Unsere Freiheit wird auch am Hindukusch verteidigt

Veröffentlicht am 07.02.2019 in Bundespolitik

Eine bittere Bilanz und offene Fragen

Peter Struck, SPD-Verteidigungsminister hat 2002, heute vor 17 Jahren mit diesem Satz Deutschland darauf vorbereitet, die Bundeswehr nach Afghanistan abzukommandieren. Der Bundestag hat mit Mehrheit zugestimmt. Warnungen, dass das ein „Himmelfahrtskommando“ wird, kamen nicht nur von der Opposition, sondern auch vielstimmig aus der SPD, der Partei des Ministers. Heute, nach 17 Jahren Krieg und der Ankündigung, dass die USA sich zurückziehen werden, eine nüchterne, besser, eine ernüchternde Bilanz:

  • Teilweise haben 50 Länder die Allianz gegen die Taliban gebildet
  • 700 Militärbasen wurden errichtet
  • 150.000 Tote sind zu beklagen
  • Davon 25.000 auf Seiten der Antiterrorallianz
  • Darunter 53 Bundeswehrsoldaten
  • Kriegskosten in 17 Jahren – 975 Milliarden USDollar
  • Deutschland hat 10 Milliarden Euro aufgewendet

Fazit: Wenn die US-Truppen abgezogen werden, wird auch die Bundeswehr ihre „Zelte“ am Hindukusch abbrechen. So zumindest können die Aussagen der jetzigen Verteidigungsministerin gewertet werden. Die Bundes-SPD ist gut beraten, eine eigene Neupositionierung der Lage öffentlich und offensiv zu vertreten. Sonst ist die Gefahr groß, von der Opposition getrieben zu werden.

 

Eigener Bericht. Die genannten Zahlen wurden dem ZEIT-Artikel vom 31. Januar 2019, „Der bittere Frieden“ entnommen.

 
 

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