist das 200 Seiten starke Klimaschutzkonzept für Dorsten

Wir zitieren aus dem Klimaschutzkonzept der Stadt Dorsten (Teil 1)

 

Einstimmig hat der Dorstener Stadtrat beschlossen, mehr für den lokalen Klimaschutz zu tun. Das war 2014. Grundlage dafür sollte das „Integrierte Klimaschutzkonzept“ der Lippestadt sein. Werfen wir doch einmal einen Blick hinein und zitieren auszugsweise die beschlossenen Maßnahmen:

  • Leuchtturmprojekt Klimaschutz entwickeln
  • Vernetzung des Öffentlichen Personennahverkehrs mit dem Individualverkehr
  • Pendlernetzwerk einrichten
  • Grundstücke entsiegeln, naturnahe Gärten und Innenhöfe schaffen
  • Nutzug von Biomasse in der Region fördern

5 von 36 dokumentierten Einzelmaßnahmen. 5 Jahre später darf kritisch nachgefragt werden, wer, was, warum bisher nicht getan hat.

Eigener Bericht, wird fortgesetzt

Jennifer Schug 
Stadtverbandsvorsitzende
stadtverband@spd-dorsten.de

Friedhelm Fragemann
Ratsfraktionsvorsitzender

fraktion@spd-dorsten.de

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