Vollzeit? Teilzeit? Deine Entscheidung

Veröffentlicht am 16.03.2018 in Frauenpolitik

Foto: Andreas Amann (www.spd.de)

"Einmal Teilzeit, immer Teilzeit? Damit muss Schluss sein!" Gemeinsam mit Arbeitsminister Hubertus Heil und Familienministerin Franziska Giffey unterstützte SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil die Aktion des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum Equal Pay Day 2018.

Equal Pay Day

Die Lohnlücke zwischen Frauen und Männer hat viele strukturelle Ursachen. In Teilzeit zu arbeiten trägt dazu erheblich bei. Kinder erziehen, Angehörige pflegen, sich weiterbilden oder einfach mal kürzer treten: Es gibt viele Gründe, weshalb Beschäftigte auf Arbeit in Teilzeit wechseln.

Viele möchten später ihre Stundenzahl wieder erhöhen, auf die vorherige Arbeitszeit – stecken aber fest. Vor allem Frauen sind davon betroffen. Die Nachteile: weniger Lohn, selbst bei gleicher Arbeit, später weniger Rente, geringere Aufstiegschancen.

Teilzeit, Vollzeit: Du entscheidest!

„Einmal Teilzeit, immer Teilzeit? Damit muss Schluss sein!“, betont der SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil vor dem Equal Pay Day. Deshalb werde in den ersten 100 Tagen der neuen Bundesregierung das Rückkehrrecht von Teilzeit in Vollzeit auf der Tagesordnung ganz oben stehen. „So bekommen viele Beschäftigte das Recht auf befristete Teilzeit“, sagt Klingbeil. „Und so wird es auch für Männer leichter, zeitweise ihre Arbeitszeit zu reduzieren.“

Was ist der Equal Pay Day?

Der „Equal Pay Day“ (Tag der Lohngleichheit) zeigt an, wie viele Tage im Jahr Frauen länger arbeiten müssen als Männer, um gleichviel zu verdienen. Demnach muss eine Frau in Deutschland in diesem Jahr bis zum 18. März arbeiten, um genau so viel zu verdienen wie ein Mann im Jahr 2017.

 
 

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