Zusammen lernen - zusammenwachsen: Eckpunkte für den Weg zur inklusiven Schule in NRW

Veröffentlicht am 18.07.2012 in Bildung & Forschung

HP Müller, SPD-Landtagsabgeordneter für den Dorstener Norden.

Landtagsabgeordneter Hans-Peter Müller zeigt sich erfreut, dass das Landeskabinett bereits in seiner 5. Sitzung den Aktionsplan „NRW inklusiv“ verabschiedet hat. Mit mehr als 100 Maßnahmen werden Rahmenbedingungen geschaffen, die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in allen gesellschaftlichen Lebensbereichen zu fördern. „Hiermit setzen wir das Grundgerüst für die gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Behinderungen von der Kita bis ins Berufsleben“ erklärt Hans-Peter Müller, der auch als SPD-Fraktionsvorsitzender in Datteln die ersten Bausteine für eine inklusive Schule auf den Weg gebracht hatte. Mit dem Aktionsplan soll die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen im Schulwesen Nordrhein-Westfalens umgesetzt werden. Hans-Peter Müller ergänzt:

„Das ist jedoch nur der Anfang. Der Gedanke Inklusion muss in die Gesellschaft getragen werden und dort auch gelebt werden. Dabei gilt es, die bestmögliche Qualität von Bildung und Erziehung aller Kinder zu gewährleisten. Hierzu bedarf es auch neuer Studieninhalte während der Ausbildung der Pädagogen, es bedarf eines ausgewogenen Zeitplans und angemessener Ausstattung der Schulen. Die Kinder sollten immer im Mitelpunkt stehen, aber im gesamten Umfeld müssen wir Vertrauen schaffen.“ Müller betont: „Düsseldorf will nicht strenge Regeln vorgeben, sondern Raum schaffen und Mittel bereit stellen für einen Prozess, den jede Schule und Kommune für sich entwickeln sollte.“ Abschließend stellt Müller fest: „Wir sind ganz am Anfang, denn nach dem Kindergarten und der Schule, kommt die Ausbildung und der Beruf. Inklusion muss sich fortsetzen lassen, kein Kind darf zurückgelassen werden.“

 
 

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