14.02.2020 in Verkehr von SPD Rhade

Für Sie gelesen: Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club (ADFC) sieht Fortschritte für Radfahrer

 

Und in Dorsten? Wann kommt der Fahrradbeauftragte?

ADFC 1: In NRW wird es ein Radverkehrsgesetz geben. Das hat der Landtag beschlossen. Vorausgegangen war eine erfolgreiches Volksinitiative, die 207.000 Unterschriften mit dem Ziel gesammelt hat, den Radverkehrsanteil bis 2025 von jetzt 8 auf dann 25% zu steigern.

ADFC 2: Eine Sicherheitsstudie aus den Niederlanden hat ergeben, dass Kreisverkehre bis zu fünfmal sicherer für Radfahrer als Kreuzungen sind.

Die Rhader SPD-Schlussfolgerungen:

SPD 1: Die seit Jahren vorgetragene Forderung, in Dorsten einen hauptamtlichen Fahrradbeauftragten zu ernennen, muss jetzt umgesetzt werden, um für das vom Landtag beschlossene NRW-Gesetz vorbereitet zu sein.

SPD 2: Die Kreuzung Erler Straße/Debbingstraße/Höfer Weg ist heute für Fahrradfahrer eine latente Gefahr. Die holländische Studie ist ein weiteres Argument, endlich den Kreuzungsbereich so umzubauen, wie es die Stadtverwaltung bereits vor 14 Jahren beschlossen hat.

Eigener Bericht

25.11.2019 in Verkehr von SPD Rhade

Alle sprechen von der Verkehrswende - die jetzt kommen soll

 
2009 - Achim Schrecklein erklärt den Reader Fahrradplan

Rhader SPD hat bereits vor 10 Jahren einen „Rhader Fahrradplan“ vorgestellt

Die Landesregierung NRW will sie, die Bundesregierung auch - wer eigentlich nicht? Das „neue“ politische Zauberwort heißt Verkehrswende. „Weg von der Straße, mehr auf die Bahn und aufs Fahrrad“, so in absoluter Kurzform die Absichtserklärung der Regierenden in Düsseldorf und Berlin. Gut so und lange überfällig. Die Rhader Sozialdemokraten, die seit Jahren nicht müde werden, dafür zu werben, die Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer im Ort ernster als bisher zu nehmen, fühlen sich rundherum bestätigt. Sie erinnern heute daran, dass sie genau vor 10 Jahren der Öffentlichkeit und der Verwaltung einen „Fahrradplan Rhade“ vorgestellt haben. Parallel zur 3 Kilometer langen, fast schnurgeraden Durchfahrtsstraße, die auch Autobahnzubringer ist, verläuft der Schlehenweg und in der Folge östlich davon die Mainstraße. Die Idee, diese Achse als Fahrradstraße auszuweisen, von der übrigens alle Infrastruktureinrichtungen Rhades sicher erreicht werden können, fand zwar wohlwollende Beachtung, aber keinerlei Umsetzung. Nun scheint eine neue Zeitrechnung anzubrechen. Nun sollte die Verwaltung den „Rhader Fahrradplan“ aus der Schublade ziehen und an die Umsetzung gehen. Rhade wäre sicherer und attraktiver. Rhade wäre auch Modell für alle anderen Stadtteile Dorstens.

10.10.2019 in Verkehr von SPD Altendorf-Ulfkotte

Landtagsabgeordneter Hübner ärgert sich über Antwort zur ausbleibenden Sanierung an der Altendorfer Straße

 

Das Land NRW erhielt Entschädigungszahlungen der RAG für Berg-bauschäden an der Altendorfer Straße, will dieses Geld aber zuerst für die Sanierung anderer Straßen einsetzen. Das führte nicht nur unter den Bürgerinnen und Bürgern in Altendorf-Ulfkotte zu Unmut, sondern auch beim Dorstener Landtagsabgeordneten Michael Hübner (SPD). Der hatte deshalb bei der Landesregierung eine sogenannte „Kleine Anfrage“ gestellt und wollte wissen, warum das Geld nun nicht für die Sanierung der Altendorfer Straße eingesetzt wird und welche Kriterien bei Straßen.NRW zu dieser Bewertung geführt hätten.

26.07.2019 in Verkehr von SPD Rhade

Werden uns weiter mit dem Stopp der Pkw-Maut beschäftigen

 
Stand: 24.07.2019
 

Statement von Sören Bartol

Der stellvertretende Fraktionschef Bartol begrüßt, dass Verkehrsminister Scheuer dem Verkehrsausschuss umfangreiche Unterlagen zu den Hintergründen der Pkw-Maut vorgelegt hat. Die gelte es nun zu sichten - und dann zu bewerten.

Quelle: https://www.spdfraktion.de/presse/statements/uns-stopp-pkw-maut-beschaeftigen

25.06.2019 in Verkehr von SPD Rhade

Wir brauchen eine Verkehrswende – im Kopf und auf der Straße

 

Zunehmende Motorisierung kann nicht (nur) mit Straßenausbau und intelligenten Ampeln beantwortet werden

 

Die Dorstener Zeitung berichtet aktuell (mal wieder) über die Staus in der Lippestadt. Auslöser seien die drastische Verkehrszunahme und das Nadelöhr Lippe-/Kanalbrücke. Dabei geht es immer um den motorisierten Verkehr. Ausgeblendet wird, dass eine spürbare Verbesserung nur zu erreichen ist, wenn eine Verkehrswende eingeleitet wird, die diesen Namen auch verdient. Nicht E-Roller, vereinfachte Zulassung für Motorräder, intelligente Ampeln und großzügiger Straßenausbau sind die Lösung, sondern die Förderung sicherer und umweltschonender Verkehrsmittel. Solange wir aber immer wieder (nur) als Autofahrer denken, werden Stadtplanung und Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) dem Moloch Verkehr hinterherhinken. Der Preis ist übrigens unverantwortlich hoch. Täglich 10 Tote im Straßenverkehr und ein Klima, das krank macht und die Lebenserwartung verkürzt. Das allein sollte reichen, mit der Verkehrswende im Kopf zu beginnen. Dorsten ist zwar nur ein Mosaikstein des Ganzen, spricht aber die Lippestadt mit ihrer Verwaltung, dem Rat, den Parteien und uns Bürgern nicht von unserer gemeinsamen Zukunftsverantwortung frei.

 

Ein Zwischenruf aus Rhade

Dirk Hartwich

24.06.2019 in Verkehr

Bahnübergang Burenkamp

 

Die Schließung des Bahnübergangs Burenkamp ist ein Schildbürgerstreich. Die SPD-Fraktion unterstützt – ebenso wie die Verwaltung – die Position der Bürger und der Gewerbetreibenden in dieser Frage. „Zum Glück hat die Bezirksregierung das letzte Wort und im Gegensatz zur Bahn haben die betroffenen Bürger schlagende Argumente", so SPD-Fraktionschef Friedhelm Fragemann.

10.04.2019 in Verkehr von SPD Rhade

Verkehrssicherheit in Rhade muss groß geschrieben werden

 
Nicht zu übersehen - das Piktogramm auf Höhe der Rhader Mühle. Eigenes Foto

Neue Tempo-30-Piktogramme sind nicht zu übersehen

 

Rhade ist ein Straßendorf. So wird eine Ansiedlung bezeichnet, die sich entlang einer Durchgangsstraße entwickelt hat. Und die Lembecker- und Erler Straße erfüllt diese Voraussetzung fast schon klassisch. 3 Kilometer führt sie schnurgerade von Ost nach West – und umgekehrt. Solange Rhade noch wenig Einwohner hatte, war das kein Verkehrssicherheitsproblem. Inzwischen leben hier aber ca. 6000 Bürger. Und der PKW gehört fast zu jedem Haushalt dazu. Seit Jahren wird gefordert, das Problem ernst zu nehmen und verkehrsberuhigende Maßnahmen vorzusehen. Eher erfolglos. Nun ein neuer Anlauf. Ein Arbeitskreis des Rhader Bürgerforums hat erreicht, dass sogenannte Piktogramme auf der Fahrbahn, zusätzlich zur Beschilderung, signalisieren: Achtung – Tempo zwischen 8 und 20 Uhr verbindlich senken! Es geht dabei nicht um das Ärgern der Autofahrer, sondern um mehr Sicherheit der gleichberechtigten schwachen Verkehrsteilnehmer, wie Fußgänger und Radfahrer. Die Arbeitskreismitglieder haben mit Hartnäckigkeit die Kreis- und Stadtverwaltung überzeugt, tätig zu werden.Ein erster Schritt, weitere Vorschläge des Arbeitskreises liegen auf dem Tisch.

 

Eigener Beitrag

14.03.2019 in Verkehr von SPD Rhade

Der Nahverkehr geht in die Luft?

 

Eine Luftnummer

 

Weil unten alles zu ist, soll jetzt nach oben ausgewichen werden. Lufttaxis werden zurzeit getestet. Unter allgemeiner Verkehrspolitik ist zu verstehen, dass alle Verkehrsteilnehmer gleichwertig behandelt werden. Anstatt das Vorhandene und nicht Funktionierende zu optimieren, scheint der zuständige Minister (Andreas Scheuer, CSU) den Boden unter den Füßen zu verlieren. Wir wollen an dieser Stelle keineswegs gegen den technischen Fortschritt opponieren, aber daran erinnern, dass z. B. die meisten Ampeln im Zeitalter der Digitalisierung noch immer nicht auf den echten Bedarf reagieren. Anstatt den Öffentlichen Nahverkehr attraktiver anzubieten, wird an der nächsten Luftnummer gebaut. Anstatt eine wirkliche Verkehrswende auszurufen, unter dem Aspekt des lebensnotwendigen Klimaschutzes, verhaspelt sich der Verkehrsminister im Geflecht der Automobil- und Luftfahrtkonzerne. Nein, so kommen wir einfach nicht von der Stelle. Gesucht werden Parteien und Politiker, die eine Vision für „die da unten“ haben und nicht an Wolkenkuckucksheimen für „die da oben“ basteln.

Ein Zwischenruf aus Rhade

22.01.2019 in Verkehr

Eine Frage der Fairness

 

Die Argumente für eine für eine Abschaffung der Straßenbaubeiträge in Nordrhein-Westfalen wiegen schwer. Wer lange für sein Eigenheim gespart hat oder sich mit Mühe etwas fürs Alter zurückgelegt hat, erlebt eine üble Überraschung, wenn die Aufforderung zur Zahlung von oft mehreren tausend Euro für Straßenbaubeiträge ins Haus flattert. Auf einzelne Menschen kommen bisweilen immense Summen zu.

Tragisch wird es, wenn sogar der Verkauf des Eigentums notwendig ist. Die Belastungen, die durch die Beteiligung der Anlieger entsteht sind teilweise sehr unterschiedlich. „Solidarischer ist es, wenn die Kosten auf alle verteilt werden. Wer eine schmale Rente hat, ist nicht in der Lage solche Beträge zu zahlen.“ sagt der Landtagsabgeordnete für Dorsten, Michael Hübner.

10.12.2018 in Verkehr von SPD Rhade

Wer bewegt sich wie? – Größte Mobilitätsstudie gibt Antworten

 
Was in der Nachbarschaft, hier Erle, möglich ist, muss auch in Rhade möglich sein - sagt die Rhader SPD seit Jahren

Auch für Rhade und Dorsten wichtig

Eine beeindruckende Studie schlüsselt auf, mit welchen Verkehrsmitteln die Deutschen 2017 unterwegs waren. Nackte Zahlen zwar, aber mit hoher Aussagekraft, die als Grundlage der weiteren Verkehrsplanung herangezogen werden müssen. Im Bund, Land und in unserer Stadt. Wir zitieren heute auszugsweise, ohne zu kommentieren. Wird fortgesetzt.

Die Fakten:

  • Mehr als 3 Milliarden Kilometer legen wir in Deutschland zurück – am Tag!
  • Das Auto: 46,9 Mio. PKW sind angemeldet; 6,7 km lang ist die Hälfte aller Wege; 59% der Menschen auf dem Land nutzen ihr Auto täglich; 1,5 Personen sitzen durchschnittlich im Auto
  • Das Fahrrad: 72 Mio. Fahrräder gibt es, davon 4 Mio. E-Bikes; 2 km oder kürzer ist die Hälfte aller Wege; 71% aller Radler fühlen sich unsicher wegen zu viel Verkehr; für 9% auf dem Land ist das Fahrrad das Hauptverkehrsmittel
  • Die öffentlichen Verkehrsmittel (ÖPNV): 11,5 Mrd. Fahrgäste im Jahr 2017; 5% der Menschen auf dem Land nutzen den ÖPNV täglich; 8,1 km oder kürzer ist die Hälfte aller Wege; Für 25% der 11-17-Jährigen ist der ÖPNV das Hauptverkehrsmittel, bei den 40-49-Jährigen sind es 8%; 32% bewerten den ÖPNV im ländlichen Bereich als ungenügend
  • Der Fußgänger: 49% der Nichtberufstätigen ohne eigenes Auto gehen meistens zu Fuß; 17% der Menschen auf dem Land gehen hauptsächlich zu Fuß; jeder 7. Verkehrstote 2017 war Fußgänger; 1 km oder kürzer ist die Hälfte aller Wege; mindestens 2,5 m breit sollten Gehwege sein, meistens sind es nur 1,5 m

Quelle: Auszug der Studie „Mobilität in Deutschland“ vom: Verkehrsministerium, 

Kraftfahrtbundesamt, ADAC, Umweltbundesamt, Sinus Fahrradmonitor, Nationaler Radverkehrsplan. Eigene Zusammenstellung nach einer ZEIT-Veröffentlichung „Viel unterwegs“, Nr. 49, 29.11.2018

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